Musikviertel
Das Musikviertel entstand ab 1885 entstand zwischen der Dufour- und der Karl-Tauchnitz-Straße auf dem Gelände des ehemaligen Schimmelschen Gutes. Namengebend waren die beiden bedeutenden Bauwerke der Musik, die hier errichtet wurden; Das Konzerthaus für das Gewandhausorchester (1884) und das Königlich Sächsische Konservatorium (1886). Hier entstanden bald darauf weitere Prachtbauten, wie die Akademie für Grafik und Buchkunst (1890), die Städtische Gewerbeschule (1890), die Universitätsbibliothek (1891) oder das Kaiserliche Reichsgericht (1895).
Zudem prägten prachtvolle Villen und bürgerliche Wohnhäuser das ehemals sicherlich eleganteste Viertel der Stadt, das zu einem gesellschaftlichen und geistigen Zentrum Leipzigs wurde.
Eine Vielzahl der historischen Bauten sind bis heute erhalten und aufwändig und liebevoll saniert worden. Einige von ihnen können wir heute besichtigen und deren öffentlichen Bereiche vorstellen. So das ehemalige Reichs- das heutige Bundesverwaltungsgericht, die prächtige Universitätsbibliothek oder das frühere Konservatorium, welches heute die Hochschule für Musik und Theater“ Felix-Mendelssohn-Bartholdy“ beherbergt. Aber auch die „Moderne“ hat Eindrucksvolles zu bieten. Wir sehen das Geisteswissenschaftliche Zentrum, die Galerie für Zeitgenössische Kunst und das Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika.
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- aktualisiert am 04.09.2010
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