Stadtteilrundgänge in Leipzig
… erst dann kennen Sie Leipzig wirklich
Sehenswert ist nicht nur die Innenstadt von Leipzig. Leipzig ist als Stadt ein Gesamterlebnis. Da lässt sich am Besten erfahren, wenn man die Stadtteile kennenlernt.
Gohlis – in dem kleinen Bauerndorf wohnte Friedrich Schiller und schrieb das Lied an die Freude. Im 18. Jahrhundert Musenort vor den Toren Leipzigs wurde Gohlis um 1900 zum möndänen Wohnort der wohlhabenden Leipziger.
Das Waldstraßenviertel ist wohl Leipzigs schönstes Viertel. Aus dem Sumpf der Leipziger Flüsse wuchsen im 19. und frühen 20. Jahrhundert prächtige Wohnhäuser. Historismus und Jugendstil in einem der schönsten Gründerzeitviertel in Deutschland.
Der Industriepionier Dr. Carl Heine machte Plagwitz zum wichtigsten Industriestandort Leipzigs. Die größte Landmaschinenfabrik Europas, die größte Baumwollspinnerei auf dem europäischen Festland – das war Plagwitz. Dann kamen Verfall, Leerstand und Schließungen der Fabriken. Heute ist Plagwitz lebens- und liebenswerter Stadtteil im Leipziger Westen. Plagwitz lässt sich von zwei Seiten erkunden – vom Wasser und vom Land.
Das Graphische Viertel war einst das Zentrum des deutschen Verlags- und Druckwesens. Lange im Dörnröschenschlaf versunken erwacht das Graphische Viertel zu neuem Leben, ohne seine Geschichte zu vergessen.
Das Musikviertel hat seinen Namen nach dem Alten Gewandhaus. Ende des 19. Jahrhunderts entstand nahe dem Neuen Rathaus ein wilhelminisches Prachtviertel mit dem Reichsgericht und Großbauten für Leipziger Hochschulen.
Das sind nur vier Vorschläge, Leipziger Stadtteile kennen zu lernen. Oder soll es lieber das Villenviertel in Leutzsch, die Wohnbauten der 1920er Jahre in der Südvorstadt, das prächtige Waldstraßenviertel oder die Leipziger Nordvorstadt sein?
Bei einem individuellen Rundgang können Sie die Startzeit sowie den Treffpunkt und/oder den Endpunkt in der Innenstadt frei wählen.


























