Aktuell

Stadtrundgang Leipzig in der DDR

Aufbruch & Niedergang – Leipzig in der DDR

Oper und Wintergartenhochhaus - Architektur der DDR in LeipzigAm 18. April 1945 besetzte die US-Army Leipzig. Im Juli 1945 übernahm die Rote Armee die Stadt. Nach den Schrecken des 2. Weltkrieges sollte ein neues, demokratisches Deutschland entstehen.

Für die Menschen im Westen deutschlands erfüllte sich dieser Traum, für die Menschen im Osten nicht. Nach der braunen Diktatur kam eine rote Diktatur.

„Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt …“ heißt es in der Nationalhymne der DDR. Die Ruinen in Leipzig verschwanden und mit Ihnen Gebäude, die den Machthabern unliebsam waren. weiter »


Stadtrundgang – Leipzig im Nationalsozialismus

Opportunismus & Widerstand – Leipzig unterm Hakenkreuz

Gedenktafel für die jüdischen Pelzhändler am Brühl in LeipzigDie Reichsmessestadt Leipzig mit ihrer Mustermesse war für die Nationalsozialisten wirtschaftlich überlebensnotwendig. In der stolzen und wohlhabenden Bürgerstadt Leipzig konnten sich die NSDAP und ihr braunes Gedankengut nur langsam durchsetzen. Doch sie setzten sich durch.

Die Denunziation und Verfolgung von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern begann schon im Februar 1933. Am 9. November 1938 brannten auch in Leipzig die Synagogen. Jüdische Geschäfte und Banken wurden arisiert. Andersdenkende und politische Gegner kamen in Lager. weiter »


Stadtrundgang Leipzig zur Friedlichen Revolution im Herbst ´89

„Wir sind das Volk“ – auf den Spuren der Friedlichen Revolution in Leipzig

Der 9. Oktober 1989 - der entscheidende Tag der Friedlichen Revolution in der DDRIm Herbst 1989 gingen in der DDR zehntausende Menschen auf die Straße, um für Freiheit und Demokratie zu demonstrieren. „Wir sind das Volk“ war der Ruf, der über die Straßen schallte.

Die erste Montagsdemontration in Leipzig fand am 4. September 1989 statt und wurde gewaltsam aufgelöst. Am 9. Oktober 1989 hatten sich ca. 70.000 Demonstranten versammelt – es lag etwas in der Luft. Was würde passieren? Würde der Tag blutig enden?

Der 9. Oktober 1989 endete in Leipzig, ohne das ein Schuss gefallen war. Die Polzei wich zurück, das Volk hatte gesiegt. Die Montagsdemontration am 9. Oktober 1989 ist der entscheidende Tag der Friedlichen Revolution im Jahr 1989 in der DDR. weiter »


Was wünschen Sie? Wir planen Ihren individuellen Ausflug, Ihre Tagesfahrt oder Ihre Bustour!

Gern planen und gestalten wir für Sie Ihren unvergesslichen Tag im phantastischen Umland von Leipzig

Jagdschloss Hubertusburg in WermsdorfSie möchten eine spezielle Tagesfahrt oder einen Ausflug nach Ihren Wünschen? Sehr gern planen wir für sie einen erlebnisreichen Tag!

Schreiben Sie uns einfach Ihre Wünsche, welche Orte oder Gebäude Sie sehen möchten. Oder möchten Sie einen Ausflug zu einem bestimmten Thema? Auch das planen und organisieren wir gern für Sie.

Auch einen Besuch in einem Museum, einer Burg oder Schloss mit oder ohne Führung organisieren wir. Wenn Sie keinen eigenen Bus haben, mieten wir gern einen moderenen Reisebus, ebenso ein Mittagessen in einer Gaststätte und/oder ein Kaffeetrinken. weiter »


Tagesfahrt Wechselburg & Geithain

Eine himmlische Klosterkirche & unterirdische Gänge

Die Klosterkirche Wechselburg1168 gründet Graf Dedo von Groitzsch-Rochlitz auf einem Porphyrfelsen über der Zwickauer Mulde das Kloster Zschillen. Die Mönche errichten eine Klosterkirche mit rotem Porphyr, die die Jahrhunderte fast unverändert überdauert hat.

Nach der Reformation fiel das Kloster zunächst an den Landesherren Moritz von Sachsen und kam schließlich in den Besitz der Grafen von Schönburg. Seit 1869 fanden in der Kirche wieder katholische Messen statt. Schon in der DDR wurde die Klosterkirche Wechselburg zur Wallfahrtskirche im Bistum Dresden-Meißen. weiter »


Stadtrundgang in Wittenberg – Wiege der Reformation

Ausflug an die Wiege der Reformation nach Wittenberg

Lutherdenkmal auf dem Markt in WittenbergWittenberg war 1517 die Residenzstadt des Kurfürstentums Sachsen. Kurfürst Friedrich der Weise gründete 1502 in Wittenberg eine Universität und holte den Augustinermönch Martin Luther an seine Universität.

Luther kannte die Bibel sehr gut. Er sah die Kluft zwischen dem geschriebenen Wort und der Praxis der Katholischen Kirche. Für ihn stand auf Erden nichts über dem geschriebenen Wort. Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther an die Schlosskirche in Wittenberg Thesen und prangerte die Praxis der Katholischen Kirche an. weiter »


Tagesfahrt zum Bauhaus nach Dessau

Bustour zu den Anfängen der Moderne in Dessau

Das Bauhaus-Gebäude in DessauDie Form folgt der Funktion – das war Leitspruch des Direktors des Bauhauses, Walter Gropius.

1919 in Weimar gegründet, zog das Bauhaus 1925 nach Dessau um. Die schöpferischste Phase begann mit der Eröffnung des Bauhaus-Gebäudes 1926.

Die Siedlung Törten mit den Laubenganghäusern, dem Stahlhaus und dem Konsumgebäude, das Arbeitsamt, die Meisterhäuser und das Kornhaus ebneten den Weg in eine neue Epoche des Bauens. Funktional sollten die Gebäude sein und doch ästhetisch. Das neue Denken hielt auch Einzug im Produktdesign. Möbel, Textilien und Alltagsgegenstände wurden so entworfen, dass sie industriell zu fertigen und damit erschwinglich waren. weiter »


Fahrt in das Dessau-Wörlitzer Gartenreich

Bustour zum Traum des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau

Schloss Wörlitz im Dessau-Wörlitzer GartenreichFürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau hatte einen Traum. Er wollte sein Land in einen Park verwandeln.

Franz schuf mit dem Wörlitzer Park den ersten Park nach englischem Vorbild in Deutschland mit dem ersten klassizistischen Schlossbau. Schönheit und Nützlichkeit sollten harmonisch verbunden werden. Die Dorfkirche von Wörlitz ließ er neogotisch umbauen. Für seine Frau Luise ließ er das Graue Haus errichten, er wohnte im Gotischen Haus. Erleben lässt sich der Wörlitzer Park auch mit einer Gondelfahrt auf dem Wörlitzer See. weiter »


Ausflüge & Stadtrundgänge im Umland von Leipzig

Die Städte im Umland von Leipzig – klein aber oho

Leipzig ist eine tolle Stadt – keine Frage. Aber waren Sie schon einmal in Grimma, Torgau, Wittenberg oder Altenburg? Nein? Dann wird es Zeit.

Leipzig ist seit Jahrhunderten der Anziehungspunkt im Nordwesten von Sachsen. Doch auch die Städte im Umland können mithalten. Kleiner sind sie, aber nicht minder interessant.

Barockschloss DelitzschDelitzsch hat eine vollständig erhaltene Stadtmauer mit zwei Tortürmen. Das Schloss Delitzsch war Witwensitz der Herzöge von Sachsen-Merseburg und ist ein barockes Juwel ist.
Hermann Schulze-Delitzsch, Begründer des Genossenschaftswesens, lebte in Delitzsch. Der kleine aber feine Stadtkern von Delitzsch mit der mächtigen Stadtkirche lädt zu einem Spaziergang ein. Nach Verfall in der DDR wurde die Altstadt saniert und durch angepasste Neubauten ergänzt. weiter »


Fahrt durch das Muldental in Sachsen – liebliche Landschaft, stattliche Schlösser und viel Geschichte

Bustour in das schöne Muldental im Süden von Leipzig

Schloss Colditz an der Zwickauer MuldeBerlin hat die Spree, Köln den Rhein und Sachsen – das Muldental. Über 1.000 Jahre Geschichte haben an den Hängen von Freiberger Mulde, Zwickauer Mulde und Vereinter Mulde ihre Spuren hinterlassen.

Die Freiberger Mulde entspringt im Osterzgebirge, die Zwickauer Mulde im Westerzgebirge. Bei Grimma fließen sie zusammen zur Vereinten Mulde, oder kurz nur Mulde. Die Täler der Mulden sind geschichtsträchtige Orte. Aus den Burgen des Mittelalters wurden prächtige Schlösser. Hoch über den Flüssen thronen Schloss Rochlitz, Schloss Colditz, Burg Mildenstein und das Bischofsschloss in Wurzen. weiter »


Fahrt in das Leipziger Neuseenland – von der Braunkohle zur Seenlandschaft

Bustour in den spannenden Südraum von Leipzig

Penelope schaut über den Markkleeberger See im Leipziger NeuseenlandSchon Ende des 14. Jahrhunderts wird der Abbau von Braunkohle erstmals urkundlich erwähnt. Um 1800 öffneten die ersten Kohlegruben, die Kohle wurde auch im Tiefbau abgebaut. 1899 geht der erste Tagebau in Betieb und 1935 beginnt mit dem Aufschluss des Tagebaus Espenhain die Hauptabbauzeit der Braunkohle im Raum Leipzig.

Brikettfabriken entstanden, Braunkohlekraftwerke, Kokereien und Schwelereien. Neue Siedlungen wurden gebaut und manches Dorf wandelte seinen Charakter. weiter »


Veranstaltungstipp: Landschaftsspaziergang bei „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“

Vom Tagebau zum Freizeitparadies

Bergbautechnikpark am Störmthaler SeeDas Stadtgeschichtliche Museum Leipzig und DOKMitt e.V. informieren über ihren Landschaftsspaziergang bei „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“.

Braunkohletagebaue, abgebaggerte Orte, Umweltbewegung, neue Landschaft und Tourismus – bei der Wanderung zwischen Störmthaler und Markleeberger See wird, begleitet von Zeitzeugen, die Entstehung des Leipziger Neuseenlands nachempfunden. Höhepunkt wird die Besteigung der Zentraldeponie Cröbern sein. Von dort hat man einen guten Rundumblick auf die Entwicklung der letzten 30 Jahre. weiter »


Goitzsche – Bernstein & Bergbauriesen

Bustour an die Goitzsche bei Bitterfeld

Die Goitzsche bei Bitterfeld1949 wurde der Tagebau Goitzsche bei Bitterfeld aufgeschlossen. Die einst liebliche Auenlandschaft der Mulde musste den Braunkohlebaggern weichen.

Die Braunkohle versorgte die Industriebetriebe im Raum Bitterfeld. Rauchende Schlote brachten Bitterfeld den Beinamen „dreckigste Stadt Europas“ ein. 1991 verließ der letzte Kohlezug die Goitzsche. Übrig blieben eine große Wunde in der Landschaft und eine dreckige Stadt.

Die Mulde wurde 1975 für den Tagebau Goitzsche auf einer Länge von 11 km umgeleitet. Seit Mai 1999 wurde der ehemalige Tagebau Goitzsche mit Wasser aus der Mulde geflutet. 2006 sollte die Flutung beendet sein. Doch es kam anders. Beim Muldehochwasser 2002 brach der Damm des Flusses und das Wasser ergoss sich in den früheren Tagebau. So konnte die Goitzsche schon 2005 für den Wassersport freigegeben werden. weiter »


Weinregion Saale-Unstrut & Domstadt Naumburg

Bustour an Saale und Unstrut – wo Gott die Erde geküsst hat

Der Dom zu Naumburg„An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn …“ dichtete Franz Kugler auf der Rudelsburg bei Bad Kösen.

Tief haben sich die Flüsse Saale und Unstrut in den Kalkstein eingegraben. Steile Hänge und günstige klimatische Bedinungen sind ideal für den Weinbau, der vor über 1.000 Jahren an Saale und Unstrut kam.

Herrschaftsland war die Region im Mittelalter. Mächtige Burgen entstanden, Klöster wurden gegründet. Im Herz der Saale-Unstrut-Region liegt die Domstadt Naumburg. Seine vier mächtigen Türme überragen die Landschaft. Der wahre Schatz des Naumburger Doms ist in seinem Westchor zu finden – die Stifterfiguren. Nicht verwunderlich ist es, dass die Region zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. weiter »


Geiseltalsee – zweitgrößter künstlicher See in Deutschland

Bustour an den Geiseltalsee – einst das mächtigste Braunkohleflöz der Welt

Die Marina Braunsbedra am Geiseltalsee bei Merseburg1698 wird zum ersten Mal Braunkohleabbau im Geiseltal erwähnt. Aus kleinen Kohlegruben entstand Ende des 19. Jahrhunderst eines der größten Braunkohleabbaufelder Europas.

Neun Brikettfabriken und mehrere Chemiebetriebe entstanden um den Tagebau im Geiseltal. Das Ammoniakwerk Merseburg, die späteren Leuna-Werke und die Buna-Werke bei Schkopau wurden mit dem begehrten Rohstoff beliefert.

Der Abbaubetrieb bis in eine Tiefe von 130 m vor. Etwa 33 km² Landschaft und mindestens 16 Orte wurden zerstört. 1993 endete die Kohleförderung im Geiseltal. Seit 1861 wurden mehr als 1,4 Milliarden Tonnen Braunkohle gefördert. weiter »


Ausflug in das Kohrener Land mit Sachsens schönster Burg

Bustour in eine leibliche Landschaft zwischen Chemnitz und Leipzig

Burg Gnandstein im Kohrener Land bei LeipzigDas Kohrener Land, zwischen Leipzig und Chemnitz gelegen, ist eine Region, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint.

Eine hügelige Landschaft, kleine Bäche, Wiesen, Obstbaumalleen, kleine Dörfer – ursprünglich ist das Kohrener Land.

Sachsens schönste Burg steht im Kohrener Land – die Burg Gnandstein. Seit mehr als 800 Jahren thront die Burganlage auf einem Felsern über der Wyhra. Immer wieder umgebaut, hat sie ihren wehrhaften Charakter trotzdem bewahrt. weiter »


Stadtführung Jüdisches Leben in Leipzig

Der Beitrag der Jüdinnen und Juden am Reichtum der Stadt Leipzig und ihre Vernichtung

Denkmal für die Große Gemeindesyngoge in LeipzigDie Geschichte der Stadt Leipzig ist eng verwoben mit den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern.

Im Mittelalter siedelten sich Juden erstmals in Leipzig an. Obwohl sie lange kein Bleiberecht hatten, trugen sie als Händler während der Messen zu Wohlstand und Reichtum der Stadt Leipzig bei. Im 19. Jahrhundert wuchs die jüdische Gemeinde, in den 1920er Jahren gab es in Leipzig die sechstgrößte jüdische Gemeinde in Deutschland.

Felix Mendelssohn-Bartholdy kam 1835 als Gewandhauskapellmeister nach Leipzig, gründete das erste Konservatorium in Deutschland und führte die Werke von Johann Sebastian Bach wieder auf. Sein Denkmal vor dem Alten Gewandhaus wurde 1938 zerstört. weiter »


Führung Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Völkerschlachtdenkmal Leipzig – Symbol für Sieg & Niederlage

Das Völkerschlachtdenkmal LeipzigIm Oktober 1813 tobte vor den Toren Leipzigs die bis dahin größte und verlustreichste Schlacht in Europa – die Völkerschlacht bei Leipzig.

Preußen, Russland, Österreich und Schweden gewannen, Frankreich und Sachsen verloren.

100 Jahre später wurde zur Erinnerung das Völkerschlachtdenkmal eingeweiht. Symbol des Sieges sollte es sein, trutzig, monumental, heroisch. Ideologisch wurde es missbraucht. Heute erinnert das Völkerschlachtdenkmal an alle Toten der Völkerschlacht und mahnt zum Frieden. weiter »


Martin Luther in Leipzig – der Stadtrundgang zur Reformation

Der Reformator und die Messestadt – eine Hassliebe

Vom Erker in Barthels Hof in Leipzig soll Martin Luther zum Volk gepredigt haben1512 kam Martin Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. Von dem Geld hätte sich Luther auch 40 Ablassbriefe kaufen können, doch genau dieser Ablasshandel war es, der Luther sauer aufstieß.

1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg und löste damit ein Beben aus. 1519 zitierte Landesherr Georg von Sachsen Luther nach Leipzig zur Disputation gegen Dr. Johannes Eck. Leipziger Drucker druckten die Akten der Leipziger Disputation und sie druckten die Lutherbibel. weiter »


Stadtrundgang zum Herbst ´89 in Leipzig

„Wir sind das Volk“ – die Friedliche Revolution in Leipzig

Nikolaikirche und Nikolaisäule in Leipzig - Symbole des Herbstes ´89Am 4. September 1989 demonstrierten ca. 1.200 Menschen zum ersten Mal auf den Straßen in Leipzig. Am 9. Oktober 1989 waren es ca. 70.000. Etwas Ungewisses lag an diesem Tag über der Stadt. Was würde passieren? Wird es ein friedlicher Tag oder ein gewaltsamer Tag?

Der 9. Oktober 1989 blieb in Leipzig friedlich und läutete das Ende der DDR ein.

Mit Kerzen und Gebeten standen die Menschen in der DDR auf gegen den Staat, die Partei und die Staatssicherheit. „Wir sind das Volk“ war der Satz, der aus tausenden Kehlen über die Straßen hallte. weiter »


Führung durch den Hauptbahnhof Leipzig

Europas größter Kopfbahnhof und seine Geschichte

Der Hauptbahnhof Leipzig1915 wurde nach nur sieben Jahren Bauzeit der Hauptbahnhof in Leipzig eröffnet.

Als 1839 die erste deutsche Ferneisenbahn on Leipzig nach Dresden fuhr, ahnte wohl noch niemand, wie rasant sich Leipzig zum Eisenbahnknotenpunkt entwickeln würde. Drei Kopfbahnhöfe wurden dort gebaut, wo heute Europas größter Kopfbahnhof steht.

Ein Bahnhof war geplant. Entstanden ist ein Eisenbahnpalast mit allem Komfort und Spitzengastronomie. weiter »


Stadtführungen in Leipzig zur Nacht

Im Dunkeln ist gut Munkeln in Leipzig

Das Alte Rathaus am Markt in Leipzig am AbendLeipzig zur Nacht – das sind Stadtrundgänge und Nachtwächterundgänge in ganz besonderer Atmosphäre. Abends kommt das geschäftige Treiben zur Ruhe und der warme Schein der Laternen erhellt die Straßen und Plätze. Ganz anders, als am Tag, erscheint die Stadt.

Mit Stadtrundgängen von Treffpunkt Leipzig können Sie sich in diese besondere Stimmung entführen lassen.

Der Nachtwächter-Rundgang mit Nachtwächter Bremme® entführt Sie in das Leipzig des 18. Jahrhunderts. Ein besonderes Erlebnis in Leipzig zur Nacht ist der Original-Nachtwächtertour in Leipzig. Auf unterhaltsame Art erzählt der Nachtwächter Geschichte und Geschichten aus Leipzig. weiter »


Stadtrundgang Tour L´amour – Liebe & Erotik in Leipzig

Der Stadtrundgang in Leipzig zur schönsten Nebensache der Welt

Leipzigs amouröses Nachtleben war weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Selbst Casanova sprach darüber und pries die stärkende Wirkung der Leipziger Lerchen an.

Treffpunkt Leipzig taucht ein in ein bislang wenig beachtetes Kapitel der Stadtgeschichte. Die Tour L´amour enthüllt pikante Geheimnisse und unterhält mit Anekdoten über die wohl schönste Nebensache der Welt an den lauschigsten Plätzen der Innenstadt. weiter »


Stadtrundgang Apothekengeschichte in Leipzig

Apotheken, Heilkünste und berühmte Patienten

Die Stadt Leipzig hat eine großartige Geschichte. Zahlreiche Themen sind es wert, den Gästen der Stadt erzählt zu werden.

Der außergewöhnliche Stadtrundgang von Treffpunkt Leipzig „Apotheken, Heilkünste & berühmte Patienten“ vereint viele spannende, aufregende und auch bizarre Geschichten aus der Heilkunst und über berühmte Patienten.

Die Stadtführung „Apotheken, Heilkünste berühmte Patienten“ entführt die Gäste in verschiedenste medizinische Bereiche. Die Entwicklung des Apothekenwesens in Leipzig wird ebenso beleuchtet, wie die oft ungewöhnlichen Heilmittel, die in den Offizinen angeboten wurden. Vom Goldtrunk für die Reichen bis zur Mumia für die Schwachen. Skurrile Arzneien fanden Ihren Weg durch die Jahrhunderte bis in die heutige Zeit. weiter »


Stadtrundgang Leipzig – auf den Spuren geheimnisvoller Freimaurer

Ein verborgenes Kapitel Leipziger Geschichte

Nikolaisäule und Nikolaikirche in LeipzigSeit 1736 existieren in Leipzig zahlreiche Logen. Leipzig gilt als Hochburg der Freimaurer in Deutschland.

Namenhafte Persönlichkeiten waren Mitglieder in hiesigen Freimaurerlogen. Goethes Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser, Gottfried Körner, Arnold Brockhaus, Albert Lortzing, Karl Tauchnitz, Anton Philipp Reclam, Ferdinand Blüthner, Carl Seffner, Alfred Brehm, Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald und der Architekt des Völkerschlachtdenkmals, Clemens Thieme.

Viele dieser Personen haben sich in beeindruckender Weise für Leipzig engagiert. Der Mäzen Johann Ernst Gotzkowsky bewahrte die Stadt im Siebenjährigen Krieg vor Ruin und Zerstörung. Robert Blum starb für die Ideale der Revolution von 1848 den Märtyrertod. weiter »


Stadtrundgang Leipzig – Töchter der Stadt – Leipzig weibliche Seite

Frauenrundgang durch Leipzig – Mut, Talent & Tragik

Anna Katharina Schönkopf, die erste Freundin GoethesOft wird über die Leistungen der Männer geredet, selten über die Leistungen der Frauen. Das ändert Treffpunkt Leipzig mit dem Stadtrundgang „Töchter der Stadt – Leipzigs weibliche Seite“.

Anna Magdalena Bach kümmerte sich um Kinder, Haushalt und die Thomaner. Clara Schumann bereiste als Pianistin Europa und machte ihren Mann bekannt. Lene Voigt schaute den Leuten aufs Maul und schrieb darüber Gedichte in sächsischer Mundart.

Benedicte Naubert erfand in Leipzig den Zweischichtroman. Hildegard Rauchfuß schrieb ein Gedicht, das mit der Gruppe City zum Hit wurde. Ilse Decho war Produktgestalterin. Henriette Goldschmidt und andere Frauen riefen in Leipzig mit der Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins die Frauenbewegung ins Leben. Friederike Caroline Neuber revolutionierte das Theater und starb verarmt. weiter »


Stadtrundgang Musikstadt Leipzig

Res severa verum gaudium – Musikrundgang Leipzig

Opernhaus zu LeipzigMusikstadt Leipzig – Johann Sebastian Bach, Robert und Clara Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Reger, Albert Lortzing, Richard Wagner, Gustav Mahler – nur einige der großen Namen, die Leipzig den Titel Musikstadt einbrachten.

Musik spielte schon früh eine wichtige Rolle in der Bürger- und Messestadt Leipzig. Die Geschichte der Leipziger Stadtpfeifer reicht zurück bis in das Jahr 1479. Aus den Stadtpfeifern und dem Colegium musicum von Georg Philipp Telemann entstand das Gewandhausorchester. Res severa verum gaudium – „Wahre Freude ist eine ernste Sache“, so lautet der Wahlspruch des Gewandhausorchesters zu Leipzig. weiter »


Stadtrundgang Leipzig – Stadt der Dichter & Denker

Literaturrundgang durch Leipzig

Denkmal für den Studenten Johann Wolfgang Goethe auf dem Naschmarkt in LeipzigLiteraturstadt Leipzig – viele namhafte und weniger bekannte Literaten hat die Stadt Leipzig gesehen.

Die alte Universitäts- und Buchstadt Leipzig zieht seit Jahrhunderten Schriftstellerinnen und Schriftsteller an. Johann Wolfgang Goethe, Johann Christoph Gottsched, Friedrich Schiller und Theodor Fontane. Auch Frauen haben ihre literaischen Spuren in Leipzig hinterlasen – Benedicte Naubert, Christiana Mariana von Ziegler und Hildegard Rauchfuß. weiter »


Stadtrundgang in Leipzig zum Studenten Johann Wolfgang Goethe

Johann Wolfgang Goethe – Student & Schwerenöter

Johann Wolfgang Goethe – Schöpfer dichterischer Meisterwerke, geheimer Rat in Weimar, Naturforscher – so kennen wir ihn. Doch als der 16jährige im Herbst 1765 in Leipzig eintraf, um Jura zu studieren, war er noch weit entfenrt davon, einmal Deutschlands größter Dichter zu werden.

Goethe wohnte im Gasthof „Große Feuerkugel“ am Neumarkt. Goethe besuchte Literaturvorlesungen bei Prof. Gellert, nahm Mal- und Zeichenunterricht bei Meister Oeser in der Pleißenburg. Recht intensiv studierte er die Leipziger Wirtshäuser.

Goethes Freundin im Geiste, Friederike Elisabeth Oeser, kümmerte sich um den Neuankömmling. Goethes Freundin Anna Katharina Schönkopf hätte ihn gern geheiratet, doch der unerfahrene Goethe wankte, die Verbindung ging in die Brüche. weiter »


Stadtrundgang Universität Leipzig

Alma Mater Lipsiensis – Universität Leipzig, ihre Geschichte & großen Namen

Neues Augusteum und Paulinum am Augustusplatz1406 wird in Leipzig die zweitälteste, durchgängig betriebene Universität in Deutschland gegründet.

Eine bewegte Geschichte haben die Universität und ihre Gebäude erlebt. Zunächst in markgräflichen Gebäuden an der Ritterstraße untergebracht, erhielt die Universität das säkularisierte Dominikanerkloster. Bis in das frühe 19. Jahrhundert nutzt die Bildungsanstalt die Klostergebäude bevor eine rege Bautätigkeit einsetzte. weiter »


Wechselburg & Geithain – himmlisch & unterirdisch

Klosterkirche Wechselburg

1168 gründet Graf Dedo von Rochlitz-Groitzsch für die Augustiner-Chorherren ein Kloster über dem Ufer der Zwickauer Mulde.

Handwerker schufen ein Gotteshaus, das zu den schönsten in Sachsen gehört und das die Jahrhunderte überdauert hat.

Der Rochlitzer Porphyr, der Stein der sächsischen Kurfürsten, wurde kunstvoll verbaut. Seit 1992 leben im Kloster Wechselburg wieder Benediktinermönche aus dem Kloster Ettal. weiter »


Krimirundgang Leipzig

Leipzigs kriminelle Seite erleben

Leipzig ist Messestadt, Musikstadt, Literaturstadt. Hinter den prächtigen Fassaden der Innenstadt verbirgt sich aber auch manch dunkle Geschichte.

Der Krimirundgang nimmt Sie mit in die Welt des Verbrechens, der Täuschung, des Betruges.

Wussten Sie, dass es der Leipziger Mörder Johann Christian Woyzeck in die Weltliteratur geschafft hat? Oder dass ein später weltbekannter sächsischer Schriftsteller in Leipzig seine kriminelle Ader entdeckte? Karl May klaute in Leipzig und hatte dann im Gefängnis Zeit, über sein weiteres Leben nachzudenken. weiter »


Johann Wolfgang Goethe – Student & Schwerenöter

Stadtrundgang Leipzig über den Studenten Johann Wolfgang Goethe

Denkmal für Johann Wolfgang Goethe auf dem Naschmarkt in LeipzigIm Herbst 1765 traf ein Jurastudent aus Frankfurt am Main, auf Weisung seines Vaters, in Leipzig ein. Johann Wolfgang Goethe hieß der Knabe, ein Provinzler, ein „merkwürdig eingewickelter Knabe, wie Goethe sich selbst beschrieb, der sich sich zunächst in Kleidung und Umgangsformen an die Leipziger Studenten anpassane musste, um akzeptiert zu werden.

Der junge Goethe wohnte in einem Hofgebäude des Gasthofs „Große Feuerkugel“ am Neumarkt. Jura sollte Goethe studieren, besuchte aber lieber Literaturvorlesungen, nahm Mal- und Zeichenunterricht und studierte doch recht intensiv die Leipziger Wirtshäuser. weiter »


Stadtrundgang Nordvorstadt Leipzig – der Geheimtipp in Leipzig

Entdecken Sie einen verborgenen Stadtteil von Leipzig

Die Michaeliskirche am Nordplatz in LeipzigMit der Nordvorstadt von Leipzig verbinden viele das Gebiet um den Hauptbahnhof – doch die Nordvorstadt ist viel größer.

Zwischen Nordplatz und Georg-Schumann-Straße steht ein schönes Stück Leipzig, das oft übersehen wird.

Um 1900 wuchs die Stadt Leipzig nach Norden. Für die Arbeiter war die Nordvorstadt nicht gedacht. Für das wohlhabende Bürgertum entstanden Wohnhäuser mit Fassaden des Historismus und des Jugendstils.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde weitergebaut, nun in der Formensprache des Art Déco. Bauten für das Militär entstanden. Mit dem Funkhaus an der Springerstraße steht in der Nordvorstadt in Leipzig eine Ikone des Expressionismus. Die Michaeliskirche ist eine der wenigen Jugendstilkirchen in Leipzig. weiter »


Stadtrundgang Martin Luther in Leipzig

Der Reformator und die Rolle Leipzigs in der Reformation

Erker in Barthels Hof in Leipzig1512 kam Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um sich die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. 1545 weilte Luther zum letzten Mal in der Messestadt, um die Kirche des Dominikanerklosters zur ersten evanglischen Universitätskirche in Deutschland zu weihen.

Dazwischen lagen die Leipziger Disputation 1519, während der aus dem Kirchenkritiker Martin Luther der Reformator wurde. 1539 predigt Luther in der Kirche des Thomasklosters im Beisein der Wettiner und führt die Reformation im Herzogtum Sachsen ein. weiter »


Stadtrundgang Höfe & Passagen in Leipzig

Erleben Sie Leipzigs Glanz & Gloria in seinen Höfen & Passagen

Barthels Hof in Leipzig - letzter erhaltener Durchgangshof der Leipziger WarenmesseLeipzig ist die Stadt mit dem größten zusammenhängenden Passagensystem in Deutschland. Etwa 30 dieser besonderen Orte kann die Innenstadt aufweisen. Die Stadt in der Stadt – lauschige Höfe, prächtige Passagen, stille Durchgänge – das findet man alles in Leipzig.

Die Reise durch die Geschichte der Höfe und Passagen in Leipzig reicht von den Handelshöfen des frühen 16. Jahrhunderts, über den letzten erhaltenen Durchgangshof aus der Zeit der Leipziger Warenmesse, bis zum modernen Passagensystem. Die jahrhundertealte Tradition wurde auch nach 1945 in Leipzig bewahrt, wieder aufgegriffen und zeitgemäß interpretiert. weiter »


Musikrundgang Leipzig – Res severa verum gaudium

Stadtrundgang zur Musikstadt Leipzig

Johann Sebastian Bach vor der Thomaskirche in LeipzigRes severa verum gaudium – „Wahre Freude ist eine ernste Sache“, so lautet der Wahlspruch des Gewandhausorchesters zu Leipzig.

Kaum eine andere deutsche Stadt hat das Prädikat Musikstadt so verdient, wie Leipzig. Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert und Clara Schumann, Richard Wagner, der Thomanerchor, das MDR-Sinfonieorchester und das Gewandhausorchester, Kurt Masur und Herbert Blomstedt – Treffpunkt Leipzig präsentiert Ihnen das reiche musikalische Erbe der Stadt Leipzig.

Die Musiktradition in Leipzig reicht zurück bis in das Mittelalter. 1479 beginnt die Geschichte der Leipziger Stadtpfeifer. 1701 sammelte Georg Philipp Telemann eine Schar musikbegeisterter Kommilitonen um sich. Aus beiden Klangkörpern entstand 1743 das große Concert, später das Gewandhausorchester. weiter »


Literaturrundgang Leipzig – Stadt der Dichter & Denker

Stadtrundgang über das literarische Leipzig

Friedrich Schiller in der Hainstraße in LeipzigDieser fesselnde Literaturrundgang nimmt Sie mit auf die Spuren der Literatinnen und Literaten in Leipzig.

Leipzig als alte Universitäts- und Buchstadt ist seit Jahrhunderten Anziehungspunkt für die Größen der schreibenden Zunft, wie z.B. Johann Wolfgang Goethe, Johann Christoph Gottsched, die Herren Friedrich Schiller und Theodor Fontane. Aber auch die Frauen haben ihre literaischen Spuren hinterlasen, wie Benedicte Naubert, Christiana Mariana von Ziegler und Hildegard Rauchfuß. weiter »


Architekturrundgang Leipzig – behutsame Stadterneuerung nach 1990

Die Wiederauferstehung der Stadt Leipzig nach 1990

Altes & neues Leipzig am BurgplatzLeipzig war 1990 eine Stadt, die von Leerstand und Verfall geprägt war.

Leerstehende Gebäude, Kriegsruinen und Notbauten, Baulücken – dieses Bild bot die Stadt Leipzig ihren Bewohnern und Gästen 1990.

Doch dann kam der Aufschwung. In den 1990er Jahren galt Leipzig als die Stadt, mit der zweithöchsten Krandichte der Welt. Es wurde gebaut und gebuddelt. Das hässliche Entlein verwandelte sich in einen stolzen Schwan. weiter »


Architekturrundgang Plagwitz – Industrie & Wohnen am Wasser

Erleben Sie den Wandel von Plagwitz vom Industriestandort Leipzigs zum beliebten Wohnviertel

Buntgarnwerke an der Weißen Elster in PlagwitzPlagwitz 1990 – Industrie, Schlote, Gestank, Leerstand, Verfall und stinkende Gewässer.

Es ist kaum zu glauben, wie sich der Leipziger Stadtteil Plagwitz seitdem verwandelt hat. Aus Industriebauten wurden Loftwohnungen. Wohnhäuser wurden saniert, Bahntrassen zu Radwegen. Die Gewässer in Plagwitz kann man heute wieder mit Booten befahren.

Plagwitz war der Industriestandort Leipzigs im 19. und 20. Jahrhundert. Der Visionär Dr. Carl Heine machte aus dem kleinen Bauerndorf ein blühendes Industrieareal. Europas größte Landmaschinenfabrik, die größte Baumwollspinnerei auf dem europäischen Festland, der erste Versandhandel Deutschlands, die Konsumgenossenschaft – das war Plagwitz. weiter »


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