Die Städte im Umland von Leipzig – klein aber oho
Leipzig ist eine tolle Stadt – keine Frage. Aber waren Sie schon einmal in Grimma, Torgau, Wittenberg oder Altenburg? Nein? Dann wird es Zeit.
Leipzig ist seit Jahrhunderten der Anziehungspunkt im Nordwesten von Sachsen. Doch auch die Städte im Umland können mithalten. Kleiner sind sie, aber nicht minder interessant.
Delitzsch hat eine vollständig erhaltene Stadtmauer mit zwei Tortürmen. Das Schloss Delitzsch war Witwensitz der Herzöge von Sachsen-Merseburg und ist ein barockes Juwel ist.
Hermann Schulze-Delitzsch, Begründer des Genossenschaftswesens, lebte in Delitzsch. Der kleine aber feine Stadtkern von Delitzsch mit der mächtigen Stadtkirche lädt zu einem Spaziergang ein. Nach Verfall in der DDR wurde die Altstadt saniert und durch angepasste Neubauten ergänzt. weiter »
Der Reformator und die Messestadt – eine Hassliebe
1512 kam Martin Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. Von dem Geld hätte sich Luther auch 40 Ablassbriefe kaufen können, doch genau dieser Ablasshandel war es, der Luther sauer aufstieß.
1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg und löste damit ein Beben aus. 1519 zitierte Landesherr Georg von Sachsen Luther nach Leipzig zur Disputation gegen Dr. Johannes Eck. Leipziger Drucker druckten die Akten der Leipziger Disputation und sie druckten die Lutherbibel. weiter »
Alma Mater Lipsiensis – Universität Leipzig, ihre Geschichte & großen Namen
1406 wird in Leipzig die zweitälteste, durchgängig betriebene Universität in Deutschland gegründet.
Eine bewegte Geschichte haben die Universität und ihre Gebäude erlebt. Zunächst in markgräflichen Gebäuden an der Ritterstraße untergebracht, erhielt die Universität das säkularisierte Dominikanerkloster. Bis in das frühe 19. Jahrhundert nutzt die Bildungsanstalt die Klostergebäude bevor eine rege Bautätigkeit einsetzte. weiter »
Stadtrundgang Leipzig über den Studenten Johann Wolfgang Goethe
Im Herbst 1765 traf ein Jurastudent aus Frankfurt am Main, auf Weisung seines Vaters, in Leipzig ein. Johann Wolfgang Goethe hieß der Knabe, ein Provinzler, ein „merkwürdig eingewickelter Knabe, wie Goethe sich selbst beschrieb, der sich sich zunächst in Kleidung und Umgangsformen an die Leipziger Studenten anpassane musste, um akzeptiert zu werden.
Der junge Goethe wohnte in einem Hofgebäude des Gasthofs „Große Feuerkugel“ am Neumarkt. Jura sollte Goethe studieren, besuchte aber lieber Literaturvorlesungen, nahm Mal- und Zeichenunterricht und studierte doch recht intensiv die Leipziger Wirtshäuser. weiter »
Der Reformator und die Rolle Leipzigs in der Reformation
1512 kam Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um sich die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. 1545 weilte Luther zum letzten Mal in der Messestadt, um die Kirche des Dominikanerklosters zur ersten evanglischen Universitätskirche in Deutschland zu weihen.
Dazwischen lagen die Leipziger Disputation 1519, während der aus dem Kirchenkritiker Martin Luther der Reformator wurde. 1539 predigt Luther in der Kirche des Thomasklosters im Beisein der Wettiner und führt die Reformation im Herzogtum Sachsen ein. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – von unten & von oben
Erleben Sie Leipzig mit einem Stadtrundgang und genießen Sie den grandiosen Blick vom Cityhochhaus am Augustusplatz.
Der Stadtrundgang durch Leipzig beginnt an der altehrwürdigen Thomaskirche. Die einstige Klosterkirche wurde nach der Reformation zur Stadtkirche. 1723 trat der Thomaskantor Johann Sebastian Bach sein Amt an und legte den Grundstein für den Weltruf des Thomanerchors.
Folgen Sie dem Duft de Kaffees zum Haus „Zum Arabischen Coffee Baum“ und staunen Sie in Barthels Hof über die Leipziger Messehöfe des 18. Jahrhunderts. Schlendern Sie über den Markt mit dem Alten Rathaus aus der Renaissance und lauschen Sie in der Mädler-Passage der Faustsage, die Johann Wolfgang von Goethe zu seinem Lebenswerk inspirierte. weiter »
Mit Treffpunkt Leipzig haben Sie auch die Möglichkeit, kompetente Führungen in Gebäuden zu erhalten.
In Kombination mit einem Stadtrundgang werfen wir auch einen Blick in die Thomaskirche, Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach und Auftrittsort des Thomanerchors. Die gotische Klosterkirche besticht durch ihre klare Schlichtheit. Die Fenster aus dem 19. Jahrhundert berichten über Personen, die mit der Kirche verbunden sind. Sie sehen den Taufstein, an dem mehrere Kinder von Johann Sebastian Bach getauft wurden und das Grab des Thomaskantors.
Das Hauptgebäude der Universität Leipzig am Augustusplatz ist von außen ein imposanter Bau, es lohnt sich auch, in das Innere des Neuen Augusteums zu gehen. Schaukästen berichten über die Geschichte der Universität und ihrer Bauten. Grabplatten aus der alten Paulinerkirche sind zu sehen und die Büsten dreier großer Studenten – Leibniz, Goethe und Lessing. Im Hörsaalgebäude gibt es Kunst zu bestaunen – heroisch aus der DDR und die Antwort darauf, in Auftrag gegeben von Erich Loest. weiter »
Wer die Stadt Leipzig zum ersten Mal besucht, mag etwas verwundert sein. Die Gebäude im Stadtzentrum zeigen ein wenig harmonisches Bild. Eine schöne Stadt, ja. Aber soviel durcheinander bei den Häusern.
Da ein Renaissancebau, dort eine prächtige Barockfassade, dazwischen Gebäude aus dem Historismus und Jugendstil, Bauten aus der DDR und moderne Neubauten. Ein kunterbuntes Sammelsurium, Leipziger Allerlei eben.
Genau das ist das Besondere an der Innenstadt von Leipzig. Wer die Architektur der Stadt verstehen will, muss sich mit der Stadtgeschichte beschäftigen.
Leipzig, das ist die Stadt des Handels, der Messe, des Pelzgewerbes. Leipzig ist aber auch die Stadt der Kriege, der Zerstörung. All das hat das Stadtbild über Jahrhunderte geprägt. Aus der mittelalterlichen Stadt wurde im 16. Jahrhundert eine prächtige Renaissancestadt – Altes Rathaus, Alte Waage und einige Bürgerhäuser in der Hainstraße künden von der ersten Blütezeit Leipzigs.
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Warum soll ich eine Stadtführung in Leipzig buchen?
Die Stadt Leipzig, die auf eine über 1000jährige Geschichte zurückblicken kann, gehört zu den schönsten Großstädten in Deutschland.
Viel ist in diesen 1.000 Jahren passiert. Aus der noch unbedeutenden Messestadt wurde eine Weltmessestadt, bedeutende Persönlichkeiten haben hier gelebt und ihre Spuren hinterlassen.
Leipzig ist Messestadt – Handel und Messe machten Leipzig weltoffen. Bürgersinn und Bürgerstolz prägten das Bauen in der Stadt um 1900. Die Weltoffenheit und bürgerliche Freiheiten lockten Dichter und Schriftsteller, Künstler und Philosophenan. Die Almamater Lipsiensis, zweitälteste durchgängig betriebene Universität in Deutschland, zog Gelehrte an. Leipzig war immer Treffpunkt von Wissen und Gelehrsamkeit, von Kunst und Kultur. weiter »
1409 wurde in Leipzig die zweitälteste, durchgängig betriebene Universität im heutigen Deutschland gegründet. Wechselvoll war ihre Geschichte, groß die Namen ihrer Studenten und Lehrkräfte.
Nobelpreisträger, Dichter und Schriftsteller, Politiker und Philosophen drückten die Bänke – nicht jeder freiwillig. Goethe und Lessing, Nietzsche und Leibniz, Genscher und Merkel sind nur einige der berühmten Leipziger Studenten.
Wechselvoll ist auch die Geschichte der Universitätsbauten. Nach dem alten Dominikanerkloster folgten Prachtbauten des 19. Jahrhunderts. Was der Krieg verschonte, wurde abgerissen und durch sachliche Neubauten ersetzt. Heute prägen der Uniriese und das Neue Augusteum mit dem Paulinum die Westseite des Augustusplatz.
So wechselvoll, wie die Geschichte der Universität, ist auch die Geschichte der Universitätskirche St. Pauli. Im Krieg verschont geblieben, aus ideologischer Verblendung gesprengt und in neuer Form wieder erstanden.
Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »