Thementouren

Architekturrundgang Leipzig – Bauen in der DDR

Zwischen Stalinbarock und WBS 70 – Architektur der DDR in Leipzig

"Stalinbarock" am Roßplatz in LeipzigNach dem 2. Weltkrieg stand man in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir die Stadt wieder auf?

Der Krieg hatte auch in Leipzig seine Spuren hinterlassen. Hinzu kam die ideologische Beeinflussung auf Städtebau und Architektur in der DDR. Eine moderne, sozialistische Großstadt sollte Leipzig werden.

Ruinen wurde beseitigt und unliebsame Gebäude, wie die Paulinerkirche, gesprengt. Großbauten des Bürgertums, die zu retten gewesen wären, wurden aufgegeben. Die Gebäude, die den Krieg überstanden hatten, überließ man viele Jahre dem Verfall. weiter »


Architekturrundgang Leipzig – Art Déco & Neue Sachlichkeit – Bauen der 1920er Jahre

Erleben Sie die Architektur zwischen den Weltkriegen in Leipzig

Art Déco an der Untergrundmessehalle am Markt in LeipzigNach dem 1. Weltkrieg standen die Architekten vor zwei Fragen – wie lösen wir das Wohnungsproblem und wie sollen wir Bauen?

Das Wohnungsproblem wurde mit einem großen städtischen Wohnungsbauprogramm in Leipzig gelöst. Die zweite Frage war schwerer zu beantworten. Zahlreiche Störmungen breiteten sich aus, eine einheitliche Formensprache gab es nicht.

Konnte sich der Expressionismus nach 1919 noch halten, setzte sich in Leipzig schnell das Art Déco durch. Markantester Bau ist das Neue Grassimuseum am Johannisplatz. Ein bisschen Zierrat musste sein. Gern griff man auch zurück auf den Barock, jedoch in deutlich reduzierten Formen. Ende der 1920er Jahre setzte sich schließlich die Neue Sachlichkeit durch. weiter »


Unterhaltsamer Kurzauftritt der Mehlmusn

Gennse säggssch? Nee? Gee Broblem, genn mor Ihn beibring

Riquethaus in LeipzigSie möchten eine unterhaltsame Einlage für Ihre Feier in einem Restauramt und dabei sächsisch lernen? Dann ist der Kurzauftritt der Mehlmusn genau das Richtige für Sie.

Unterhaltsam ist Frau Mehlmus. Zu ihrem Auftritt gehört ein Grundkurs in sächsischer Mundart. Frau Mehlmus ist eine patente Dame, die der Charme der Zwanziger Jahre umweht. Sie meint ja immer: „Heern Se mir zu un lernse ä bissel Sächs’sch. Dabei gennse scheene Gedichde von dor Mundarddichdorin Lene Voigt hern, die mer meinen scheenen Namen gegäm had.“ weiter »


Henkerstour Leipzig – die Frau des Scharfrichters berichtet

Schaurig-schöner Stadtrundgang in Leipzig

Barfußgässchen LeipzigWir nehmen Sie mit in die düstere Vergangenheit der Stadt Leipzig bei unserer schaurigen Kostümführung. Begleiten Sie die Frau des Scharfrichters durch die nebelverhangenen Gassen der Stadt während ihr Gatte auf Dienstreise weilt. Die Frau des Henkers wird Sie in die geheimnisvolle Welt eines Scharfrichters im 18. Jahrhundert entführen.

Lauschen Sie ihren redseligen Geschichten über die verbundenen Traditionen, die schweren Lasten der Pflicht und die düsteren Herausforderungen, denen eine Familie in diesem unheimlichen Beruf gegenüberstand. Von der traditionellen Weitergabe des grausamen Handwerks vom Vater auf den Sohn bis hin zur makaberen Henkerprüfung, bei der die Fähigkeit zum professionellen Kopfabschlagen gefordert wurde. Sie werden in den Sog ihrer Geschichten gezogen. weiter »


Architekturrundgang Leipzig – Architektur & Stadtmodell

Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig und werfen Sie einen Blick auf das alte Leipzig

Architekturvielfalt am Augustusplatz in LeipzigIn der Innenstadt von Leipzig bietet sich eine Architekturvielfalt, wie sie in kaum einer anderen deutschen Großstadt zu finden ist. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich entdecken in Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².

Das älteste erhaltene Gebäude in Leipzig ist die Nikolaikirche. 1165 wurde mit dem Bau begonnen, 1185 war die Kirche fertiggestellt. Außen eher schlicht, zeigt die Nikolaikirche im Inneren einen der schönsten klassizistischen Kirchenräume in Deutschland.

Die Gotik findet man noch an der Thomaskirche. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Thomaskirche im Stil der Neogotik überformt. Bahrmanns Hof am Markt ist vermutlich der älteste erhaltene Profanbau in Leipzig aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die Zeit der Renaissance war die erste große Blütezeit Leipzigs. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt stammen aus dieser Zeit. weiter »


De Mehlmus babbelt. Sächsischer Mundartrundgang

Stadtrundgang in Leibzsch off säggssch

Arkaden am Alten Rathaus in LeipzigMei Leibzsch lobsch mir… hat der junge Goethe gesagt. Aber Frau Mehlmus sieht das auch so.

Auf einem anderthalbstündigen Rundgang in sächsischer Mundart führt Sie De Mehlmusn amüsant durch Leipzig. Eingebunden ist ein Grundkurs der sächsischen Sprache. Vom Nikolaikirchhof zum Brühl, vom Museum der bildenden Künste zum Naschmarkt, Auerbachs Keller, Marktplatz und unter die Arkaden des Alten Rathauses nimmt Sie Frau Mehlmus mit. weiter »


Kaffeegeschichten aus Leipzig mit Kaffeehauswirtin Lehmann

Kaffeehauswirtin Elisabeth Lehmann plaudert aus dem Nähkästchen

Portal am Haus "Zum Arabischen Coffeebaum"Frau Lehmann ist die Wirtin des Leipziger Kaffeehauses „Zum Arabischen Coffeebaum“. Gern plaudert Frau Lehmann unterhaltsam über Kaffeegeschichten aus ihrer Zeit Anfang des 18. Jahrhunderts.

Frau Lehmann ist Gattin eines kurfürstlich-sächsischen Hof-Chocolatiers und ist stolz darauf. Deshalb weiß sie auch über die erste Kaffeestube in Leipzig zu berichten. weiter »


Unterhaltsamer Stadtbummel mit der Kaffee-Else in Leipzig

Ein anderer Stadtrundgang durch Leipzig mit Spaß & allem rund um den Kaffee

Haus "Zum Arabischen Coffeebaum" in LeipzigParis hat seine Bistros, London seine Pubs, Wien seine Kaffeehäuser. Leipzig? Hat seine Kaffee-Else! Für die Kaffee-Else sind Geheimnisse dazu da, weitererzählt zu werden! Sie klatscht und tratscht über den Siegeszug des Kaffees und die Stammgäste der Leipziger Kaffeehäuser.

Unter ihnen berühmte Persönlichkeiten und Leipziger Originale. Es gab verrückte Gäste und gemeine, die nur kamen, um das Personal zu schikanieren. weiter »


Stadtrundgang Graphisches Viertel Leipzig – Buchdruck & Verlagswesen

Stadtrundgang durch die Buch- & Verlagsstadt Leipzig

Reclam-Karree im Graphischen Viertel in LeipzigLeipzig war bis zum 2. Weltkrieg die bedeutendste deutsche Verlags- und Buchstadt. Über 2.000 Verlage und Druckereien saßen in der Stadt, jedes fünfte in Deutschland gedruckte Buch kam aus Leipzig.

Zentrum der Verlags- und Durckereiwesens war das Graphische Viertel. Große Namen kann das Graphische Viertel aufweisen – Reclam, Brockhaus, Teubner, Insel-Verlag. Die Geschichte der Buchstadt Leipzig beginnt im 15. Jahrhundert. Mit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg erlebte das Druckereiwesen auch in Leipzig einen rasanten Aufschwung. weiter »


Architekturrundgang Leipzig – von Romanik bis Moderne

Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig

Architekturvielfalt am Leipziger Markt - von der Renaissance bis zur ModerneLeipzig bietet eine einzigartige Architekturvielfalt. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich anschauen in der Altstadt von Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².

Um 1165 erhielt Leipzig Stadt- und Marktrecht. 1165 begann auch der Bau der Nikolaikirche, heute das älteste erhaltene Gebäude in der Innenstadt aus der Romanik mit einem prächtigten Innenraum aus der Zeit des Klassizismus.

Der Bau der Thomaskirche begann 1212, Ende des 15. Jahrhunderts erhielt die Thomaskirche ihr gotisches Schiff, das neogotisch überfromt wurde. Der Bau fester Bürgerhäuser begann wohl im frühen 14. Jahrhundert am Markt. Ihre erste große Blütezeit erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt erzählen noch davon. weiter »


Krimitour – Leipzigs kriminelle Seite erleben

Schaurig-schöner Stadtrundgang durch Leipzig mit Gruselgarantie


Krimitour durch Leipzig

Leipzig war schon immer ein Ort krimineller Energie. Was soll aus einer Stadt auch werden, deren Gründung schon eine Straftat war?

Wir entführen Sie mit unserer unterhaltsamen Krimitour auf eine Spurensuche zu wichtigen Stationen der Leipziger Kriminalgeschichte. Da haben wir natürlich Johann Christian Woyzeck – den wohl bekanntesten, weil weltliterarisch verewigten, Leipziger Mörder. Aber auch obskure Machenschaften gewiefter Diebe, Falschmünzer, ja sogar umtriebige Bürgermeister und rachedürstige Ehefrauen… weiter »


Leipzigs Glanz & Gloria – Höfe & Passagen

Leipzig erleben mit einem Stadtrundgang durch die Höfe & Passagen

Mädler-Passage in LeipzigLeipzig ist die Stadt der Höfe und Passagen. In der Innenstadt zählt man über 30 dieser attraktiven Orte. Der Mensch liebt lauschige Innenhöfe und einladende Passagen. Neugier und der Wunsch nach Geborgenheit zieht Interessierte in abseits gelegene Höfe oder lässt sie vom Wetter unabhängig in den beeindruckenden Passagen flanieren.

Die Reise durch die Geschichte reicht vom letzten erhaltenen Durchgangshof aus der Zeit der Leipziger Warenmesse, bis zum modernen Passagensystem, die diese wunderbare Tradition aufnehmen und den einzigartigen Charakter architektonisch neu interpretieren. weiter »


Thematische Stadtrundgänge durch Leipzig

Tiefer eintauchen in die großartige Geschichte der Stadt Leipzig

Rauchwarenhandel an der Nikolaistraße in LeipzigSeit über 1.000 Jahren gibt es die Stadt Leipzig. Günstig gelegen an zwei europäischen Handelsstraßen, entwickelten sich Handel und Messe seit dem Mittelalter. Die erste deutschen Ferneisenbahn fuhr von Leipzig nach Dresden. Visionäre, wie Dr. Carl Heine, machten Leipzig im 19. Jahrhundert zur Industriestadt.

Residenzstadt war Leipzig nie, aber Bürgerstadt seit über 800 Jahren. Handel, Freigeist, Toleranz und Weltoffenheit lockten Dichter, Denker und Komponisten an. Große Namen von Männern sind mit der Stadt Leipzig verbunden, aber auch Frauen haben ihre Spuren in der Stadtgeschichte von Leipzig hinterlassen. weiter »


Auerbachs Keller-Schmaus von Treffpunkt Leipzig

Mädler-Passage mit Auerbachs Keller in LeipzigGenießen Sie einen besonderen Abend in Leipzig. Begleiten Sie unsere Gästeführer auf einem Stadtrundgang oder Nachtwächter Bremme® auf seinem Rundgang die Altstadt von Leipzig. Genießen Sie ein 3-Gänge-Menü im Traditionsgasthaus Auerbachs Keller.

Gern nimmt Nachtwächter Sie mit auf seinen abendlichen Rundgang durch das schlafende Leipzig. Sie brauchen keine Angst haben, gegen diebisches Volk, Betrüger, Gauner, Trickser und sogar Mörder hat der Nachtwächter seine Hellebarde dabei.

Oder möchten Sie einen Stadtrundgang, eine Krimitour, einen erotischen Rundgang? Das Angebot von Treffpunkt Leipzig „Auerbachs Keller-Schmaus“ ist mit jedem Rundgang kombinierbar. Gern zeigen Ihnen Leipzigs Gästeführer mit Herz ihre Stadt.

Der Leipziger Markt am AbendDer abendliche Stadtrundgang oder Nachtwächter-Rundgang endet am altehrwürdigen Auerbachs Keller. Seit über 500 Jahren steigen die Gäste die Stufen hinunter, um das leckere Essen zu genießen und bei Wein und Bier zu schwelgen.

Und wer weiß, vielleicht begegnet Ihnen Mephisto in Auerbachs Keller oder sie sehen Fässer fliegen.

Der Auerbachs Keller-Schmaus ist ideal für Familienfeiern, Firmenevents oder als Abendprogramm für Tagungen und Kongresse. . weiter »


Stadtrundgang – Jüdisches Leben in Leipzig

Denkmal Große Gemeindesynagoge Leipzig

Leipzigs Geschichte ist eng verwoben mit den Jüdinnen und Juden.

Erstmalig siedelten sie sich im Mittelalter in der Stadt an. Und obwohl sie danach lange kein Bleiberecht hatten, trugen sie als Händler während der Messezeiten zum Reichtum der Stadt bei. Ab dem 19. Jahrhundert wuchs die jüdische Gemeinde, in den 1920er Jahren hatte Leipzig die sechstgrößte jüdische Gemeinde in Deutschland.

Auf diesem Stadtrundgang decken wir die Spuren dieses einst reichen jüdischen Lebens in Leipzig auf – vom Gemeindeleben, dem Pelzhandel bis hin zu den Künstlerinnen und Künstlern, die Leipzig und die Musik- und Kunstwelt geprägt haben. weiter »


Rundgänge durch die Musik- und Literaturstadt Leipzig

Leipzig – Stadt der Dichter & Denker, Komponisten & Dirigenten

Denkmal für Johann Sebastian Bach vor der Thomaskirche in LeipzigDie Stadt Leipzig gehört zu den bedeutendsten europäischen Literatur- und Musikstädten. Große Komponisten und Literaten haben in der Stadt gelebt und gewirkt. Treffpunkt Leipzig zeigt ihnen die Vielfalt der Musik- und Literaturstadt Leipzig – von Johann Sebastian Bach bis Kurt Masur, von Johann Wolfgang Goethe bis Erich Loest.

Der Stadtrundgang Johann Wolfgang Goethe – Student & Schwerenöter nimmt Sie mit in die Zeit des Jurastudenten Johann Wolfgang Goethe ohne von. Mit Literatur hat er sich beschäftigt, mit Malen und Zeichnen, mit den Wirtshäusern und mit den Frauen. Mit Jura weniger. Krank und ausgezehrt verlässt Goethe Leipzig wieder an seinem 19. Geburtstag, weit entfernt davon, einmal Deutschlands größter Dichter zu werden.

Tiefer in die Geschichte der Literaturstadt taucht der Rundgang Stadt der Dichter & Denker – Literaturrundgang ein. Schon vor Goethe waren große Dichter und Schriftsteller in der Messestadt und auch nach ihm kamen noch viele große Namen. weiter »


Stadtteilführungen in Leipzig

Leipzig erleben außerhalb der Innenstadt

Das Gohliser Schlösschen in Leipzig-GohlisIn Leipzig ist nicht nur das Stadtzentrum sehenswert, sondern auch viele Stadtteile. Ab 1890 wurden Dörfer, die längst mit der Stadt zusammengewachsen waren, eingemeindet. Manch neuer Stadtteil wurde zu einem mondänen Wohnort mit Villen und prächtigen Wohnbauten. Andere Stadtteile, vor allem die der Arbeiter, blieben nüchterner. In manchem Stadtteil entwickelte sich die Industrie.

Wer einen Eindruck von der gesamten Stadt Leipzig bekommen möchte, muss sich auch die Stadtteile anschauen. Mit Stadtteilführungenen von Treffpunkt Leipzig können Sie die Vielfalt der Leipziger Stadtteile erkunden.

Das Bauerndorf Gohlis wurde um 1900 zum mondänen Wohnort der wolhabenden Leipziger. Erhalten blieben der Grundriss des alten Dorfes, die Gohliser Mühle, das barocke Gohliser Schlösschen und ein kleines Bauernhaus, in dem Friedrich Schiller lebte. weiter »


Stadtrundgänge in Leipzig zur Bildung & Zeitgeschichte

Zwischen Demokratie & Diktatur

Der Jahrhundertschritt von Wolfgang Mattheuer vor dem Zeitgeschichtlichen Forum LeipzigLeipzig ist die Stadt des Bürgersinns, des Bürgerstolzes und der Friedlichen Revolution im Herbst ´89. Demokratiebewegung, Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung und die Anfänge der Frauenbewegung sind mit der Stadt verbunden.

Die Lage an wichtigen Handelsstraßen, die Messe mit ihrer über Europa hinaus reichenden Bedeutung machten Leipzig schon seit dem Mittelalter zu einer Stadt der Begegnung, der Freiheit und des Austauschs. Die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte hinterließen auch in Leipzig ihre Spuren. Nationalsozialismus, Judenverfolgung und Zerstörung im 2. Weltkrieg ebenso, wie kommunistische Doktrien und Dikatatur in der DDR. Die Rundgänge von Treffpunkt Leipzig erklären Ihnen die Entwicklung des Bürgersinns in Leipzig vom Mittelalter bis zum Herbst ´89. weiter »


Architekturrundgang in Leipzig – von Romanik bis Moderne

Architekturvielfalt am Augustusplatz in LeipzigDas Stadtzentrum von Leipzig ist nur 600 x 800 m groß. Auf einer Fläche von 0,5 km² stehen architektonische Leckerbissen aus acht Jahrhunderten. Wer sich für Architektur interessiert, ist in Leipzig genau richtig.

Das Stadtbild von Leipzig wurde immer wieder verändert. Kriege, Abbrüche und sich wandelnde Ansprüche der Leipziger Messe führten in der Geschichte der Stadt mehrmals zu großen Umbauten. Seinen ersten Aufschwung erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert und wurde prächtige Renaissancestadt. Im 18. Jahrhundert bauten sich die Bürger eine nicht minder prächtige Barockstadt. Mit der Erfindung der Mustermesse 1896 entstanden großen Messehäuser, die das Stadtbild bis heute prägen. weiter »


Architekturrundgang Leipzig – behutsame Stadterneuerung nach 1990

Burgplatz

Die Leipziger Innenstadt war 1990 geprägt von Leerstand und Verfall. Graue Fassaden, Notbauten und Ruinen prägten die Stadt.

Das Konzept der behutsamen Stadterneuerung sollte den historischen Stadtgrundriss wieder herstellen, Wohnraum schaffen und Leipzig wieder zu einer lebens- und liebenswerten Stadt machen.

Der Frankfurter Bauunternehmer Dr. Jürgen Schneider hinterließ in Leipzig seine Spuren und Schulden.

Der Rundgang zeigt den Wandel Leipzigs seit 1990. Vorgestellt werden die Bauten, die seit 1990 behutsam restauriert wurden und die Neubauten, die das historische Stadtbild ergänzen. Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Was wünschen Sie? Wir planen ihren individuellen Ausflug

Burg Mildenstein in Leisnig

Sie möchten eine ganz individuelle Tagesfahrt unternehmen? Gern! Schreiben Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen. Wir unterbreiten Ihnen ein Vorschlag für die Gestaltung Ihrer Tagesfahrt. Von der Anmietung eines Reisebusses über die gastronomische Versorgung bis zu Besichtigungen und Führungen organisieren wir Ihnen einen unvergesslichen Tag.

Gern organisieren wir für Sie auch thematische Tagesfahrten, z.B. zu Burgen und Schlössern, zu Personen oder historischen Ereignissen. Sie können auch Themen aus unserem Angebot kombinieren. Schreiben Sie uns einfach, was Sie sich wünschen.

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Reformation & Revolte – Lutherstadt Wittenberg

Lutherstadt Wittenberg - Lutherdenkmal auf dem Markt

Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg nagelte, ahnte er wohl selbst nicht, dass er damit die Welt verändern würde. Der Kirchenkritiker forderte das Ende von Praktiken der Katholischen Kirche, die seiner Meinung nach im Widerspruch zur Bibel standen.

Was 1517 in Wittenberg mit dem Thesenanschlag begann, fand sein – vorläufiges – Ende 1555 im Augsburger Religionsfrieden mit der Spaltung der christlichen Kirche. Luther wollte seine Ideen friedlich durchsetzen. Doch die Herrscher Europas stritten sich 100 Jahre später auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges um den wahren Glauben.

Martin Luther drohte die Verurteilung als Ketzer und die Verbrennung. Sein Landesherr, Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen hielt seine Hand schützend über den Reformator, ließ ihn auf die Wartburg „entführen“, wo Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.

Kommen Sie mit auf einen spannenden Geschichtsrundgang durch die Lutherstadt Wittenberg und erfahren Sie, welchen Einfluss Philipp Melanchthon, Lucas Cranach, Katharina von Bora und der Buchdruck auf Martin Luther hatten.

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Ein Fürst und sein Traum – das Dessau-Wörlitzer Gartenreich

Dessau-Wörlitzer Gartenreich - Schloss Wörlitz

Fürst Franz von Anhalt Dessau hatte einen Traum. Er wollte sein – zugegeben kleines – Land in einen Park verwandeln. Inspiriert von seinen Reisen nach England schuf Franz den ersten Landschaftspark im englischen Stil in Deutschland – den Wörlitzer Park.

Geschickt wurden Gewässer eingebunden, Bäume und Sträucher gepflanzt und Parkarchitekturen eingefügt. Nahtlos gehen die Parks und Gärten in landwirtschaftlich genutzte Flächen und die Auen von Elbe und Mulde über. Alles sollte so aussehen, als hätte die Natur selbst es geschaffen. Doch nichts blieb dem Zufall überlassen.

Rund um die Residenzstadt Dessau entstand eine Landschaft aus Parks und Gärten – Wörlitz, Luisium, Mosigkau, Großkühnau, Georgium und Oranienbaum mit dem einzigen Landschaftsgarten im chinesisch-englischen Stil, der in Deutschland fast unverändert erhalten blieb.

Kommen Sie mit in das Dessau-Wörlitzer Gartenreich und lassen Sie sich verzaubern von der Idee eines aufgeklärten Landesherren.

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Wo Gott die Erde küsste – Naumburg & die Weinregion Saale-Unstrut

Unstruttal bei Freyburg/Unstrut

„An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn …“ dichtete Franz Kugler 1826 auf der Rudelsburg bei Naumburg. Er beschrieb die deutsche Sehnsucht nach Romantik und die liebliche Landschaft.

Weinbewachsene Hänge an Saale und Unstrut, Burgen und Schlösser an ihren Ufern und die alte Dom- und Handelsstadt Naumburg.

Die Weinregion Saale-Unstrut besticht durch ihre Landschaft. Geprägt durch den Menschen und doch bestimmt von einer Ursprünglichkeit. Die Weingüter laden zur Verkostung edler Tropfen ein.

Die Domstadt Naumburg gehört zu den schönsten Städten in Mitteldeutschland. Friedrich Nietzsche wurde hier geboren, Max Klinger verbrachte Zeit auf seinem Weinberg bei Großjena. Turnvater Jahn lebte in Freyburg an der Unstrut und auf der Neuenburg hoch über der Stadt lebte die Heilige Elisabeth von Thüringen und vollbrachte ihr Rosenwunder.

Die Weinregion Saale-Unstrut – das ist Geschichte, Wein und Lebensart – ein Arkadien in Mitteldeutschland.

Kommen Sie mit auf eine spanndende Entdeckungstour in die Weinregion an saale und Unstrut. Gern mieten wir auch einen Reisebus, organisieren eine Schifffahrt auf der Saale oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Deutschlands zweitgrößter künstlicher See – der Geiseltalsee

Marina Braunsbedra

Wo einst Euopas mächtigstes Braunkohleflöz lag, erstreckt sich heute Deutschlands zweitgrößter künstlicher See – der Geiseltalsee. 23 Orte wurden ganz oder teilweise abgerissen, 12.500 Menschen verloren ihre Heimat.

Mit der Flutung des Tagebaurestloches mit dem Wasser der Saale entstand nicht nur ein großer See. Die Bepflanzung der Uferböschungen, die Überlassung von Teilbereichen für Flora und Fauna ließen ein vielfältiges Landschaftbild entstehen, dass mit der einstigen Tristesse des Tagebaus nichts mehr zu tun hat. Die Marinas in Braunsbedra und Mücheln verströmen maritimes Flair.

Der Geiseltalsee, westlich von Leipzig, ist heute attraktives Naherholungsgebiet im Raum Halle-Leipzig. An den Hängen des Geiseltalsees wächst sogar Wein.

Kommen Sie mit auf eine spanndende Entdeckungstour rund um den Geiseltalsee bei Merseburg. Gern mieten wir auch einen Reisebus, buchen eine Schifffahrt oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Bernstein & Bergbauriesen – die Goitzsche bei Bitterfeld

Der Große Goitzschesse bei Bitterfeld

Einst floss die Mulde durch eine Auenlandschaft, dann fraßen sich Bagger durch die Landschaft, um die begehrte Braunkohle zu fördern. Heute erstreckt sich eine Erholungslandschaft östlich von Bitterfeld – die Goitzsche. Und ganz nebenbei wurde auch noch Bernstein gefunden. Die einst dreckigste Stadt Europas – Bitterfeld – liegt heute an einem der attraktivsten Naherholungsgebiete im Raum Leipzig.

Der Große Goitzschessee lädt ein zum Wandern, Radfahren oder zum Erholen. An der Seepromenade mit der Bernsteinvilla warten Fahrgastschiffe und Gastronomie. Kommen Sie mit auf eine spanndende Entdeckungstour durch den Nordraum Leipzig. Gern mieten wir auch einen Reisebus, buchen eine Schifffahrt auf dem Großen Goitzschsee oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Leipziger Auwald – Natur genießen mit dem Rad

Wasserstadt Leipzig - Palmengartenwehr

Durch Leipzig fließen drei Flüsse – die Weiße Elster, die Pleiße, die Parthe – und ein Nebenarm der Weißen Elster, die Luppe. Die breiten, sumpfigen Flussauen konnten nicht bebaut werden und so hat Leipzig das größte zusammenhängende Auwaldsystem in einer europäischen Großstadt. Der Leipziger Auwald zieht sich auf einer Länge von über 20 km von Norden nach Süden durch die Stadt, Breite 2 bis 5 Kilometer.

Die grüne Lunge Leipzigs lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden, vom Cospudener See im Süden bis zur Mündung der Luppe in die Weiße Elster im Nordwesten. In der Innenstadt wurde der Auwald im 19. Jahrhundert in eine mehrere Kilometer lange Parklandschaft umgestaltet. Die Stadt wuchs nah an den Auwald heran und so entdeckt man auch manch imposantes Bauwerk – Palmengartenwehr, Sportforum oder das Bundesverwaltungsgericht.

Entdecken Sie das grüne Leipzig auf einer Radtour durch den Leipziger Auwald und die Elster-Luppe-Aue.
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Das Leipziger Neuseenland entdecken – mit dem Rad

Leipziger Neuseenland - Odysseus am Markkleeberger See

Aus einer unwirtlichen und dreckigen Bergbaulandschaft wurde eine erholsame Seenlandschaft, die sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden lässt – das Leipziger Neuseenland. Ausgebaute Radwege, Gastronomie, Natur im Wachstum. Im Leipziger Neuseenland gibt es viel zu entdecken – Kanupark am Markkleeberger See, schwimmende Insel Vineta auf dem Störmthaler See, Lagune Kahnsdorf und vieles mehr.

Auch so manch historisches Bauwerk lässt sich bestaunen – die Kirchenruine Wachau, Schloss Güldengossa, die Kirche in Störmthal mit ihrer Bach-Orgel, Schloss Knauthain oder der Kees´sche Park.

200 Jahre wurde um Leipzig Braunkohle abgebaut. Kraftwerke, Brikettfabriken, Kokereien und Schwelereien vergifteten die Umwelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat.

Nach 1990 begann der Wandel der einst dreckigsten Region Europas. Die Tagebaue wurde geschlossen, die Restlöcher geflutet und so entstand eine Erholungslandschaft – das Leipziger Neuseenland.

Mit dem Farhhrad lässt sich das Leipziger Neuseenland sehr gut erkunden, als Tagestour oder an mehreren Tagen. Gern buchen wir auch eine Schifffahrt auf dem Markleeberger See oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Eine Idee verändert die Welt – Bauhaus Dessau

Bauhaus, Dessau, tagesfahrt.Ausflug, Bustour, Walter Gropius

Walter Gropius hatte eine Vision – die Form folgt der Funktion. Mit der Gründung des Bauhauses in Weimar 1919 sollten Bauen und Formgestaltung revolutioniert werden.

Seine schöpferischste Phase hatte das Bauhaus nach dem Umzug nach Dessau 1925. Mit der Siedlung Törten sollte die Wohnungsnot in Dessau gelindert werden. Das Stahlhaus war ein Experiment mit neuem Material. Das Arbeitsamt revolutionierte Abläufe in Behörden. Beim Bauhausgebäude verwirklichte Walter Gropius seine Idee wohl auf die beste Art mit Stahl, Glas und Beton. Die Meisterhäuser der Bauhausmeister und das Kornhaus an der Elbe runden die Palette des neuen Bauens in Dessau ab.

Zum 100. Jahrestag der Gründung des Bauhauses wurde in Dessau das Bauhaus Museum eröffnet. Die Ausstellung zeigt Möbel und Alltagsgegenstände, erklärt die Lehrmethoden am Bauhaus und verdeutlicht den bis heute wirkenden Einfluss des Bauhauses auf die Produktgestaltung.

Kommen Sie mit in die Bauhausstadt Dessau auf eine Entdeckungstour zu den Wurzeln der Moderne.

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Klein aber oho – die Städte im Umland von Leipzig

Naumburger Dom

Luther in Wittenberg, die Residenzstadt Torgau, Grimma – Perle an der Mulde, die Domstadt Naumburg – viele sehenswerte Städte gibt es im Umland von Leipzig. Lassen Sie sich überraschen!

Gern zeigen wir Ihnen die kleinen Kostbarkeiten und sie werden überrascht sein, welche große Geschichte manch kleine Stadt im Umland von Leipzig zu bieten hat.

Gern planen wir Ihren individuellen Ausflug nach Ihren Wünschen. Die Stadtführungen sind kombinierbar mit Tagesausflügen in die Region.

Sie möchten eine andere Stadt besuchen? Vielleicht Altenburg in Thüringen, Zeitz in Sachsen-Anhalt, Wurzen in Sachsen … Fragen Sie einfach bei uns nach.

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Sachsens schönste Burg – im Kohrener Land

Kohrener Land - Burg Gnandstein

Ursprünglich & romantisch – das Kohrener Land. Wiesen, Weiden, Obstbaumalleen und Sachsens schönste Burg – Burg Gnandstein. Das Töpferhandwerk ist heute noch lebendig.

Zwischen Leipzig und Chemnitz, abseits der großen Straßen liegt das Kohrener Land. Eine liebliche Landschaft im Erzgebirgsvorland, die ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat. Doch langweilig ist es im Kohrener Land nicht.

Kommen Sie mit auf Entdeckungstour ins Kohrener Land. Auf dem Markt in Kohren-Sahlis steht der Töpferbrunnen, der an das alte Handwerk erinnert, das bis heute in Kohren erlebbar ist. Im Lindenvorwerk lässt es sich sehr gut speisen und entspannen. Steigen Sie hinauf zur schönsten Burg Sachsens, der Burg Gnadstein. Oder spazieren Sie über den hübschen Marktplatz in Geithain.

Gern planen wir Ihren individuellen Ausflug, gern auch in Kombination mit dem Leipziger Neuseeland oder dem Muldental.
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800 Jahre Bürgerstadt Leipzig & Demokratiebewegung

"Historische Ereignisse auf dem Marktplatz"

Im Jahr 1122 sollen die Leipziger den Leibarzt von Markgraf Dietrich von Meißen angestiftet haben, den Markgrafen zu vergiften. Ob es so war, wer weiß. Doch diese Tat gilt als Geburtsstunde der Bürgerstadt Leipzig.

Handel und Messe prägten die Stadt und Ihre Bewohner über Jahrhunderte. Wer handeln und Geld verdienen will, braucht nicht unbedingt seinen Landesherren in der Nähe und schon gar nicht die Moral der Kirche. Und so hatten die Leipziger wohl schon immer ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Obrigkeit.

Die Industrualiserung brachte für viele Menschen neue Herausforderungen. In Leipzig wurde die erste Gewerkschaft in Deutschland gegründet, der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein entstand in Leipzig und der Allgemein Deutsche Frauenverein. Robert Blum, Wilhelm Liebknecht, Ferdinand Lasalle, August Bebel, Clara Zetkin, Louise Otto-Peters oder Henriette Goldschmidt sind Namen dieser Demokratiebewegung.

Der Rundgang „800 Jahre Bürgerstadt Leipzig & Demokratiebewegung“ zeichnet die Ereignisse nach, vom Mittelalter über August den Starken bis zum Widerstand gegen die braune und gegen die rote Diktatur.

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Aufbruch & Niedergang – Leipzig in der DDR

Der Jahrhundertschritt

„Auferstanden aus Ruinen …“ – das ist Leipzig nach 1945. Unliebsame Gebäude, wie die Paulinerkirche, wurden gleich mit gesprengt.

Leipzig in der DDR – das war ein Spannungsfeld zwischen Weltmessestadt und kommunistischer Diktatur.

Hochhäuser sollten die Silhouette der Stadt verändern. Kirchen passten nicht zu einer sozialistischen Großstadt und die Universität bekam nicht nur einen neuen Namen, sondern auch neue Gebäude. Die Bauten der Bürgerstadt Leipzig wurden vernichtet und mit ihnen sollte auch der Bürgersinn gebrochen werden. Aufgegangen ist diese Rechnung nur zum Teil.

Zwischen Diktatur und Widerstand lag das Alltagsleben der Leipziger, der Versuch, in einem angpassten Leben seine persönlichen Freiräume zu finden. Verfall, Umweltverschmutzung und Mangelwirtschaft ließen die Leipziger im Herbst 1989 auf die Straße gehen.
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Opportunismus & Widerstand – Leipzig unterm Hakenkreuz

Die Reichsmessestadt Leipzig war für die Nationalsozialisten wirtschaftlich überlebensnotwendig. In der stolzen Bürgerstadt Leipzig konnten sich NSDAP und braunes Gedankengut nur langsam durchsetzen. Doch sie setzten sich durch.

Denunziation, brennende Synagogen, Judenverfolgung und Deportationen gehören ebenso zur Stadtgeschichte, wie Mitläufertum, Gleichschaltung, Anpassung und Vereinnahmung von Musik und Kultur. Doch es gab auch Widerstand – aus der Arbeiterbewegung, aus der bürgerlichen Mitte, aus der Kirche.

Der Rundgang „Leipzig unterm Hakenkreuz“ zeichnet die Ereignisse der Jahre 1933 bis 1945 nach, erzählt über die Opfer der NS-Diktatur und über mutige Leipziger Bürgerinnen und Bürger, die sich wehrten.

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Leipziger Neuseenland – die Aufbruch-Tour

Leipziger Neuseenland - Odysseus am Markkleeberger See

Einst triste Bergbaulandschaft, heute erholsame Seenlandschaft – das Leipziger Neuseenland. Kanupark am Markkleeberger See, schwimmende Insel Vineta auf dem Störmthaler See, Lagune Kahnsdorf und vieles mehr gibt es im Südraum Leipzig zu entdecken.

200 Jahre wurde um Leipzig Braunkohle abgebaut. Kraftwerke, Brikettfabriken, Kokereien und Schwelereien vergifteten die Umwelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat.

Nach 1990 begann der Wandel der einst dreckigsten Region Europas. Die Tagebaue wurde geschlossen, die Restlöcher geflutet und so entstand eine Erholungslandschaft – das Leipziger Neuseenland.

Mit dem Fahrgastschiff kann man heute über den Markkleeberger See fahren. Kommen Sie mit auf eine spannende Entdeckungstour durch den Südraum Leipzig. Gern mieten wir auch einen Reisebus, buchen eine Schifffahrt auf dem Markleeberger See oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Symbol für Sieg & Niederlage – das Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Leipzig, Stadtrundfahrt, Völkerschlachtdenkmal

Der 18. Oktober 1813 war der entscheidende Tag der Völkerschlacht bei Leipzig. Napoleon unterlag den verbündeten Truppen Preußens, Russlands, Österreichs und Schwedens. Über 100.00 Soldaten fanden den Tod.

100 Jahre später wurde am südlichen Rand von Leipzig das Völkerschlachtdenkmal für die bis dahin größte und verlustreichste Schlacht der Menscheitgeschichte eingeweiht – monumental, trutzig, wehrhaft.

Gebaut wurde das Völkerschlachtdenkmal als Symbol des Sieges über Frankreich. Heute erinnert das Völkerschlachtdenkmal an alle Gefallenen der Völkerschlacht und mahnt zum Frieden.

Sie sehen den Napoleonstein, der Ort an dem Napoleon die Nachricht von seiner Niederlage erhalten hat. Am Wasserbecken erfahren Sie die Geschichte jener Tage des Jahres 1813 und welche Auswirkungen diese Schlacht auf Leipzig hatte.

Im Völkerschlachtdenkmal sehen Sie in der Kuppelhalle die überlebensgroßen Figuren und die Reiterfiguren. Anschließend können Sie auf die Aussichtsplattform steigen und den Blick über Leipzig genießen und im Forum 1813 die Ausstellung anschauen.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. Die Führung kann auch auf eine Stunde begrenzt werden (nur Führung auf dem Gelände, Innenbesichtigung dann individuell).

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„Wir sind das Volk“ – auf den Spuren der Friedlichen Revolution in Leipzig

Friedliche Revolution - Nikolaisäule

„Wir sind das Volk“ – so schallte es über den Leipziger Innenstadtring im Herbst 1989. Erst waren nur wenige zu den Montagsdemonatsrationen auf der Straße, es wurden von Woche zu Woche mehr.

Am 9. Oktober 1989 hatten sich ca. 70.000 Demonstranten versammelt. Die Polzei wich vor dem Hauptbahnhof zurück, der Weg war frei – es fiel kein Schuss. Der 9. Oktober 1989 ist der entscheidende Tag, warum wir heute von der Friedlichen Revolution sprechen.

Der Rundgang führt Sie vom Nikolaikirchhof über den Augustusplatz, vorbei am Hauptbahnhof zur Ev. Reformierten Kirche und zeichnet die Ereignisse des 9. Oktober 1989 nach.

Erfahren, warum es in der DDR und speziell in Leipzig rumorte. An der Runden Ecke erfahren Sie vom unrühlichen Ende der Staatssicherheit in Leipzig. Erfahren, welchen Beitrag die „Leipziger Sechs“ zum friedlichen Verlauf des 9. Oktober 1989 beigtragen haben.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Erlebnis Hauptbahnhof Leipzig. Gestern-heute-morgen

Leipzig, Hauptbahnhof, Führung, Bahnhofsführung

Auf unserem Rundgang erfahren Sie Spannendes aus der traditionsreichen Bahnhofsgeschichte, vom „Personeneinsteigeschuppen“ der Leipzig-Dresdner Eisenbahn (1839) bis zum Bau des City-Tunnels in unseren Tagen. Eisenbahnpersönlichkeiten und besondere Ereignisse rund um den Hauptbahnhof werden vorgestellt.

In den Jahren 1908 bis 1915 entstand in Deutschland eines der großartigsten Bahnbauwerke überhaupt, der Leipziger Hauptbahnhof. Er galt damals mit 26 Gleisen als der größte Kopfbahnhof in Europa.

In die immensen Kosten von 137 Millionen Reichsmark teilten sich die Königreiche Sachsen und Preußen, die Reichspost sowie die Stadt Leipzig. Fast 300 Meter misst die Breite über die Empfangshallen.

Im Mai 1912 wurde der linke (preußische) Teil in Betrieb genommen, im Dezember 1915 erfolgte die Gesamteröffnung. In der hohen Zeit des Reisens, in den 1920er und 1930er Jahren, bot man neben allem Komfort Leipzigs Spitzengastronomie. Auf dem Bahnhof bei der Mitropa! weiter »


Apotheken, Heilkünste und berühmte Patienten

Die Historie unserer Stadt bietet reichhaltige Themen, die es wert sind, den Gästen und Bürgern unserer Stadt vorgestellt zu werden. Dieser außergewöhnliche Rundgang von Treffpunkt Leipzig vereint besonders viele spannende, aufregende und auch bizarre Geschichten.

„Von Apotheken, Medizinkünsten und berühmten Patienten“ entführt die Gäste in verschiedenste medizinische Bereiche: Die bedeutungsvolle Entwicklung der Apotheken in Leipzig wird ebenso vorgestellt, wie die oft ungewöhnlichen Arzneimittel, die in den Offizinen angeboten wurden. Vom Goldtrunk für die Reichen bis zur Mumia für die Schwachen. Skurrile Arzneien fanden Ihren Weg durch die Jahrhunderte bis in die heutige Zeit.

Wenn Sie erfahren wollen, was sich hinter der Dreckapotheke des 18. Jahrhunderts verbirgt oder warum Henker medizinische Kenntnisse besaßen, folgen Sie uns durch die Leipziger Innenstadt. Manch abenteuerliche Behandlungsmethode wurde sogar berühmten Persönlichkeiten zum Verhängnis. So haben die Patientengeschichten von Bach, Goethe und Schiller manch überraschenden Aspekt zu bieten. Johann Sebastian Bach zum Beispiel, wurde durch den berühmten Starstecher John Taylor zweimal operiert. Die Vorgehensweise ohne Betäubungsmittel lässt ahnen, welch Schmerzen der Patient über sich ergehen lassen musste. Doch weitaus schlimmer waren die anschließenden Rosskuren durch die der Patient vollständig genesen sollte.

Kommen Sie mit auf diesen abwechslungsreichen Rundgang und erfahren Sie, wie man der Angst vor dem Scheintod begegnete, ob die legendären Chaisenträgerpflaster wirklich so begehrt waren und unter welch widrigen Umständen Samuel Hahnemann den Grundgedanken der Homöopathie entwickelte.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Auf den Spuren der geheimnisvollen Freimaurer

Leipzig, wo seit 1736 zahlreiche Logen existieren, gilt als Hochburg der Freimaurerei in Deutschland.

Die Liste der namhaften Leipziger Persönlichkeiten, Mitglieder in hiesigen Freimaurerlogen, ist lang. Sie reicht von Goethes Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser über Gottfried Körner, Arnold Brockhaus, Albert Lortzing, Karl Tauchnitz, Anton Philipp Reclam, Ferdinand Blüthner, Carl Seffner, Alfred Brehm, Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald, bis zum Schöpfer des Völkerschlachtdenkmals Clemens Thieme.

Viele von ihnen haben sich in beeindruckender Weise für Leipzig engagiert, so zum Beispiel Mäzen Johann Ernst Gotzkowsky, der die Stadt im Siebenjährigen Krieg vor Ruin und Zerstörung bewahrte oder Robert Blum, der für die Ideale der Revolution von 1848 den Märtyrertod starb.

Während eines 90minütigen Rundgangs führt ein ausgewiesener Botschafter der königlichen Kunst von der „Minerva-Säule“ auf dem Nikolaikirchhof, über Strohsack, Nikolaistraße, Specks Hof, Königshaus, Petershof, Rathausarkaden mit Meissener Porzellangeschäft, Naschmarkt, Hainstraße, bis zum „Goldenen Schiff“, einem historischen Versammlungsort der Leipziger Bruderschaft. „Auf den Spuren der geheimnisvollen Freimaurer“ folgt mit zahlreichen Begebenheiten und Geschichten dem Wirken der Leipziger Freimaurer. weiter »


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