Thementouren

Stadtrundgänge in Leipzig zur Bildung & Zeitgeschichte

Zwischen Demokratie & Diktatur

Der Jahrhundertschritt von Wolfgang Mattheuer vor dem Zeitgeschichtlichen Forum LeipzigLeipzig ist die Stadt des Bürgersinns, des Bürgerstolzes und der Friedlichen Revolution im Herbst ´89. Demokratiebewegung, Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung und die Anfänge der Frauenbewegung sind mit der Stadt verbunden.

Die Lage an wichtigen Handelsstraßen, die Messe mit ihrer über Europa hinaus reichenden Bedeutung machten Leipzig schon seit dem Mittelalter zu einer Stadt der Begegnung, der Freiheit und des Austauschs. Die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte hinterließen auch in Leipzig ihre Spuren. Nationalsozialismus, Judenverfolgung und Zerstörung im 2. Weltkrieg ebenso, wie kommunistische Doktrien und Dikatatur in der DDR. Die Rundgänge von Treffpunkt Leipzig erklären Ihnen die Entwicklung des Bürgersinns in Leipzig vom Mittelalter bis zum Herbst ´89. weiter »


Architekturrundgang in Leipzig – von Romanik bis Moderne

Architekturvielfalt am Augustusplatz in LeipzigDas Stadtzentrum von Leipzig ist nur 600 x 800 m groß. Auf einer Fläche von 0,5 km² stehen architektonische Leckerbissen aus acht Jahrhunderten. Wer sich für Architektur interessiert, ist in Leipzig genau richtig.

Das Stadtbild von Leipzig wurde immer wieder verändert. Kriege, Abbrüche und sich wandelnde Ansprüche der Leipziger Messe führten in der Geschichte der Stadt mehrmals zu großen Umbauten. Seinen ersten Aufschwung erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert und wurde prächtige Renaissancestadt. Im 18. Jahrhundert bauten sich die Bürger eine nicht minder prächtige Barockstadt. Mit der Erfindung der Mustermesse 1896 entstanden großen Messehäuser, die das Stadtbild bis heute prägen. weiter »


Behutsame Stadterneuerung nach 1990

Burgplatz

Die Leipziger Innenstadt war 1990 geprägt von Leerstand und Verfall. Graue Fassaden, Notbauten und Ruinen prägten die Stadt.

Das Konzept der behutsamen Stadterneuerung sollte den historischen Stadtgrundriss wieder herstellen, Wohnraum schaffen und Leipzig wieder zu einer lebens- und liebenswerten Stadt machen.

Der Frankfurter Bauunternehmer Dr. Jürgen Schneider hinterließ in Leipzig seine Spuren und Schulden.

Der Rundgang zeigt den Wandel Leipzigs seit 1990. Vorgestellt werden die Bauten, die seit 1990 behutsam restauriert wurden und die Neubauten, die das historische Stadtbild ergänzen. Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Was wünschen Sie? Wir planen ihren individuellen Ausflug

Burg Mildenstein in Leisnig

Sie möchten eine ganz individuelle Tagesfahrt unternehmen? Gern! Schreiben Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen. Wir unterbreiten Ihnen ein Vorschlag für die Gestaltung Ihrer Tagesfahrt. Von der Anmietung eines Reisebusses über die gastronomische Versorgung bis zu Besichtigungen und Führungen organisieren wir Ihnen einen unvergesslichen Tag.

Gern organisieren wir für Sie auch thematische Tagesfahrten, z.B. zu Burgen und Schlössern, zu Personen oder historischen Ereignissen. Sie können auch Themen aus unserem Angebot kombinieren. Schreiben Sie uns einfach, was Sie sich wünschen.

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Reformation & Revolte – Lutherstadt Wittenberg

Lutherstadt Wittenberg - Lutherdenkmal auf dem Markt

Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg nagelte, ahnte er wohl selbst nicht, dass er damit die Welt verändern würde. Der Kirchenkritiker forderte das Ende von Praktiken der Katholischen Kirche, die seiner Meinung nach im Widerspruch zur Bibel standen.

Was 1517 in Wittenberg mit dem Thesenanschlag begann, fand sein – vorläufiges – Ende 1555 im Augsburger Religionsfrieden mit der Spaltung der christlichen Kirche. Luther wollte seine Ideen friedlich durchsetzen. Doch die Herrscher Europas stritten sich 100 Jahre später auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges um den wahren Glauben.

Martin Luther drohte die Verurteilung als Ketzer und die Verbrennung. Sein Landesherr, Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen hielt seine Hand schützend über den Reformator, ließ ihn auf die Wartburg „entführen“, wo Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.

Kommen Sie mit auf einen spannenden Geschichtsrundgang durch die Lutherstadt Wittenberg und erfahren Sie, welchen Einfluss Philipp Melanchthon, Lucas Cranach, Katharina von Bora und der Buchdruck auf Martin Luther hatten.

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Ein Fürst und sein Traum – das Dessau-Wörlitzer Gartenreich

Dessau-Wörlitzer Gartenreich - Schloss Wörlitz

Fürst Franz von Anhalt Dessau hatte einen Traum. Er wollte sein – zugegeben kleines – Land in einen Park verwandeln. Inspiriert von seinen Reisen nach England schuf Franz den ersten Landschaftspark im englischen Stil in Deutschland – den Wörlitzer Park.

Geschickt wurden Gewässer eingebunden, Bäume und Sträucher gepflanzt und Parkarchitekturen eingefügt. Nahtlos gehen die Parks und Gärten in landwirtschaftlich genutzte Flächen und die Auen von Elbe und Mulde über. Alles sollte so aussehen, als hätte die Natur selbst es geschaffen. Doch nichts blieb dem Zufall überlassen.

Rund um die Residenzstadt Dessau entstand eine Landschaft aus Parks und Gärten – Wörlitz, Luisium, Mosigkau, Großkühnau, Georgium und Oranienbaum mit dem einzigen Landschaftsgarten im chinesisch-englischen Stil, der in Deutschland fast unverändert erhalten blieb.

Kommen Sie mit in das Dessau-Wörlitzer Gartenreich und lassen Sie sich verzaubern von der Idee eines aufgeklärten Landesherren.

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Wo Gott die Erde küsste – Naumburg & die Weinregion Saale-Unstrut

Unstruttal bei Freyburg/Unstrut

„An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn …“ dichtete Franz Kugler 1826 auf der Rudelsburg bei Naumburg. Er beschrieb die deutsche Sehnsucht nach Romantik und die liebliche Landschaft.

Weinbewachsene Hänge an Saale und Unstrut, Burgen und Schlösser an ihren Ufern und die alte Dom- und Handelsstadt Naumburg.

Die Weinregion Saale-Unstrut besticht durch ihre Landschaft. Geprägt durch den Menschen und doch bestimmt von einer Ursprünglichkeit. Die Weingüter laden zur Verkostung edler Tropfen ein.

Die Domstadt Naumburg gehört zu den schönsten Städten in Mitteldeutschland. Friedrich Nietzsche wurde hier geboren, Max Klinger verbrachte Zeit auf seinem Weinberg bei Großjena. Turnvater Jahn lebte in Freyburg an der Unstrut und auf der Neuenburg hoch über der Stadt lebte die Heilige Elisabeth von Thüringen und vollbrachte ihr Rosenwunder.

Die Weinregion Saale-Unstrut – das ist Geschichte, Wein und Lebensart – ein Arkadien in Mitteldeutschland.

Kommen Sie mit auf eine spanndende Entdeckungstour in die Weinregion an saale und Unstrut. Gern mieten wir auch einen Reisebus, organisieren eine Schifffahrt auf der Saale oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Deutschlands zweitgrößter künstlicher See – der Geiseltalsee

Marina Braunsbedra

Wo einst Euopas mächtigstes Braunkohleflöz lag, erstreckt sich heute Deutschlands zweitgrößter künstlicher See – der Geiseltalsee. 23 Orte wurden ganz oder teilweise abgerissen, 12.500 Menschen verloren ihre Heimat.

Mit der Flutung des Tagebaurestloches mit dem Wasser der Saale entstand nicht nur ein großer See. Die Bepflanzung der Uferböschungen, die Überlassung von Teilbereichen für Flora und Fauna ließen ein vielfältiges Landschaftbild entstehen, dass mit der einstigen Tristesse des Tagebaus nichts mehr zu tun hat. Die Marinas in Braunsbedra und Mücheln verströmen maritimes Flair.

Der Geiseltalsee, westlich von Leipzig, ist heute attraktives Naherholungsgebiet im Raum Halle-Leipzig. An den Hängen des Geiseltalsees wächst sogar Wein.

Kommen Sie mit auf eine spanndende Entdeckungstour rund um den Geiseltalsee bei Merseburg. Gern mieten wir auch einen Reisebus, buchen eine Schifffahrt oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Bernstein & Bergbauriesen – die Goitzsche bei Bitterfeld

Der Große Goitzschesse bei Bitterfeld

Einst floss die Mulde durch eine Auenlandschaft, dann fraßen sich Bagger durch die Landschaft, um die begehrte Braunkohle zu fördern. Heute erstreckt sich eine Erholungslandschaft östlich von Bitterfeld – die Goitzsche. Und ganz nebenbei wurde auch noch Bernstein gefunden. Die einst dreckigste Stadt Europas – Bitterfeld – liegt heute an einem der attraktivsten Naherholungsgebiete im Raum Leipzig.

Der Große Goitzschessee lädt ein zum Wandern, Radfahren oder zum Erholen. An der Seepromenade mit der Bernsteinvilla warten Fahrgastschiffe und Gastronomie. Kommen Sie mit auf eine spanndende Entdeckungstour durch den Nordraum Leipzig. Gern mieten wir auch einen Reisebus, buchen eine Schifffahrt auf dem Großen Goitzschsee oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Leipziger Auwald – Natur genießen mit dem Rad

Wasserstadt Leipzig - Palmengartenwehr

Durch Leipzig fließen drei Flüsse – die Weiße Elster, die Pleiße, die Parthe – und ein Nebenarm der Weißen Elster, die Luppe. Die breiten, sumpfigen Flussauen konnten nicht bebaut werden und so hat Leipzig das größte zusammenhängende Auwaldsystem in einer europäischen Großstadt. Der Leipziger Auwald zieht sich auf einer Länge von über 20 km von Norden nach Süden durch die Stadt, Breite 2 bis 5 Kilometer.

Die grüne Lunge Leipzigs lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden, vom Cospudener See im Süden bis zur Mündung der Luppe in die Weiße Elster im Nordwesten. In der Innenstadt wurde der Auwald im 19. Jahrhundert in eine mehrere Kilometer lange Parklandschaft umgestaltet. Die Stadt wuchs nah an den Auwald heran und so entdeckt man auch manch imposantes Bauwerk – Palmengartenwehr, Sportforum oder das Bundesverwaltungsgericht.

Entdecken Sie das grüne Leipzig auf einer Radtour durch den Leipziger Auwald und die Elster-Luppe-Aue.
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Das Leipziger Neuseenland entdecken – mit dem Rad

Leipziger Neuseenland - Odysseus am Markkleeberger See

Aus einer unwirtlichen und dreckigen Bergbaulandschaft wurde eine erholsame Seenlandschaft, die sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden lässt – das Leipziger Neuseenland. Ausgebaute Radwege, Gastronomie, Natur im Wachstum. Im Leipziger Neuseenland gibt es viel zu entdecken – Kanupark am Markkleeberger See, schwimmende Insel Vineta auf dem Störmthaler See, Lagune Kahnsdorf und vieles mehr.

Auch so manch historisches Bauwerk lässt sich bestaunen – die Kirchenruine Wachau, Schloss Güldengossa, die Kirche in Störmthal mit ihrer Bach-Orgel, Schloss Knauthain oder der Kees´sche Park.

200 Jahre wurde um Leipzig Braunkohle abgebaut. Kraftwerke, Brikettfabriken, Kokereien und Schwelereien vergifteten die Umwelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat.

Nach 1990 begann der Wandel der einst dreckigsten Region Europas. Die Tagebaue wurde geschlossen, die Restlöcher geflutet und so entstand eine Erholungslandschaft – das Leipziger Neuseenland.

Mit dem Farhhrad lässt sich das Leipziger Neuseenland sehr gut erkunden, als Tagestour oder an mehreren Tagen. Gern buchen wir auch eine Schifffahrt auf dem Markleeberger See oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Eine Idee verändert die Welt – Bauhaus Dessau

Bauhaus, Dessau, tagesfahrt.Ausflug, Bustour, Walter Gropius

Walter Gropius hatte eine Vision – die Form folgt der Funktion. Mit der Gründung des Bauhauses in Weimar 1919 sollten Bauen und Formgestaltung revolutioniert werden.

Seine schöpferischste Phase hatte das Bauhaus nach dem Umzug nach Dessau 1925. Mit der Siedlung Törten sollte die Wohnungsnot in Dessau gelindert werden. Das Stahlhaus war ein Experiment mit neuem Material. Das Arbeitsamt revolutionierte Abläufe in Behörden. Beim Bauhausgebäude verwirklichte Walter Gropius seine Idee wohl auf die beste Art mit Stahl, Glas und Beton. Die Meisterhäuser der Bauhausmeister und das Kornhaus an der Elbe runden die Palette des neuen Bauens in Dessau ab.

Zum 100. Jahrestag der Gründung des Bauhauses wurde in Dessau das Bauhaus Museum eröffnet. Die Ausstellung zeigt Möbel und Alltagsgegenstände, erklärt die Lehrmethoden am Bauhaus und verdeutlicht den bis heute wirkenden Einfluss des Bauhauses auf die Produktgestaltung.

Kommen Sie mit in die Bauhausstadt Dessau auf eine Entdeckungstour zu den Wurzeln der Moderne.

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Klein aber oho – die Städte im Umland von Leipzig

Naumburger Dom

Luther in Wittenberg, die Residenzstadt Torgau, Grimma – Perle an der Mulde, die Domstadt Naumburg – viele sehenswerte Städte gibt es im Umland von Leipzig. Lassen Sie sich überraschen!

Gern zeigen wir Ihnen die kleinen Kostbarkeiten und sie werden überrascht sein, welche große Geschichte manch kleine Stadt im Umland von Leipzig zu bieten hat.

Gern planen wir Ihren individuellen Ausflug nach Ihren Wünschen. Die Stadtführungen sind kombinierbar mit Tagesausflügen in die Region.

Sie möchten eine andere Stadt besuchen? Vielleicht Altenburg in Thüringen, Zeitz in Sachsen-Anhalt, Wurzen in Sachsen … Fragen Sie einfach bei uns nach.

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Sachsens schönste Burg – im Kohrener Land

Kohrener Land - Burg Gnandstein

Ursprünglich & romantisch – das Kohrener Land. Wiesen, Weiden, Obstbaumalleen und Sachsens schönste Burg – Burg Gnandstein. Das Töpferhandwerk ist heute noch lebendig.

Zwischen Leipzig und Chemnitz, abseits der großen Straßen liegt das Kohrener Land. Eine liebliche Landschaft im Erzgebirgsvorland, die ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat. Doch langweilig ist es im Kohrener Land nicht.

Kommen Sie mit auf Entdeckungstour ins Kohrener Land. Auf dem Markt in Kohren-Sahlis steht der Töpferbrunnen, der an das alte Handwerk erinnert, das bis heute in Kohren erlebbar ist. Im Lindenvorwerk lässt es sich sehr gut speisen und entspannen. Steigen Sie hinauf zur schönsten Burg Sachsens, der Burg Gnadstein. Oder spazieren Sie über den hübschen Marktplatz in Geithain.

Gern planen wir Ihren individuellen Ausflug, gern auch in Kombination mit dem Leipziger Neuseeland oder dem Muldental.
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800 Jahre Bürgerstadt Leipzig & Demokratiebewegung

"Historische Ereignisse auf dem Marktplatz"

Im Jahr 1122 sollen die Leipziger den Leibarzt von Markgraf Dietrich von Meißen angestiftet haben, den Markgrafen zu vergiften. Ob es so war, wer weiß. Doch diese Tat gilt als Geburtsstunde der Bürgerstadt Leipzig.

Handel und Messe prägten die Stadt und Ihre Bewohner über Jahrhunderte. Wer handeln und Geld verdienen will, braucht nicht unbedingt seinen Landesherren in der Nähe und schon gar nicht die Moral der Kirche. Und so hatten die Leipziger wohl schon immer ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Obrigkeit.

Die Industrualiserung brachte für viele Menschen neue Herausforderungen. In Leipzig wurde die erste Gewerkschaft in Deutschland gegründet, der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein entstand in Leipzig und der Allgemein Deutsche Frauenverein. Robert Blum, Wilhelm Liebknecht, Ferdinand Lasalle, August Bebel, Clara Zetkin, Louise Otto-Peters oder Henriette Goldschmidt sind Namen dieser Demokratiebewegung.

Der Rundgang „800 Jahre Bürgerstadt Leipzig & Demokratiebewegung“ zeichnet die Ereignisse nach, vom Mittelalter über August den Starken bis zum Widerstand gegen die braune und gegen die rote Diktatur.

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Aufbruch & Niedergang – Leipzig in der DDR

Der Jahrhundertschritt

„Auferstanden aus Ruinen …“ – das ist Leipzig nach 1945. Unliebsame Gebäude, wie die Paulinerkirche, wurden gleich mit gesprengt.

Leipzig in der DDR – das war ein Spannungsfeld zwischen Weltmessestadt und kommunistischer Diktatur.

Hochhäuser sollten die Silhouette der Stadt verändern. Kirchen passten nicht zu einer sozialistischen Großstadt und die Universität bekam nicht nur einen neuen Namen, sondern auch neue Gebäude. Die Bauten der Bürgerstadt Leipzig wurden vernichtet und mit ihnen sollte auch der Bürgersinn gebrochen werden. Aufgegangen ist diese Rechnung nur zum Teil.

Zwischen Diktatur und Widerstand lag das Alltagsleben der Leipziger, der Versuch, in einem angpassten Leben seine persönlichen Freiräume zu finden. Verfall, Umweltverschmutzung und Mangelwirtschaft ließen die Leipziger im Herbst 1989 auf die Straße gehen.
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Opportunismus & Widerstand – Leipzig unterm Hakenkreuz

Die Reichsmessestadt Leipzig war für die Nationalsozialisten wirtschaftlich überlebensnotwendig. In der stolzen Bürgerstadt Leipzig konnten sich NSDAP und braunes Gedankengut nur langsam durchsetzen. Doch sie setzten sich durch.

Denunziation, brennende Synagogen, Judenverfolgung und Deportationen gehören ebenso zur Stadtgeschichte, wie Mitläufertum, Gleichschaltung, Anpassung und Vereinnahmung von Musik und Kultur. Doch es gab auch Widerstand – aus der Arbeiterbewegung, aus der bürgerlichen Mitte, aus der Kirche.

Der Rundgang „Leipzig unterm Hakenkreuz“ zeichnet die Ereignisse der Jahre 1933 bis 1945 nach, erzählt über die Opfer der NS-Diktatur und über mutige Leipziger Bürgerinnen und Bürger, die sich wehrten.

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Leipziger Neuseenland – die Aufbruch-Tour

Leipziger Neuseenland - Odysseus am Markkleeberger See

Einst triste Bergbaulandschaft, heute erholsame Seenlandschaft – das Leipziger Neuseenland. Kanupark am Markkleeberger See, schwimmende Insel Vineta auf dem Störmthaler See, Lagune Kahnsdorf und vieles mehr gibt es im Südraum Leipzig zu entdecken.

200 Jahre wurde um Leipzig Braunkohle abgebaut. Kraftwerke, Brikettfabriken, Kokereien und Schwelereien vergifteten die Umwelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat.

Nach 1990 begann der Wandel der einst dreckigsten Region Europas. Die Tagebaue wurde geschlossen, die Restlöcher geflutet und so entstand eine Erholungslandschaft – das Leipziger Neuseenland.

Mit dem Fahrgastschiff kann man heute über den Markkleeberger See fahren. Kommen Sie mit auf eine spannende Entdeckungstour durch den Südraum Leipzig. Gern mieten wir auch einen Reisebus, buchen eine Schifffahrt auf dem Markleeberger See oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Symbol für Sieg & Niederlage – das Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Leipzig, Stadtrundfahrt, Völkerschlachtdenkmal

Der 18. Oktober 1813 war der entscheidende Tag der Völkerschlacht bei Leipzig. Napoleon unterlag den verbündeten Truppen Preußens, Russlands, Österreichs und Schwedens. Über 100.00 Soldaten fanden den Tod.

100 Jahre später wurde am südlichen Rand von Leipzig das Völkerschlachtdenkmal für die bis dahin größte und verlustreichste Schlacht der Menscheitgeschichte eingeweiht – monumental, trutzig, wehrhaft.

Gebaut wurde das Völkerschlachtdenkmal als Symbol des Sieges über Frankreich. Heute erinnert das Völkerschlachtdenkmal an alle Gefallenen der Völkerschlacht und mahnt zum Frieden.

Sie sehen den Napoleonstein, der Ort an dem Napoleon die Nachricht von seiner Niederlage erhalten hat. Am Wasserbecken erfahren Sie die Geschichte jener Tage des Jahres 1813 und welche Auswirkungen diese Schlacht auf Leipzig hatte.

Im Völkerschlachtdenkmal sehen Sie in der Kuppelhalle die überlebensgroßen Figuren und die Reiterfiguren. Anschließend können Sie auf die Aussichtsplattform steigen und den Blick über Leipzig genießen und im Forum 1813 die Ausstellung anschauen.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. Die Führung kann auch auf eine Stunde begrenzt werden (nur Führung auf dem Gelände, Innenbesichtigung dann individuell).

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„Wir sind das Volk“ – auf den Spuren der Friedlichen Revolution in Leipzig

Friedliche Revolution - Nikolaisäule

„Wir sind das Volk“ – so schallte es über den Leipziger Innenstadtring im Herbst 1989. Erst waren nur wenige zu den Montagsdemonatsrationen auf der Straße, es wurden von Woche zu Woche mehr.

Am 9. Oktober 1989 hatten sich ca. 70.000 Demonstranten versammelt. Die Polzei wich vor dem Hauptbahnhof zurück, der Weg war frei – es fiel kein Schuss. Der 9. Oktober 1989 ist der entscheidende Tag, warum wir heute von der Friedlichen Revolution sprechen.

Der Rundgang führt Sie vom Nikolaikirchhof über den Augustusplatz, vorbei am Hauptbahnhof zur Ev. Reformierten Kirche und zeichnet die Ereignisse des 9. Oktober 1989 nach.

Erfahren, warum es in der DDR und speziell in Leipzig rumorte. An der Runden Ecke erfahren Sie vom unrühlichen Ende der Staatssicherheit in Leipzig. Erfahren, welchen Beitrag die „Leipziger Sechs“ zum friedlichen Verlauf des 9. Oktober 1989 beigtragen haben.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Erlebnis Hauptbahnhof Leipzig. Gestern-heute-morgen

Leipzig, Hauptbahnhof, Führung, Bahnhofsführung

Auf unserem Rundgang erfahren Sie Spannendes aus der traditionsreichen Bahnhofsgeschichte, vom „Personeneinsteigeschuppen“ der Leipzig-Dresdner Eisenbahn (1839) bis zum Bau des City-Tunnels in unseren Tagen. Eisenbahnpersönlichkeiten und besondere Ereignisse rund um den Hauptbahnhof werden vorgestellt.

In den Jahren 1908 bis 1915 entstand in Deutschland eines der großartigsten Bahnbauwerke überhaupt, der Leipziger Hauptbahnhof. Er galt damals mit 26 Gleisen als der größte Kopfbahnhof in Europa.

In die immensen Kosten von 137 Millionen Reichsmark teilten sich die Königreiche Sachsen und Preußen, die Reichspost sowie die Stadt Leipzig. Fast 300 Meter misst die Breite über die Empfangshallen.

Im Mai 1912 wurde der linke (preußische) Teil in Betrieb genommen, im Dezember 1915 erfolgte die Gesamteröffnung. In der hohen Zeit des Reisens, in den 1920er und 1930er Jahren, bot man neben allem Komfort Leipzigs Spitzengastronomie. Auf dem Bahnhof bei der Mitropa! weiter »


Apotheken, Heilkünste und berühmte Patienten

Die Historie unserer Stadt bietet reichhaltige Themen, die es wert sind, den Gästen und Bürgern unserer Stadt vorgestellt zu werden. Dieser außergewöhnliche Rundgang von Treffpunkt Leipzig vereint besonders viele spannende, aufregende und auch bizarre Geschichten.

„Von Apotheken, Medizinkünsten und berühmten Patienten“ entführt die Gäste in verschiedenste medizinische Bereiche: Die bedeutungsvolle Entwicklung der Apotheken in Leipzig wird ebenso vorgestellt, wie die oft ungewöhnlichen Arzneimittel, die in den Offizinen angeboten wurden. Vom Goldtrunk für die Reichen bis zur Mumia für die Schwachen. Skurrile Arzneien fanden Ihren Weg durch die Jahrhunderte bis in die heutige Zeit.

Wenn Sie erfahren wollen, was sich hinter der Dreckapotheke des 18. Jahrhunderts verbirgt oder warum Henker medizinische Kenntnisse besaßen, folgen Sie uns durch die Leipziger Innenstadt. Manch abenteuerliche Behandlungsmethode wurde sogar berühmten Persönlichkeiten zum Verhängnis. So haben die Patientengeschichten von Bach, Goethe und Schiller manch überraschenden Aspekt zu bieten. Johann Sebastian Bach zum Beispiel, wurde durch den berühmten Starstecher John Taylor zweimal operiert. Die Vorgehensweise ohne Betäubungsmittel lässt ahnen, welch Schmerzen der Patient über sich ergehen lassen musste. Doch weitaus schlimmer waren die anschließenden Rosskuren durch die der Patient vollständig genesen sollte.

Kommen Sie mit auf diesen abwechslungsreichen Rundgang und erfahren Sie, wie man der Angst vor dem Scheintod begegnete, ob die legendären Chaisenträgerpflaster wirklich so begehrt waren und unter welch widrigen Umständen Samuel Hahnemann den Grundgedanken der Homöopathie entwickelte.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Auf den Spuren der geheimnisvollen Freimaurer

Leipzig, wo seit 1736 zahlreiche Logen existieren, gilt als Hochburg der Freimaurerei in Deutschland.

Die Liste der namhaften Leipziger Persönlichkeiten, Mitglieder in hiesigen Freimaurerlogen, ist lang. Sie reicht von Goethes Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser über Gottfried Körner, Arnold Brockhaus, Albert Lortzing, Karl Tauchnitz, Anton Philipp Reclam, Ferdinand Blüthner, Carl Seffner, Alfred Brehm, Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald, bis zum Schöpfer des Völkerschlachtdenkmals Clemens Thieme.

Viele von ihnen haben sich in beeindruckender Weise für Leipzig engagiert, so zum Beispiel Mäzen Johann Ernst Gotzkowsky, der die Stadt im Siebenjährigen Krieg vor Ruin und Zerstörung bewahrte oder Robert Blum, der für die Ideale der Revolution von 1848 den Märtyrertod starb.

Während eines 90minütigen Rundgangs führt ein ausgewiesener Botschafter der königlichen Kunst von der „Minerva-Säule“ auf dem Nikolaikirchhof, über Strohsack, Nikolaistraße, Specks Hof, Königshaus, Petershof, Rathausarkaden mit Meissener Porzellangeschäft, Naschmarkt, Hainstraße, bis zum „Goldenen Schiff“, einem historischen Versammlungsort der Leipziger Bruderschaft. „Auf den Spuren der geheimnisvollen Freimaurer“ folgt mit zahlreichen Begebenheiten und Geschichten dem Wirken der Leipziger Freimaurer. weiter »


Töchter der Stadt – Leipzigs weibliche Seite

Lauschen Sie in gemütlicher Runde spannenden Geschichten über Leipzigs feminine Seiten.

Erfahren Sie bei dieser Gelegenheit mehr über die berühmten – und oft zu Unrecht wenig beachteten – Töchter unserer Stadt und deren vielseitiges Wirken.

Clara Schumann, Kaffeehauswirtin Elisabeth Lehmann und Anna Magdalena Bach werden ebenso eine Rolle spielen wie die Geschichte der süßen Köstlichkeit Schokolade und manch luxuriöse Passage, die zum Shoppen und Flanieren einlädt.

Kurzum: Töchter der Stadt – Leipzigs weibliche Seite ist ein Rundgang, der nicht nur Frauenherzen höher schlagen lässt!

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Alma mater Lipsiensis – Rundgang zur Universitätsgeschichte

Universität Leipzig

1409 wurde in Leipzig die zweitälteste, durchgängig betriebene Universität im heutigen Deutschland gegründet. Wechselvoll war ihre Geschichte, groß die Namen ihrer Studenten und Lehrkräfte.

Nobelpreisträger, Dichter und Schriftsteller, Politiker und Philosophen drückten die Bänke – nicht jeder freiwillig. Goethe und Lessing, Nietzsche und Leibniz, Genscher und Merkel sind nur einige der berühmten Leipziger Studenten.

Wechselvoll ist auch die Geschichte der Universitätsbauten. Nach dem alten Dominikanerkloster folgten Prachtbauten des 19. Jahrhunderts. Was der Krieg verschonte, wurde abgerissen und durch sachliche Neubauten ersetzt. Heute prägen der Uniriese und das Neue Augusteum mit dem Paulinum die Westseite des Augustusplatz.

So wechselvoll, wie die Geschichte der Universität, ist auch die Geschichte der Universitätskirche St. Pauli. Im Krieg verschont geblieben, aus ideologischer Verblendung gesprengt und in neuer Form wieder erstanden.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Martin Luther in Leipzig – eine Hassliebe

Luther in Leipzig - Leipziger Disputation 1519

„Leipzig ist wie Sodom und Gomorrha mit Hurerei und Wucher überschüttet. Oh Leipzig, du bist ein böser Wurm. Über dich wird ein großes Unglück ergehen.“ Nun, 500 Jahre später können wir sagen – auch Luther irrte.

Viele Gebäude, in denen Martin Luther lebte, speiste und wirkte, sind in Leipzig nicht erhalten geblieben. Es wurde viel und oft abgerissen in der Messestadt. Doch Luthers Spuren lassen sich auch heute noch in Leipzig finden.

In der Hainstraße, Hausnummer 16 bis 18, steht heute das Hotel de Pologne, ein stattlicher Bau aus dem 19. Jahrhundert. Eine Gedenktafel erinnert an einen der Vorgängerbauten, das Haus des Buchdruckers Melchior Lotter. Hier wohnten Martin Luther und seine Begleiter während der Leipziger Disputation 1519.

In der Thomaskirche predigte Martin Luther 1539 und führte im Herzogtum Sachsen die Reformation ein. Vom Balkon in Barthels Hof soll er zum Volk gepredigt haben.

Folgen Sie den Spuren Martin Luthers und erfahren Sie, wie aus dem Kirchenkritiker Luther in Leipzig der Reformator Luther wurde.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Tour l’Amour – Liebe & Erotik in Leipzig

Warum heißt der Mendebrunnen auch Nuttenbrunnen?

Das amouröse Nachtleben der Messestadt Leipzig war weit über seine Grenzen bekannt. Selbst Casanova sprach davon und pries die stärkende Wirkung der Leipziger Lerchen an.

Wir greifen diese bislang wenig beachtete Seite der Stadtgeschichte auf. Dieser besondere Rundgang enthüllt Geheimnisse und unterhält mit Episoden über die wohl schönste Nebensache der Welt an den lauschigsten Plätzen der Altstadt.

Durch die weltbekannte Messe florierte in Leipzig das älteste Gewerbe der Welt besonders erfolgreich. Unsere Gästeführer verraten Ihnen, was sich hinter den legendären Porzellanfuhren und was sich hinter dem Namen „Goldhahngässchen“ verbirgt.

Wir machen außerdem einen kleinen Exkurs in die Verhütungsgeschichte und beschäftigen uns augenzwinkernd mit den berühmtesten Leipziger Liebespaaren – lauschen Sie den spannenden Geschichten über Eifersucht, Verrat und besonders inniger Liebe.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Res severa verum gaudium – Musikrundgang Leipzig

Stadtrundgang Leipzig - Bachdenkmal vor der Thomaskirche

Kein Prädikat Leipzigs ist so zutreffend wie das der „Musikstadt“. Hier gibt es eine weltweit einzigartige Dichte von Wohn- und Wirkungsstätten großer Musiker. Bach und die Thomaner, Mendelssohn, Wagner, Masur und andere – wir präsentieren Leipzigs reiches Musikleben in Vergangenheit und Gegenwart.

Johann Sebastian Bach schuf hier sein Lebenswerk, Felix Mendelssohn Bartholdy gründete das erste Konservatorium Deutschlands und Richard Wagner erblickte in Leipzig im Jahre 1813 das Licht der Welt.

Wichtige Institutionen, wie das weltberühmte Gewandhausorchester, der Thomanerchor, die Oper Leipzig und das MDR-Sinfonieorchester prägen bis heute das hohe musikalische Niveau unserer Stadt.

In Leipzig ist aber auch hervorragende Orgelmusik zu hören, so zum Beispiel in der Nikolaikirche, der Thomaskirche und im Gewandhaus zu Leipzig. Den Liebhabern moderner und zeitgenössischer Musik sei gesagt, dass auch sie in Leipzig auf ihre Kosten kommen.

Von der Anstellung der ersten „Stadtpfeifer“ im Jahre 1479 bis „Klassik airleben“ unserer Tage – mit diesem Stadtrundgang präsentieren wir Leipzigs reiches Musikleben informativ und unterhaltsam. Ein Schwerpunkt des Rundganges wird selbstverständlich Johann Sebastian Bach, sein Werk und seine Hauptwirkungsstätte, die Thomaskirche, sein.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Stadt der Dichter & Denker – Leipziger Literaturrundgang

Literaturrundgang in Leipzig - Friedrich Schiller

Begleiten Sie uns bei diesem fesselnden Rundgang durch die Literaturgeschichte auf den Spuren der Dichter und Denker. Leipzig als alte Universitäts- und Buchstadt ist seit jeher Anziehungspunkt für die Größen der Zunft wie z.B. Studiosus Goethe, Prof. Gottsched und die Herren Schiller und Fontane.

Gerade im 18. Jahrhundert lebten hier viele Größen Ihrer Zunft, u.a. Gellert, Goethe, Gottsched, Lessing, Schiller, Novalis und Jean Paul. Johann Christoph Gottsched agierte gemeinsam mit Caroline Neuber der bekannten Theaterprinzipalin in Leipzig. Beide setzten sich für die Revolutionierung des Theaters ein.

Durch das Städtische Kaufhaus gelangt man zum Grundstück, auf dem sich früher das Gebäude der Großen Feuerkugel befand. Berühmtheiten wie Goethe und Lessing haben dort gelebt. Am Naschmarkt, wo das Denkmal des wohl berühmtesten Studenten der Stadt steht, erfahren die Gäste interessantes über das literarische Wirken von Johann Wolfgang Goethe. Auf dem Weg entlang der Hainstraße machen wir Station an der Adlerapotheke. Hier arbeitete Theodor Fontane als Apothekergehilfe, war aber schon in Leipzig erfolgreich literarisch tätig. weiter »


Johann Wolfgang Goethe – Student & Schwerenöter

Freimaurer in Leipzig - Johann Wolfgang Goethe

Bei dieser Tour sind wir auf der Spur des jungen Goethe, des unbedarften Studiosus aus Frankfurt am Main der voller Tatendrang in Leipzig anreiste. Ein merkwürdig eingewickelter Knabe, so wie er sich selbst beschrieb, der sich mit viel Enthusiasmus an der Alma mater Lipsiensis einschrieb.

Die Messemetropole war eine wichtige Etappe auf seinem Lebensweg. Hier spazierte er durch die engen Gassen, bewunderte die großen Messehäuser und genoss den Wein in Auerbachs Keller. Diesem Gasthaus setzte er in seinem berühmten „Faust“ ein ewiges Denkmal.

Der Rundgang führt zum ehemaligen Grundstück der „Großen Feuerkugel“, wo Johann Wolfgang zwei hübsche Zimmer bezog. Am Naschmarkt treffen wir den jungen Dichter hoch oben auf dem Sockel. Er hält ein Gedichtband in der Hand, geschrieben für seine geliebte Annette. So nannte er seine erste große Liebe, die Wirtstochter Anna Katharina Schönkopf. Doch auch seine letzte große Liebe war eine gebürtige Leipzigerin. Wollen Sie erfahren, welcher Dame diese Ehre zuteil wurde, so folgen Sie unserer Gästeführerin auf den Spuren des jungen Dichters.

Gruppen mit mehr als 25 Personen auf Anfrage. weiter »


Vom Stalinbarock zum Plattenbau – Bauten aus der DDR in Leipzig

Architekturrundgang Leipzig - Wohnhaus am Rossplatz

Auch die DDR hat in Leipzig ihre architektonischen Spuren hinterlassen. Getragen vom Willen, eine neue, sozialistische Großstadt zu bauen, mussten alte Bauten weichen. Vom Stil der Nationalen Bautradition in der DDR über die Moderne der 1960er Jahre bis zum Plattenbau WBS 70 lässt sich die Architekturgeschichte der DDR in der Innenstadt von Leipzig nachvollziehen. weiter »


Bauhaus, Art Déco & Neue Sachlichkeit – Bauen in den 1920er Jahren

Architekturrundgang Leipzig - Art Deco am Neuen Grassimuseum

Das Bauen zwischen den beiden Weltkriegen in Leipzig wurde von zahlreichen Strömungen beeinflusst. Bevorzugt wurde das Art Déco – ein bisschen Schmuck musste sein. Die Moderne des Bauhauses hatte es in der Messestadt eher schwer, doch Bauten der Neuen Sachlichkeit sind in Leipzig auch zu finden. Mancher Bauherr blieb aber doch lieber beim Altbewährten, etwas modern aufgehübscht.

Erleben Sie das Bauen in der Messestadt Leipzig in der politisch und künstlerisch spannenden Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Während des Rundgangs zeigen wir Ihnen die zahlreichen Strömungen dieser Zeit in der Architektur und die Nachwirkungen auf das Bauen bis in unsere Zeit.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Romanik bis Moderne – Architekturrundgang in Leipzig & Besuch des Stadtmodells

Architekturrundgang Leipzig - Marktnordseite

Die Leipziger Innenstadt bietet eine ebenso vielfältige wie spezifische Architektur verschiedener Epochen. Schwerpunkte sind natürlich die Barockbauten, die Gründerzeitarchitektur und alle Gebäude, die durch die Welthandelsmesse entstanden. Die Entwicklung von den Durchgangshöfen zu den Passagen können die Gäste ebenso nachvollziehen, wie die Veränderung der Messehäuser-Architektur von der Waren- zur Mustermesse.

Die Nikolaikirche, ältestes erhaltenes Bauwerk der Innenstadt, mit ihren Bauelementen aus verschiedenen Jahrhunderten gehört zum Rundgang, wie die auch die Alte Nikolaischule als hervorragendes Beispiel der Renaissance. Als älteste städtische Schule bildet dieser Bau heute eine gelungenen Symbiose aus alt und neu.

Am Augustusplatz ist die spannende Entwicklung der Architektur von der Moderne der 1920er Jahre mit dem Krochhochhaus bis zum Neubau der Universität nachzuvollziehen. Nicht weit entfernt liegt die Moritzbastei, ein beeindruckendes Bauwerk des Baumeisters Hieronymus Lotter aus dem 16. Jahrhundert, welches heute ein beliebter Treffpunkt für Studenten und alle Feierfreudigen ist.

Das Städtische Kaufhaus als erstes Beispiel eines Mustermessepalastes liegt auf dem Weg zur Mädler-Passage, der bedeutendste Passagenbau der Messestadt. Gleich gegenüber auf dem Naschmarkt steht die Alte Handelsbörse, der erste Profanbau nach dem 30jährigen Krieg.

Das Alte Rathaus am Marktplatz gilt als eines der schönsten Renaissance-Rathäuser Deutschlands. Am Ende des Architekturrundgangs besuchen Sie das Stadtmodell von 1824 im Festsaal des Alten Rathaus und sehen die Stadt Leipzig vor dem großen Umbau.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Von der Romanik bis zur Moderne – Architektur aus 800 Jahren

Architekturrundgang Leipzig - Brühl

Die Leipziger Innenstadt bietet eine ebenso vielfältige wie spezifische Architektur verschiedener Epochen. Schwerpunkte sind natürlich die Barockbauten, die Gründerzeitarchitektur und alle Gebäude, die durch die Welthandelsmesse entstanden. Die Entwicklung von den Durchgangshöfen zu den Passagen können die Gäste ebenso nachvollziehen, wie die Veränderung der Messehäuser-Architektur von der Waren- zur Mustermesse.

Die Nikolaikirche, ältestes erhaltenes Bauwerk der Innenstadt, mit ihren Bauelementen aus verschiedenen Jahrhunderten gehört zum Rundgang, wie die auch die Alte Nikolaischule als hervorragendes Beispiel der Renaissance. Als älteste städtische Schule bildet dieser Bau heute eine gelungenen Symbiose aus alt und neu.

Am Augustusplatz ist die spannende Entwicklung der Architektur von der Moderne der 1920er Jahre mit dem Krochhochhaus bis zum Neubau der Universität nachzuvollziehen. Nicht weit entfernt liegt die Moritzbastei, ein beeindruckendes Bauwerk des Baumeisters Hieronymus Lotter aus dem 16. Jahrhundert, welches heute ein beliebter Treffpunkt für Studenten und alle Feierfreudigen ist.

Das Städtische Kaufhaus als erstes Beispiel eines Mustermessepalastes liegt auf dem Weg zur Mädler-Passage, der bedeutendste Passagenbau der Messestadt. Gleich gegenüber auf dem Naschmarkt steht die Alte Handelsbörse, der erste Profanbau nach dem 30jährigen Krieg.

Das Alte Rathaus am Marktplatz gilt als eines der schönsten Renaissance-Rathäuser Deutschlands. Mit den Erläuterungen der kontrastreichen umliegenden Bebauung, z.B. das Museum der Bildenden Künste, endet der Rundgang.

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Unterhaltsamer Stadtbummel mit der Kaffee-Else

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Paris hat seine Bistros, London seine Pubs, Wien seine Kaffeehäuser. Leipzig? Hat die Kaffee-Else! Für die Kaffee-Else sind Geheimnisse dazu da, weitererzählt zu werden! Sie klatscht und tratscht über den Siegeszug des Kaffees und die Stammgäste der Leipziger Kaffeehäuser.

Unter ihnen berühmte Persönlichkeiten und Leipziger Originale. Es gab verrückte Gäste und gemeine, die nur kamen, um das Personal zu schikanieren.

Die Kaffeehäuser waren Orte der Spielsucht und des Lasters. Hier offenbarten sich die verborgenen Verbindungen zwischen Kaffee und Erotik, Kaffee und Verbrechen, Kaffee und Genie. weiter »


Das Graphische Viertel – Buchdruck & Verlagswesen

Graphisches Viertel Leipzig - Reclam-Karree

1481 wird das erste Buch in Leipzig gedruckt, 1485 wird mit Konrad Kachelofen der erste ansässige Drucker erwähnt. 400 Jahre später ist Leipzig die bedeutendste deutsche Verlags- und Buchstadt.

Östlich der Innenstadt, nahe dem Hauptbahnhof, entsteht das Graphische Viertel. Über 2.000 Verlage und Druckereien hatten hier ihren Sitz.

Bedeutende Namen – Brockhaus, Reclam, Seemann u.v.a. – sie haben Leipzig als Buch- & Verlagsstadt geprägt. Clara und Robert Schumann wohnten im Graphischen Viertel. Im 2. Weltkrieg stark zerstört, erwacht das Graphische Viertel zu neuem Leben. Kommen Sie mit auf eine Spurensuche zur Geschichte der Buch- und Verlagsstadt Leipzig.

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Unbekanntes Leipzig – die Stadt auf den 2. Blick

Unbekanntes Leipzig - Hermes im hansahaus

Dieser reizvolle Stadtrundgang könnte auch den Titel „Alt-Leipzig für Fortgeschrittene“ oder „verborgenes Leipzig“ tragen.

Es geht um die weniger bekannten und oft zu unrecht nicht beachteten Seiten unserer vielschichtigen Innenstadt. Manche gibt es nicht mehr, andere sieht man täglich und macht sich doch keine Gedanken darüber. Wir wenden uns aber auch Dingen zu, die ständig falsch interpretiert werden – Sie werden staunen.

Sind Sie neugierig geworden? Dann sind Sie genau richtig bei unserem Stadtrundgang „Unbekanntes Leipzig“ durch das alte Leipzig.

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Krimitour – Leipzigs kriminelle Seite

Krimirundgang mit Nachtwächter Bremme®

Wir entführen Sie mit unserer unterhaltsamen Krimitour auf eine Spurensuche zu wichtigen Stationen der Leipziger Kriminalgeschichte.

Da haben wir natürlich Johann Christian Woyzeck – den wohl bekanntesten, weil weltliterarisch verewigten, Leipziger Mörder. Aber auch obskure Machenschaften gewiefter Diebe, Falschmünzer, ja sogar umtriebige Bürgermeister und rachedürstige Ehefrauen …

Wussten Sie, dass auch Karl May in Leipzig seine kriminelle Ader entdeckte? Verbrechen aus Leidenschaft, Wahnsinn, Bosheit oder profaner Gier – bei dieser Tour finden Sie alle Erwähnung. Begeben Sie sich auf eine schaurig-schöne Spurensuche zu den geheimen Plätzen und Schattenseiten der Stadt.

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Spannendes & kurioses Leipzig – Geschichten & Anekdoten

Wie kommt ein Grönländer in die Petersstraße?

Diese Stadtführung zeigt Ihnen Leipzig von einer anderen Seite. Spannende und kuriose Geschichten bringen Ihnen die Stadt, die wichtigsten Sehens- würdigkeiten und die berühmtesten Leipziger auf unterhaltsame Weise näher. Stadtgeschichte unterhaltsam erzählt.

Warum ist an Bachs Weste der Knopf offen? Warum hat das Alte Rathaus einen Knick? Wie verließen Faust und Mephisto Auerbachs Keller? Was hat es mit dem Hermes am Romanushaus auf sich? Und wie kommt ein Grönländer in die Petersstraße? Lassen Sie sich von den Geschichten aus Leipzig überraschen.

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Romantischer Nachtwächter Bremme®

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Bei dieser besonderen Romantik-Tour mit dem Nachtwächter Bremme®geht es neben den Geheimnissen seiner Zunft natürlich auch um amouröse Abenteuer in der alten Messestadt Leipzig.

„Hört, Ihr Leut…“ – Zu später Stunde entzündet unser beliebter Nachtwächter Bremme® seine Laterne. Über die lauschigen Plätze und durch die dunklen Gassen führt sein Weg vorbei an den schönsten Sehenswürdigkeiten in Leipzig. Wenn das geschäftige Treiben zur Ruhe kommt, erzählt er – im historischen Gewand – spannende, kuriose und auch pikante Geschichten aus dem Leipzig von einst.

Während des stimmungsvollen nachtwächter-Rundganges erfahren Sie mehr über die Liebschaften seiner prominenten Zeitgenossen Bach und Goethe oder den umtriebigen Bürgermeister Romanus.

Begleiten Sie unseren Nachtwächter auf dieser besonderen Runde, wenn er den Deckmantel der Nacht kurz für unsere Gäste lüftet und Sie in so manch frivoles Geschehen einweiht. weiter »


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