Reformation & Revolte – Lutherstadt Wittenberg
Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg nagelte, ahnte er wohl selbst nicht, dass er damit die Welt verändern würde. Der Kirchenkritiker forderte das Ende von Praktiken der Katholischen Kirche, die seiner Meinung nach im Widerspruch zur Bibel standen.
Was 1517 in Wittenberg mit dem Thesenanschlag begann, fand sein – vorläufiges – Ende 1555 im Augsburger Religionsfrieden mit der Spaltung der christlichen Kirche. Luther wollte seine Ideen friedlich durchsetzen. Doch die Herrscher Europas stritten sich 100 Jahre später auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges um den wahren Glauben.
Martin Luther drohte die Verurteilung als Ketzer und die Verbrennung. Sein Landesherr, Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen hielt seine Hand schützend über den Reformator, ließ ihn auf die Wartburg „entführen“, wo Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.
Kommen Sie mit auf einen spannenden Geschichtsrundgang durch die Lutherstadt Wittenberg und erfahren Sie, welchen Einfluss Philipp Melanchthon, Lucas Cranach, Katharina von Bora und der Buchdruck auf Martin Luther hatten.

















