Zwischen Braunkohle & Wasser, Wein & Heide – Leipzigs Umland ist fantastisch
Sie kennen Leipzig bereits? Kennen Sie auch das Umland der Stadt? Nein? Dann wird es höchste Zeit – die Region Leipzig hat vieles zu bieten.
Aus Braunkohletagebauen wurden Seen, an Saale & Unstrut wächst Wein, Luther veränderte von Wittenberg aus die Welt, Walter Gropius ebenso, aber aus Dessau, das Muldental besticht mit seinen Burgen & Schlössern, Torgau, Grimma …. vieles könnte man noch aufzählen – schauen Sie gern selbst.
Das Leipziger Neuseenland im Süden von Leipzig ist heute eine Erholungs- und Naturlandschaft. Noch vor 40 Jahren fraßen sich Braunkohlebagger durch die Landschaft – nichts war vor ihnen sicher. Menschen wurde umgesiedelt, Dörfer abgerissen. Der Südraum Leipzig hat nach 1990 einen rasanten Wandel durchlebt. Die Tagebaue verschwanden, Seen entstanden, Rad- und Wanderwege, Häfen, Gastronomie und Schifffahrt auf den Seen. Entdecken Sie das Leipziger Neuseenland! weiter »
Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg nagelte, ahnte er wohl selbst nicht, dass er damit die Welt verändern würde. Der Kirchenkritiker forderte das Ende von Praktiken der Katholischen Kirche, die seiner Meinung nach im Widerspruch zur Bibel standen.
Was 1517 in Wittenberg mit dem Thesenanschlag begann, fand sein – vorläufiges – Ende 1555 im Augsburger Religionsfrieden mit der Spaltung der christlichen Kirche. Luther wollte seine Ideen friedlich durchsetzen. Doch die Herrscher Europas stritten sich 100 Jahre später auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges um den wahren Glauben.
Martin Luther drohte die Verurteilung als Ketzer und die Verbrennung. Sein Landesherr, Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen hielt seine Hand schützend über den Reformator, ließ ihn auf die Wartburg „entführen“, wo Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.
Kommen Sie mit auf einen spannenden Geschichtsrundgang durch die Lutherstadt Wittenberg und erfahren Sie, welchen Einfluss Philipp Melanchthon, Lucas Cranach, Katharina von Bora und der Buchdruck auf Martin Luther hatten.
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„Leipzig ist wie Sodom und Gomorrha mit Hurerei und Wucher überschüttet. Oh Leipzig, du bist ein böser Wurm. Über dich wird ein großes Unglück ergehen.“ Nun, 500 Jahre später können wir sagen – auch Luther irrte.
Viele Gebäude, in denen Martin Luther lebte, speiste und wirkte, sind in Leipzig nicht erhalten geblieben. Es wurde viel und oft abgerissen in der Messestadt. Doch Luthers Spuren lassen sich auch heute noch in Leipzig finden.
In der Hainstraße, Hausnummer 16 bis 18, steht heute das Hotel de Pologne, ein stattlicher Bau aus dem 19. Jahrhundert. Eine Gedenktafel erinnert an einen der Vorgängerbauten, das Haus des Buchdruckers Melchior Lotter. Hier wohnten Martin Luther und seine Begleiter während der Leipziger Disputation 1519.
In der Thomaskirche predigte Martin Luther 1539 und führte im Herzogtum Sachsen die Reformation ein. Vom Balkon in Barthels Hof soll er zum Volk gepredigt haben.
Folgen Sie den Spuren Martin Luthers und erfahren Sie, wie aus dem Kirchenkritiker Luther in Leipzig der Reformator Luther wurde.
Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »