Ausflug an die Wiege der Reformation nach Wittenberg
Wittenberg war 1517 die Residenzstadt des Kurfürstentums Sachsen. Kurfürst Friedrich der Weise gründete 1502 in Wittenberg eine Universität und holte den Augustinermönch Martin Luther an seine Universität.
Luther kannte die Bibel sehr gut. Er sah die Kluft zwischen dem geschriebenen Wort und der Praxis der Katholischen Kirche. Für ihn stand auf Erden nichts über dem geschriebenen Wort. Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther an die Schlosskirche in Wittenberg Thesen und prangerte die Praxis der Katholischen Kirche an. weiter »
Die Städte im Umland von Leipzig – klein aber oho
Leipzig ist eine tolle Stadt – keine Frage. Aber waren Sie schon einmal in Grimma, Torgau, Wittenberg oder Altenburg? Nein? Dann wird es Zeit.
Leipzig ist seit Jahrhunderten der Anziehungspunkt im Nordwesten von Sachsen. Doch auch die Städte im Umland können mithalten. Kleiner sind sie, aber nicht minder interessant.
Delitzsch hat eine vollständig erhaltene Stadtmauer mit zwei Tortürmen. Das Schloss Delitzsch war Witwensitz der Herzöge von Sachsen-Merseburg und ist ein barockes Juwel ist.
Hermann Schulze-Delitzsch, Begründer des Genossenschaftswesens, lebte in Delitzsch. Der kleine aber feine Stadtkern von Delitzsch mit der mächtigen Stadtkirche lädt zu einem Spaziergang ein. Nach Verfall in der DDR wurde die Altstadt saniert und durch angepasste Neubauten ergänzt. weiter »
Der Reformator und die Messestadt – eine Hassliebe
1512 kam Martin Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. Von dem Geld hätte sich Luther auch 40 Ablassbriefe kaufen können, doch genau dieser Ablasshandel war es, der Luther sauer aufstieß.
1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg und löste damit ein Beben aus. 1519 zitierte Landesherr Georg von Sachsen Luther nach Leipzig zur Disputation gegen Dr. Johannes Eck. Leipziger Drucker druckten die Akten der Leipziger Disputation und sie druckten die Lutherbibel. weiter »
Der Reformator und die Rolle Leipzigs in der Reformation
1512 kam Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um sich die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. 1545 weilte Luther zum letzten Mal in der Messestadt, um die Kirche des Dominikanerklosters zur ersten evanglischen Universitätskirche in Deutschland zu weihen.
Dazwischen lagen die Leipziger Disputation 1519, während der aus dem Kirchenkritiker Martin Luther der Reformator wurde. 1539 predigt Luther in der Kirche des Thomasklosters im Beisein der Wettiner und führt die Reformation im Herzogtum Sachsen ein. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – mit Besuch der Thomaskirche
Ein Stadtrundgang durch Leipzig ist immer ein Erlebnis – ob kompakt in 90 Minuten oder intensiver in zwei Stunden. Krönen Sie Ihre Stadtführung durch Leipzig mit einem Besuch der Thomaskirche und des Grabes von Johann Sebastian Bach.
1212 war Baubeginn der Klosterkirche eines Augustinerchorherrenstiftes. 1539 predigte Martin Luther in der Thomaskirche und führte im Herzogtum Sachsen die Reformation ein. Das Kloster wurde aufgelöst und die Thomaskirche zur zweiten Stadtkirche Leipzigs. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – mehr erfahren in 2 Stunden
Eine Stadtführung in 90 Minuten zeigt kompakt das Wichtigste in Leipzig. Mit einem zweistündigen Stadtrundgang kann man tiefer in die Geschichte der Stadt eintauchen.
Der Stadtrundgang Leipzig – XL in zwei Stunden zeigt neben den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Personen weitere interessante Aspekte der Leipziger Stadtgeschichte. Sie werden überrascht sein. Kaum ein Stadtzentrum in Deutschland ist so voll mit Geschichte(n) und architektonischen Leckerbissen.
Von der Nikolaikirche durch Specks Hof, über den Naschmarkt in die Mädler-Passage, vom Markt zur Thomaskirche, durch die Katharinenstraße über den Brühl zur Nikolaistraße – dann hat man eigentlich alles gesehen, was man in Leipzig gesehen haben muss. weiter »
Zwischen Braunkohle & Wasser, Wein & Heide – Leipzigs Umland ist fantastisch
Sie kennen Leipzig bereits? Kennen Sie auch das Umland der Stadt? Nein? Dann wird es höchste Zeit – die Region Leipzig hat vieles zu bieten.
Aus Braunkohletagebauen wurden Seen, an Saale & Unstrut wächst Wein, Luther veränderte von Wittenberg aus die Welt, Walter Gropius ebenso, aber aus Dessau, das Muldental besticht mit seinen Burgen & Schlössern, Torgau, Grimma …. vieles könnte man noch aufzählen – schauen Sie gern selbst.
Das Leipziger Neuseenland im Süden von Leipzig ist heute eine Erholungs- und Naturlandschaft. Noch vor 40 Jahren fraßen sich Braunkohlebagger durch die Landschaft – nichts war vor ihnen sicher. Menschen wurde umgesiedelt, Dörfer abgerissen. Der Südraum Leipzig hat nach 1990 einen rasanten Wandel durchlebt. Die Tagebaue verschwanden, Seen entstanden, Rad- und Wanderwege, Häfen, Gastronomie und Schifffahrt auf den Seen. Entdecken Sie das Leipziger Neuseenland! weiter »
Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg nagelte, ahnte er wohl selbst nicht, dass er damit die Welt verändern würde. Der Kirchenkritiker forderte das Ende von Praktiken der Katholischen Kirche, die seiner Meinung nach im Widerspruch zur Bibel standen.
Was 1517 in Wittenberg mit dem Thesenanschlag begann, fand sein – vorläufiges – Ende 1555 im Augsburger Religionsfrieden mit der Spaltung der christlichen Kirche. Luther wollte seine Ideen friedlich durchsetzen. Doch die Herrscher Europas stritten sich 100 Jahre später auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges um den wahren Glauben.
Martin Luther drohte die Verurteilung als Ketzer und die Verbrennung. Sein Landesherr, Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen hielt seine Hand schützend über den Reformator, ließ ihn auf die Wartburg „entführen“, wo Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.
Kommen Sie mit auf einen spannenden Geschichtsrundgang durch die Lutherstadt Wittenberg und erfahren Sie, welchen Einfluss Philipp Melanchthon, Lucas Cranach, Katharina von Bora und der Buchdruck auf Martin Luther hatten.
weiter »
„Leipzig ist wie Sodom und Gomorrha mit Hurerei und Wucher überschüttet. Oh Leipzig, du bist ein böser Wurm. Über dich wird ein großes Unglück ergehen.“ Nun, 500 Jahre später können wir sagen – auch Luther irrte.
Viele Gebäude, in denen Martin Luther lebte, speiste und wirkte, sind in Leipzig nicht erhalten geblieben. Es wurde viel und oft abgerissen in der Messestadt. Doch Luthers Spuren lassen sich auch heute noch in Leipzig finden.
In der Hainstraße, Hausnummer 16 bis 18, steht heute das Hotel de Pologne, ein stattlicher Bau aus dem 19. Jahrhundert. Eine Gedenktafel erinnert an einen der Vorgängerbauten, das Haus des Buchdruckers Melchior Lotter. Hier wohnten Martin Luther und seine Begleiter während der Leipziger Disputation 1519.
In der Thomaskirche predigte Martin Luther 1539 und führte im Herzogtum Sachsen die Reformation ein. Vom Balkon in Barthels Hof soll er zum Volk gepredigt haben.
Folgen Sie den Spuren Martin Luthers und erfahren Sie, wie aus dem Kirchenkritiker Luther in Leipzig der Reformator Luther wurde.
Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »