Zwischen Stalinbarock und WBS 70 – Architektur der DDR in Leipzig
Nach dem 2. Weltkrieg stand man in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir die Stadt wieder auf?
Der Krieg hatte auch in Leipzig seine Spuren hinterlassen. Hinzu kam die ideologische Beeinflussung auf Städtebau und Architektur in der DDR. Eine moderne, sozialistische Großstadt sollte Leipzig werden.
Ruinen wurde beseitigt und unliebsame Gebäude, wie die Paulinerkirche, gesprengt. Großbauten des Bürgertums, die zu retten gewesen wären, wurden aufgegeben. Die Gebäude, die den Krieg überstanden hatten, überließ man viele Jahre dem Verfall. weiter »
Erleben Sie die Architektur zwischen den Weltkriegen in Leipzig
Nach dem 1. Weltkrieg standen die Architekten vor zwei Fragen – wie lösen wir das Wohnungsproblem und wie sollen wir Bauen?
Das Wohnungsproblem wurde mit einem großen städtischen Wohnungsbauprogramm in Leipzig gelöst. Die zweite Frage war schwerer zu beantworten. Zahlreiche Störmungen breiteten sich aus, eine einheitliche Formensprache gab es nicht.
Konnte sich der Expressionismus nach 1919 noch halten, setzte sich in Leipzig schnell das Art Déco durch. Markantester Bau ist das Neue Grassimuseum am Johannisplatz. Ein bisschen Zierrat musste sein. Gern griff man auch zurück auf den Barock, jedoch in deutlich reduzierten Formen. Ende der 1920er Jahre setzte sich schließlich die Neue Sachlichkeit durch. weiter »
Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig und werfen Sie einen Blick auf das alte Leipzig
In der Innenstadt von Leipzig bietet sich eine Architekturvielfalt, wie sie in kaum einer anderen deutschen Großstadt zu finden ist. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich entdecken in Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².
Das älteste erhaltene Gebäude in Leipzig ist die Nikolaikirche. 1165 wurde mit dem Bau begonnen, 1185 war die Kirche fertiggestellt. Außen eher schlicht, zeigt die Nikolaikirche im Inneren einen der schönsten klassizistischen Kirchenräume in Deutschland.
Die Gotik findet man noch an der Thomaskirche. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Thomaskirche im Stil der Neogotik überformt. Bahrmanns Hof am Markt ist vermutlich der älteste erhaltene Profanbau in Leipzig aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die Zeit der Renaissance war die erste große Blütezeit Leipzigs. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt stammen aus dieser Zeit. weiter »
Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig
Leipzig bietet eine einzigartige Architekturvielfalt. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich anschauen in der Altstadt von Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².
Um 1165 erhielt Leipzig Stadt- und Marktrecht. 1165 begann auch der Bau der Nikolaikirche, heute das älteste erhaltene Gebäude in der Innenstadt aus der Romanik mit einem prächtigten Innenraum aus der Zeit des Klassizismus.
Der Bau der Thomaskirche begann 1212, Ende des 15. Jahrhunderts erhielt die Thomaskirche ihr gotisches Schiff, das neogotisch überfromt wurde. Der Bau fester Bürgerhäuser begann wohl im frühen 14. Jahrhundert am Markt. Ihre erste große Blütezeit erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt erzählen noch davon. weiter »
Wer die Stadt Leipzig zum ersten Mal besucht, mag etwas verwundert sein. Die Gebäude im Stadtzentrum zeigen ein wenig harmonisches Bild. Eine schöne Stadt, ja. Aber soviel durcheinander bei den Häusern.
Da ein Renaissancebau, dort eine prächtige Barockfassade, dazwischen Gebäude aus dem Historismus und Jugendstil, Bauten aus der DDR und moderne Neubauten. Ein kunterbuntes Sammelsurium, Leipziger Allerlei eben.
Genau das ist das Besondere an der Innenstadt von Leipzig. Wer die Architektur der Stadt verstehen will, muss sich mit der Stadtgeschichte beschäftigen.
Leipzig, das ist die Stadt des Handels, der Messe, des Pelzgewerbes. Leipzig ist aber auch die Stadt der Kriege, der Zerstörung. All das hat das Stadtbild über Jahrhunderte geprägt. Aus der mittelalterlichen Stadt wurde im 16. Jahrhundert eine prächtige Renaissancestadt – Altes Rathaus, Alte Waage und einige Bürgerhäuser in der Hainstraße künden von der ersten Blütezeit Leipzigs.
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Vielfalt von der Romanik bis zur Moderne
Die Stadt Leipzig bietet eine große Vielfalt der Architektur – von der Romanik bis zur Moderne. Für Architekturbegeisterte ist Leipzig ein Leckerbissen.
Treffpunkt Leipzig bietet mehrere Architekturführungen in Leipzig an, um Ihnen diese Vielfalt zu zeigen.
Der Architekturrundgang „Von der Romanik bis zur Moderne“ zeigt Ihnen die schönsten und wichtigsten Gebäude in der Innenstadt, Vielfalt und Spezifik der Architektur und natürlich die Zweckbauten und Passagen für die Mustermesse.
Diesen Architekturrundgang gibt es auch in Kombination mit der Besichtigung des Stadtmodells im Alten Rathaus, das die Stadt Leipzig im frühen 19. Jahrhundert zeigt. weiter »
Das Stadtzentrum von Leipzig ist nur 600 x 800 m groß. Auf einer Fläche von 0,5 km² stehen architektonische Leckerbissen aus acht Jahrhunderten. Wer sich für Architektur interessiert, ist in Leipzig genau richtig.
Das Stadtbild von Leipzig wurde immer wieder verändert. Kriege, Abbrüche und sich wandelnde Ansprüche der Leipziger Messe führten in der Geschichte der Stadt mehrmals zu großen Umbauten. Seinen ersten Aufschwung erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert und wurde prächtige Renaissancestadt. Im 18. Jahrhundert bauten sich die Bürger eine nicht minder prächtige Barockstadt. Mit der Erfindung der Mustermesse 1896 entstanden großen Messehäuser, die das Stadtbild bis heute prägen. weiter »
Die Leipziger Innenstadt war 1990 geprägt von Leerstand und Verfall. Graue Fassaden, Notbauten und Ruinen prägten die Stadt.
Das Konzept der behutsamen Stadterneuerung sollte den historischen Stadtgrundriss wieder herstellen, Wohnraum schaffen und Leipzig wieder zu einer lebens- und liebenswerten Stadt machen.
Der Frankfurter Bauunternehmer Dr. Jürgen Schneider hinterließ in Leipzig seine Spuren und Schulden.
Der Rundgang zeigt den Wandel Leipzigs seit 1990. Vorgestellt werden die Bauten, die seit 1990 behutsam restauriert wurden und die Neubauten, die das historische Stadtbild ergänzen. Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »
Auch die DDR hat in Leipzig ihre architektonischen Spuren hinterlassen. Getragen vom Willen, eine neue, sozialistische Großstadt zu bauen, mussten alte Bauten weichen. Vom Stil der Nationalen Bautradition in der DDR über die Moderne der 1960er Jahre bis zum Plattenbau WBS 70 lässt sich die Architekturgeschichte der DDR in der Innenstadt von Leipzig nachvollziehen. weiter »
Das Bauen zwischen den beiden Weltkriegen in Leipzig wurde von zahlreichen Strömungen beeinflusst. Bevorzugt wurde das Art Déco – ein bisschen Schmuck musste sein. Die Moderne des Bauhauses hatte es in der Messestadt eher schwer, doch Bauten der Neuen Sachlichkeit sind in Leipzig auch zu finden. Mancher Bauherr blieb aber doch lieber beim Altbewährten, etwas modern aufgehübscht.
Erleben Sie das Bauen in der Messestadt Leipzig in der politisch und künstlerisch spannenden Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Während des Rundgangs zeigen wir Ihnen die zahlreichen Strömungen dieser Zeit in der Architektur und die Nachwirkungen auf das Bauen bis in unsere Zeit.
Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »
Die Leipziger Innenstadt bietet eine ebenso vielfältige wie spezifische Architektur verschiedener Epochen. Schwerpunkte sind natürlich die Barockbauten, die Gründerzeitarchitektur und alle Gebäude, die durch die Welthandelsmesse entstanden. Die Entwicklung von den Durchgangshöfen zu den Passagen können die Gäste ebenso nachvollziehen, wie die Veränderung der Messehäuser-Architektur von der Waren- zur Mustermesse.
Die Nikolaikirche, ältestes erhaltenes Bauwerk der Innenstadt, mit ihren Bauelementen aus verschiedenen Jahrhunderten gehört zum Rundgang, wie die auch die Alte Nikolaischule als hervorragendes Beispiel der Renaissance. Als älteste städtische Schule bildet dieser Bau heute eine gelungenen Symbiose aus alt und neu.
Am Augustusplatz ist die spannende Entwicklung der Architektur von der Moderne der 1920er Jahre mit dem Krochhochhaus bis zum Neubau der Universität nachzuvollziehen. Nicht weit entfernt liegt die Moritzbastei, ein beeindruckendes Bauwerk des Baumeisters Hieronymus Lotter aus dem 16. Jahrhundert, welches heute ein beliebter Treffpunkt für Studenten und alle Feierfreudigen ist.
Das Städtische Kaufhaus als erstes Beispiel eines Mustermessepalastes liegt auf dem Weg zur Mädler-Passage, der bedeutendste Passagenbau der Messestadt. Gleich gegenüber auf dem Naschmarkt steht die Alte Handelsbörse, der erste Profanbau nach dem 30jährigen Krieg.
Das Alte Rathaus am Marktplatz gilt als eines der schönsten Renaissance-Rathäuser Deutschlands. Am Ende des Architekturrundgangs besuchen Sie das Stadtmodell von 1824 im Festsaal des Alten Rathaus und sehen die Stadt Leipzig vor dem großen Umbau.
Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »
Die Leipziger Innenstadt bietet eine ebenso vielfältige wie spezifische Architektur verschiedener Epochen. Schwerpunkte sind natürlich die Barockbauten, die Gründerzeitarchitektur und alle Gebäude, die durch die Welthandelsmesse entstanden. Die Entwicklung von den Durchgangshöfen zu den Passagen können die Gäste ebenso nachvollziehen, wie die Veränderung der Messehäuser-Architektur von der Waren- zur Mustermesse.
Die Nikolaikirche, ältestes erhaltenes Bauwerk der Innenstadt, mit ihren Bauelementen aus verschiedenen Jahrhunderten gehört zum Rundgang, wie die auch die Alte Nikolaischule als hervorragendes Beispiel der Renaissance. Als älteste städtische Schule bildet dieser Bau heute eine gelungenen Symbiose aus alt und neu.
Am Augustusplatz ist die spannende Entwicklung der Architektur von der Moderne der 1920er Jahre mit dem Krochhochhaus bis zum Neubau der Universität nachzuvollziehen. Nicht weit entfernt liegt die Moritzbastei, ein beeindruckendes Bauwerk des Baumeisters Hieronymus Lotter aus dem 16. Jahrhundert, welches heute ein beliebter Treffpunkt für Studenten und alle Feierfreudigen ist.
Das Städtische Kaufhaus als erstes Beispiel eines Mustermessepalastes liegt auf dem Weg zur Mädler-Passage, der bedeutendste Passagenbau der Messestadt. Gleich gegenüber auf dem Naschmarkt steht die Alte Handelsbörse, der erste Profanbau nach dem 30jährigen Krieg.
Das Alte Rathaus am Marktplatz gilt als eines der schönsten Renaissance-Rathäuser Deutschlands. Mit den Erläuterungen der kontrastreichen umliegenden Bebauung, z.B. das Museum der Bildenden Künste, endet der Rundgang.
Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »
Die Leipziger Kaufmanns- und Bankiersfamile Frege ließ die Sumpflandschaft nordwestlich der Innenstadt aufschütten und legte damit den Grundstein für eines der schönsten Gründerzeitviertel in Deutschland – das Waldstraßenviertel.
Im 2. Weltkrieg weitgehend verschont geblieben kamen danach 40 Jahre DDR. Der Zustand des Waldstraßen- viertels war 1989 so schlecht, dass der Abriss beschlossene Sache war. Doch dann kam die Wende. Heute sind die Häuser im Waldstraßenviertel saniert, stehen unter Denkmalschutz und zeigen Besuchern wieder ihre Pracht.
Kommen Sie mit auf eine bezaubernde Reise in die Zeit um 1900. Alles, was die Baukunst in Leipzig zu dieser Zeit ausmachte, im Waldstraßenviertel können Sie es sehen – reich gestaltete Fassade, Erker, Dachtürmchen, Portale …
Das Waldstraßenviertel war Wohnort berühmter Persönlichkeiten, wie Gustav Mahler, Albert Lortzing oder Joachim Ringelnatz und das Waldstraßenviertel war das Zentrum des jüdischen Lebens in Leipzig.
Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »
Die Thomaskirche, religiöses Wahrzeichen Leipzigs, ist der Ausgangspunkt dieses Rundgangs. Am Grab des berühmtesten Thomaskantors, Johann Sebastian Bach, erleben Sie seine Wirkungsstätte und die des namhaften Thomanerchors unmittelbar.
Von dort aus begegnen Sie weiteren Zeugen der illustren Stadtgeschichte. Eines der ältesten Kaffeehäuser Europas „Zum Arabischen Coffee Baum“, der historische Messehof Barthels Hof und das Alte Rathaus am Markt sind Ihre Stationen. Kaum eine Großstadt in Deutschland hat so ein kompaktes und interessantes Zentrum.
Leipzigs Stadtzentrum steckt voller architektonischer Leckerbissen und überraschender Episoden. Beides zusammen bieten auch die Mädler-Passage mit dem Restaurant „Auerbachs Keller“ und der romantische Naschmarkt mit dem jungen Dichter Goethe.
Lassen Sie sich von weiteren Stationen unserer schönen Innenstadt überraschen.
Zum Angebotspreis kommt noch 1,00 € p.P. Spende für den Erhalt der Thomaskirche hinzu. Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »