Man kann die Stadt Leipzig als Gesamtkunstwerk bezeichnen. Leipzig hat nicht nur eine sehenswerte Innenstadt, sondern auch viele schöne Wohnviertel, historische Gebäude, umgenutzte Industriebauten, Wasser und Grün in den Stadtteilen.
Eine Stadtrundfahrt zeigt Ihnen kompakt in 90 oder 120 Minuten alles, was man außerhalb des Stadtzentrums in Leipzig gesehen haben sollte. Die Stadtrundfahrt führt von der Innenstadt vorbei am Leipziger Zoo in den Stadtteil Gohlis. Durch das Rosental und das Waldstraßenviertel geht es in das Sportforum Leipzig. Plagwitz war der Industriestadtteil Leipzigs und ist heute beliebter Wohnort am Wasser. weiter »
Wer die Innenstadt von Leipzig bereits kennt, sollte sich den Rest der Stadt anschauen. Leipzig ist viel mehr, als sein Stadtzentrum.
Seit dem 18. Jahrhundert zog es die Leipziger in die Dörfer vor den Toren der Stadt zur Sommerfrische. Etwa 30 barocke Bürgergärten entstanden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts platzte die Stadt aus allen Nähten. Die Industrialisierung zog viele Menschen an, große Wohnviertel und Villenviertel entstanden. Mit der Erfindung der Mustermesse 1895 wurden neue Messehäuser notwendig. 1920 wurde das – heute Alte – Messegelände eröffnet. Die Völkerschlacht bei Leipzig tobte 1813 und einhundert Jahre später wurde das Völkerschlachtdenkmal eingeweiht. weiter »
Fürst Franz von Anhalt Dessau hatte einen Traum. Er wollte sein – zugegeben kleines – Land in einen Park verwandeln. Inspiriert von seinen Reisen nach England schuf Franz den ersten Landschaftspark im englischen Stil in Deutschland – den Wörlitzer Park.
Geschickt wurden Gewässer eingebunden, Bäume und Sträucher gepflanzt und Parkarchitekturen eingefügt. Nahtlos gehen die Parks und Gärten in landwirtschaftlich genutzte Flächen und die Auen von Elbe und Mulde über. Alles sollte so aussehen, als hätte die Natur selbst es geschaffen. Doch nichts blieb dem Zufall überlassen.
Rund um die Residenzstadt Dessau entstand eine Landschaft aus Parks und Gärten – Wörlitz, Luisium, Mosigkau, Großkühnau, Georgium und Oranienbaum mit dem einzigen Landschaftsgarten im chinesisch-englischen Stil, der in Deutschland fast unverändert erhalten blieb.
Kommen Sie mit in das Dessau-Wörlitzer Gartenreich und lassen Sie sich verzaubern von der Idee eines aufgeklärten Landesherren.
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Durch Leipzig fließen drei Flüsse – die Weiße Elster, die Pleiße, die Parthe – und ein Nebenarm der Weißen Elster, die Luppe. Die breiten, sumpfigen Flussauen konnten nicht bebaut werden und so hat Leipzig das größte zusammenhängende Auwaldsystem in einer europäischen Großstadt. Der Leipziger Auwald zieht sich auf einer Länge von über 20 km von Norden nach Süden durch die Stadt, Breite 2 bis 5 Kilometer.
Die grüne Lunge Leipzigs lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden, vom Cospudener See im Süden bis zur Mündung der Luppe in die Weiße Elster im Nordwesten. In der Innenstadt wurde der Auwald im 19. Jahrhundert in eine mehrere Kilometer lange Parklandschaft umgestaltet. Die Stadt wuchs nah an den Auwald heran und so entdeckt man auch manch imposantes Bauwerk – Palmengartenwehr, Sportforum oder das Bundesverwaltungsgericht.
Entdecken Sie das grüne Leipzig auf einer Radtour durch den Leipziger Auwald und die Elster-Luppe-Aue.
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Aus einer unwirtlichen und dreckigen Bergbaulandschaft wurde eine erholsame Seenlandschaft, die sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden lässt – das Leipziger Neuseenland. Ausgebaute Radwege, Gastronomie, Natur im Wachstum. Im Leipziger Neuseenland gibt es viel zu entdecken – Kanupark am Markkleeberger See, schwimmende Insel Vineta auf dem Störmthaler See, Lagune Kahnsdorf und vieles mehr.
Auch so manch historisches Bauwerk lässt sich bestaunen – die Kirchenruine Wachau, Schloss Güldengossa, die Kirche in Störmthal mit ihrer Bach-Orgel, Schloss Knauthain oder der Kees´sche Park.
200 Jahre wurde um Leipzig Braunkohle abgebaut. Kraftwerke, Brikettfabriken, Kokereien und Schwelereien vergifteten die Umwelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat.
Nach 1990 begann der Wandel der einst dreckigsten Region Europas. Die Tagebaue wurde geschlossen, die Restlöcher geflutet und so entstand eine Erholungslandschaft – das Leipziger Neuseenland.
Mit dem Farhhrad lässt sich das Leipziger Neuseenland sehr gut erkunden, als Tagestour oder an mehreren Tagen. Gern buchen wir auch eine Schifffahrt auf dem Markleeberger See oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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