Mit Treffpunkt Leipzig haben Sie auch die Möglichkeit, kompetente Führungen in Gebäuden zu erhalten.
In Kombination mit einem Stadtrundgang werfen wir auch einen Blick in die Thomaskirche, Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach und Auftrittsort des Thomanerchors. Die gotische Klosterkirche besticht durch ihre klare Schlichtheit. Die Fenster aus dem 19. Jahrhundert berichten über Personen, die mit der Kirche verbunden sind. Sie sehen den Taufstein, an dem mehrere Kinder von Johann Sebastian Bach getauft wurden und das Grab des Thomaskantors.
Das Hauptgebäude der Universität Leipzig am Augustusplatz ist von außen ein imposanter Bau, es lohnt sich auch, in das Innere des Neuen Augusteums zu gehen. Schaukästen berichten über die Geschichte der Universität und ihrer Bauten. Grabplatten aus der alten Paulinerkirche sind zu sehen und die Büsten dreier großer Studenten – Leibniz, Goethe und Lessing. Im Hörsaalgebäude gibt es Kunst zu bestaunen – heroisch aus der DDR und die Antwort darauf, in Auftrag gegeben von Erich Loest. weiter »
Man kann die Stadt Leipzig als Gesamtkunstwerk bezeichnen. Leipzig hat nicht nur eine sehenswerte Innenstadt, sondern auch viele schöne Wohnviertel, historische Gebäude, umgenutzte Industriebauten, Wasser und Grün in den Stadtteilen.
Eine Stadtrundfahrt zeigt Ihnen kompakt in 90 oder 120 Minuten alles, was man außerhalb des Stadtzentrums in Leipzig gesehen haben sollte. Die Stadtrundfahrt führt von der Innenstadt vorbei am Leipziger Zoo in den Stadtteil Gohlis. Durch das Rosental und das Waldstraßenviertel geht es in das Sportforum Leipzig. Plagwitz war der Industriestadtteil Leipzigs und ist heute beliebter Wohnort am Wasser. weiter »
Wer die Stadt Leipzig zum ersten Mal besucht, mag etwas verwundert sein. Die Gebäude im Stadtzentrum zeigen ein wenig harmonisches Bild. Eine schöne Stadt, ja. Aber soviel durcheinander bei den Häusern.
Da ein Renaissancebau, dort eine prächtige Barockfassade, dazwischen Gebäude aus dem Historismus und Jugendstil, Bauten aus der DDR und moderne Neubauten. Ein kunterbuntes Sammelsurium, Leipziger Allerlei eben.
Genau das ist das Besondere an der Innenstadt von Leipzig. Wer die Architektur der Stadt verstehen will, muss sich mit der Stadtgeschichte beschäftigen.
Leipzig, das ist die Stadt des Handels, der Messe, des Pelzgewerbes. Leipzig ist aber auch die Stadt der Kriege, der Zerstörung. All das hat das Stadtbild über Jahrhunderte geprägt. Aus der mittelalterlichen Stadt wurde im 16. Jahrhundert eine prächtige Renaissancestadt – Altes Rathaus, Alte Waage und einige Bürgerhäuser in der Hainstraße künden von der ersten Blütezeit Leipzigs.
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Vielfalt von der Romanik bis zur Moderne
Die Stadt Leipzig bietet eine große Vielfalt der Architektur – von der Romanik bis zur Moderne. Für Architekturbegeisterte ist Leipzig ein Leckerbissen.
Treffpunkt Leipzig bietet mehrere Architekturführungen in Leipzig an, um Ihnen diese Vielfalt zu zeigen.
Der Architekturrundgang „Von der Romanik bis zur Moderne“ zeigt Ihnen die schönsten und wichtigsten Gebäude in der Innenstadt, Vielfalt und Spezifik der Architektur und natürlich die Zweckbauten und Passagen für die Mustermesse.
Diesen Architekturrundgang gibt es auch in Kombination mit der Besichtigung des Stadtmodells im Alten Rathaus, das die Stadt Leipzig im frühen 19. Jahrhundert zeigt. weiter »
Zwischen Demokratie & Diktatur
Leipzig ist die Stadt des Bürgersinns, des Bürgerstolzes und der Friedlichen Revolution im Herbst ´89. Demokratiebewegung, Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung und die Anfänge der Frauenbewegung sind mit der Stadt verbunden.
Die Lage an wichtigen Handelsstraßen, die Messe mit ihrer über Europa hinaus reichenden Bedeutung machten Leipzig schon seit dem Mittelalter zu einer Stadt der Begegnung, der Freiheit und des Austauschs. Die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte hinterließen auch in Leipzig ihre Spuren. Nationalsozialismus, Judenverfolgung und Zerstörung im 2. Weltkrieg ebenso, wie kommunistische Doktrien und Dikatatur in der DDR. Die Rundgänge von Treffpunkt Leipzig erklären Ihnen die Entwicklung des Bürgersinns in Leipzig vom Mittelalter bis zum Herbst ´89. weiter »
Das Stadtzentrum von Leipzig ist nur 600 x 800 m groß. Auf einer Fläche von 0,5 km² stehen architektonische Leckerbissen aus acht Jahrhunderten. Wer sich für Architektur interessiert, ist in Leipzig genau richtig.
Das Stadtbild von Leipzig wurde immer wieder verändert. Kriege, Abbrüche und sich wandelnde Ansprüche der Leipziger Messe führten in der Geschichte der Stadt mehrmals zu großen Umbauten. Seinen ersten Aufschwung erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert und wurde prächtige Renaissancestadt. Im 18. Jahrhundert bauten sich die Bürger eine nicht minder prächtige Barockstadt. Mit der Erfindung der Mustermesse 1896 entstanden großen Messehäuser, die das Stadtbild bis heute prägen. weiter »
Im Jahr 1122 sollen die Leipziger den Leibarzt von Markgraf Dietrich von Meißen angestiftet haben, den Markgrafen zu vergiften. Ob es so war, wer weiß. Doch diese Tat gilt als Geburtsstunde der Bürgerstadt Leipzig.
Handel und Messe prägten die Stadt und Ihre Bewohner über Jahrhunderte. Wer handeln und Geld verdienen will, braucht nicht unbedingt seinen Landesherren in der Nähe und schon gar nicht die Moral der Kirche. Und so hatten die Leipziger wohl schon immer ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Obrigkeit.
Die Industrualiserung brachte für viele Menschen neue Herausforderungen. In Leipzig wurde die erste Gewerkschaft in Deutschland gegründet, der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein entstand in Leipzig und der Allgemein Deutsche Frauenverein. Robert Blum, Wilhelm Liebknecht, Ferdinand Lasalle, August Bebel, Clara Zetkin, Louise Otto-Peters oder Henriette Goldschmidt sind Namen dieser Demokratiebewegung.
Der Rundgang „800 Jahre Bürgerstadt Leipzig & Demokratiebewegung“ zeichnet die Ereignisse nach, vom Mittelalter über August den Starken bis zum Widerstand gegen die braune und gegen die rote Diktatur.
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„Auferstanden aus Ruinen …“ – das ist Leipzig nach 1945. Unliebsame Gebäude, wie die Paulinerkirche, wurden gleich mit gesprengt.
Leipzig in der DDR – das war ein Spannungsfeld zwischen Weltmessestadt und kommunistischer Diktatur.
Hochhäuser sollten die Silhouette der Stadt verändern. Kirchen passten nicht zu einer sozialistischen Großstadt und die Universität bekam nicht nur einen neuen Namen, sondern auch neue Gebäude. Die Bauten der Bürgerstadt Leipzig wurden vernichtet und mit ihnen sollte auch der Bürgersinn gebrochen werden. Aufgegangen ist diese Rechnung nur zum Teil.
Zwischen Diktatur und Widerstand lag das Alltagsleben der Leipziger, der Versuch, in einem angpassten Leben seine persönlichen Freiräume zu finden. Verfall, Umweltverschmutzung und Mangelwirtschaft ließen die Leipziger im Herbst 1989 auf die Straße gehen.
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Auch die DDR hat in Leipzig ihre architektonischen Spuren hinterlassen. Getragen vom Willen, eine neue, sozialistische Großstadt zu bauen, mussten alte Bauten weichen. Vom Stil der Nationalen Bautradition in der DDR über die Moderne der 1960er Jahre bis zum Plattenbau WBS 70 lässt sich die Architekturgeschichte der DDR in der Innenstadt von Leipzig nachvollziehen. weiter »