August 2026

Stadtrundgang Leutzsch – zwischen Villen und dem „Roten Ochsen“

Stadtrundgang durch Leutzsch – Stadtteil der Gegensätze

Villa der Rauchwarenhändlerfamilie Thorer in LeutzschIm 11. Jahrhundert entstand am Rand der Aue der Weißen Elster ein befestigter Hof zum Schutz der Handelsstadt Leipzig. Da hat es das slawische Dorf Leutzsch schon mehrere Jahrhunderte gegeben.

Eisenbahn und Straßenbahn kamen nach Leutzsch und aus dem kleinen Bauerndorf wurde ein Industrie- und Arbeiterstadtteil. Auch Leipziger Unternehmer erkannten die schöne Lage am Rand der Aue der Weißen Elster und ließen sich eines der prächtigsten Villenviertel in Leipzig bauen, allen voran die Rauchwarenhändlerfamilie Thorer.

Die große Wohnungsnot nach dem 1. Weltkrieg veranlasste Stadtbaurat Hubert Ritter zum Bau großer Wohnanlagen des sozialen Wohnungsbaus. weiter »


Stadtrundgang Plagwitz – Industrie, Wasser & Wandel

Erleben Sie einen Leipziger Stadtteil, der sich wunderbar verwandelt hat

Buntgarnwerke an der Weißen Elster in PlagwitzPlagwitz war der Industriestadtteil Leipzigs im 19. und 20. Jahrhundert.

Die industrielle Entwicklung hat Plagwitz einem Mann zu verdanken – Dr. Carl Heine.

Heine ließ Straßen und Eisenbahanschlüsse bauen und drei Verladebahnhöfe. Carl Heine wollte noch mehr – Leipzig mit Hamburg verbinden. Dafür begann er, einen 19 km langen Kanal in Richtung Saale zu bauen. weiter »


Stadtrundgang Musikviertel Leipzig – wilhelminische Pracht

Spaziergang durch das Leipzig der Kaiserzeit

Mendelssohnufer am Bundesverwaltungsgericht im Musikviertel LeipzigErst spät wurde das sumpfige Gebiet südwestlich der Innenstadt von Leipzig bebaut – dafür umso prächtiger.

Die rasant wachsende Großstadt, Messe- und Industriestadt Leipzig brauchte Platz für neue Villen und Wohnbauten, für Hochschulen und für ein neues Konzerthaus. Das Deutsche Reich brauchte einen repräsentativen Neubau für das höchste deutsche Gericht, das Reichsgericht.

So entstand nahe der Innenstadt eines der prächtigsten Viertel Leipzigs – das Musikviertel, benannt nach dem (Alten) Gewandhaus. Im 2. Weltkrieg wurde das Musikviertel schwer getroffen, viel von der alten Pracht ging verloren. Das Gewandhaus brannte aus, sollte wieder aufgebaut werden und 1698 dann doch abgerissen. weiter »


Stadtrundgang Graphisches Viertel Leipzig – Buchdruck & Verlagswesen

Stadtrundgang durch die Buch- & Verlagsstadt Leipzig

Reclam-Karree im Graphischen Viertel in LeipzigLeipzig war bis zum 2. Weltkrieg die bedeutendste deutsche Verlags- und Buchstadt. Über 2.000 Verlage und Druckereien saßen in der Stadt, jedes fünfte in Deutschland gedruckte Buch kam aus Leipzig.

Zentrum der Verlags- und Durckereiwesens war das Graphische Viertel. Große Namen kann das Graphische Viertel aufweisen – Reclam, Brockhaus, Teubner, Insel-Verlag. Die Geschichte der Buchstadt Leipzig beginnt im 15. Jahrhundert. Mit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg erlebte das Druckereiwesen auch in Leipzig einen rasanten Aufschwung. weiter »


Stadtrundgang Waldstraßenviertel Leipzig – Historismus & Jugendstil

Stadtrundgang durch Historismus und Jugendstil im Waldstraßenviertel Leipzig

Der Liviaplatz im Waldstraßenviertel in LeipzigDas Waldstraßenviertel in Leipzig gehört zu den schönsten Gründerzeitvierteln in Deutschland.

Im 19. Jahrhundert ließ die Leipziger Kaufmanns- und Bankiersfamile Frege das sumpfige Gelände aufschütten, Straßen anlegen und die Grundstücke parzellieren. In den folgenden Jahrzehnten entstand eines der schönsten Wohnviertel der Stadt. Prächtige Fassaden des Historismus und des Jugendstils, Erker, Dachtürmchen, Portale – das Waldstraßenviertel zeigt alles, was um 1900 modern war. weiter »


Stadtrundgang Gohlis – vom Bauerndorf zum mondänen Wohnort

Stadtrundgang durch Gohlis – einer der schönsten Stadtteile Leipzigs

Das Gohliser SchlösschenWems zu wohl ist, der zieht nach Gohlis – so hieß es im 19. Jahrhundert, als aus dem kleinen Bauerndorf einer der mondänsten und schönsten Stadtteile Leipzigs wurde.

Gohlis wurde am Rand der sumpfigen Aue der Pleiße gegründet. Jahrhundertelang war Gohlis ein kleines Bauerndorf. Schon im 18. Jahrhundert kamen die Leipziger zur Sommerfrische nach Gohlis. Landhäuser entstanden, Villen, prächtige Wohnhäuser.

Der Leipziger Ratsherr Johann Caspar Richter ließ sich 1756 ein Landhaus bauen – das Gohliser Schlösschen mit dem letzten erhaltenen barocken Bürgergarten in Leipzig. Heute ist das Gohliser Schlösschen ein Ort der Kultur. weiter »


Nordvorstadt Leipzig – der Geheimtipp

Nordvorstadt Leipzig - Michaeliskirche am Nordplatz

Etwas versteckt zwischen den großen Straßen liegt die Leipziger Nordvorstadt. Ein Geheimtipp, denn zwischen Michaeliskirche und Richterplatz steht ein schönes Stück Leipzig.

Als Leipzig zur Großstadt wurde, entstand hinter dem heutigen Hauptbahnhof das Vergnügungs- und Amüsierviertel Leipzigs. Das Bild ändert sich ab der Michaeliskirche. Schöne Wohnhäuser, Villen, ein Schmuckplatz und Bauten für die Militärverwaltung – das ist die Leipziger Nordvorstadt.

Unser Rundgang nimmt Sie mit in ein Stück Leipzig, das oft übersehen wird – und das völlig zu Unrecht.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Plagwitz – vom Land & vom Wasser

Wasserstadt Leipzig - Könneritzbrücke

Auf unserem Rundgang beschäftigen wir uns mit der Geschichte von Plagwitz und einigen großen Namen, die das Stadtviertel prägten. Nach jahrhundertelangem Dornröschenschlaf wurde das einst unbedeutende Dörfchen Mitte des 19. Jahrhunderts erweckt.

Der „Industriepionier des Westens“, Dr. Carl Heine, machte Plagwitz innerhalb weniger Jahrzehnte zum Leipziger Industriezentrum. Doch nicht nur um den Wirtschaftsstandort, sondern auch um das Wohnen in Plagwitz soll es auf dem Rundgang gehen – von der Zeit um 1900 über die DDR bis heute.

Krönen Sie Ihren Rundgang durch Plagwitz mit einer Bootsfahrt über die Leipziger Flüsse und Kanäle. Am Bootshaus Klingerweg steigen Sie auf ein Fahrgastboot und erleben Leopzig von einer Seite, die Sie von der Straße nicht sehen können.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Plagwitz – Industrie, Wasser & Wandel

Plagwitz - Weiße Elster & Buntgarnwerke

Auf unserem Rundgang beschäftigen wir uns mit der Geschichte von Plagwitz und einigen großen Namen, die das Stadtviertel prägten. Nach jahrhundertelangem Dornröschenschlaf wurde das einst unbedeutende Dörfchen Mitte des 19. Jahrhunderts erweckt.

Der „Industriepionier des Westens“, Dr. Carl Heine, machte Plagwitz innerhalb weniger Jahrzehnte zum Leipziger Industriezentrum.

Doch nicht nur um den Wirtschaftsstandort, sondern auch um das Wohnen in Plagwitz soll es auf dem Rundgang gehen – von der Zeit um 1900 über die DDR bis heute – Aufbau, Verfall und Wiederbelebung.

An authentischen Orten erfahren Sie Interessantes über Mey&Edlich – den ersten Versandhandel Deutschlands. Der Kontrast zwischen sorgfältig sanierten alten Industrieanlagen und reizvollen Neubau-Projekten macht diesen Rundgang zu einem besonderen Erlebnis.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Das Waldstraßenviertel in Leipzig – Historismus & Jugendstil

Liviaplatz im Waldstraßenviertel

Die Leipziger Kaufmanns- und Bankiersfamile Frege ließ die Sumpflandschaft nordwestlich der Innenstadt aufschütten und legte damit den Grundstein für eines der schönsten Gründerzeitviertel in Deutschland – das Waldstraßenviertel.

Im 2. Weltkrieg weitgehend verschont geblieben kamen danach 40 Jahre DDR. Der Zustand des Waldstraßen- viertels war 1989 so schlecht, dass der Abriss beschlossene Sache war. Doch dann kam die Wende. Heute sind die Häuser im Waldstraßenviertel saniert, stehen unter Denkmalschutz und zeigen Besuchern wieder ihre Pracht.

Kommen Sie mit auf eine bezaubernde Reise in die Zeit um 1900. Alles, was die Baukunst in Leipzig zu dieser Zeit ausmachte, im Waldstraßenviertel können Sie es sehen – reich gestaltete Fassade, Erker, Dachtürmchen, Portale …

Das Waldstraßenviertel war Wohnort berühmter Persönlichkeiten, wie Gustav Mahler, Albert Lortzing oder Joachim Ringelnatz und das Waldstraßenviertel war das Zentrum des jüdischen Lebens in Leipzig.

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Musikviertel Leipzig – wilhelminische Pracht

Musikviertel Leipzig - Pleißemühlgraben vor dem Bundesverwaltungsgericht

Die sumpfige Aue der Pleiße wurde erst spät bebaut. Mit dem Musikviertel in Leipzig entstand einer der prächtigsten Stadtteile in Leipzig. Reich verzierte Fassaden, Villen Leipziger Verleger und Industrieller, Großbauten für die Justiz und Leipziger Hochschulen und das Alte Gewandhaus zu Leipzig – das war das Musikviertel in Leipzig.

80% dieser Pracht gingen im 2. Weltkrieg verloren. Doch das, was erhalten blieb, ist nicht weniger sehenswert. Seit 1990 entwickelt sich im Musikviertel eine spannende Mischung aus alt und neu. Kommen Sie mit auf Entdeckungsreise durch das Leipzig der Kaiserzeit – im Musikviertel.

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Das Graphische Viertel – Buchdruck & Verlagswesen

Graphisches Viertel Leipzig - Reclam-Karree

1481 wird das erste Buch in Leipzig gedruckt, 1485 wird mit Konrad Kachelofen der erste ansässige Drucker erwähnt. 400 Jahre später ist Leipzig die bedeutendste deutsche Verlags- und Buchstadt.

Östlich der Innenstadt, nahe dem Hauptbahnhof, entsteht das Graphische Viertel. Über 2.000 Verlage und Druckereien hatten hier ihren Sitz.

Bedeutende Namen – Brockhaus, Reclam, Seemann u.v.a. – sie haben Leipzig als Buch- & Verlagsstadt geprägt. Clara und Robert Schumann wohnten im Graphischen Viertel. Im 2. Weltkrieg stark zerstört, erwacht das Graphische Viertel zu neuem Leben. Kommen Sie mit auf eine Spurensuche zur Geschichte der Buch- und Verlagsstadt Leipzig.

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Leutzsch – zwischen Villen und dem „Roten Ochsen“

Leutzsch - Villa der Familie Thorer

Leutzsch im Leipziger Westen hat man wohl nicht als erstes auf dem Besichtigungszettel. Doch der Stadtteil Leutzsch besticht durch seine Gegensätze. Neben dem kleinen slawischen Dorf entstand eine Wasserburg, gebaut zum Schutz der Handelsstadt Leipzig.

Im 19. Jahrhundert wuchs Leutzsch zum Arbeiterviertel. Doch auch die wohlhabenden Leipziger bauten sich in Leutzsch ihre Villen, wie z.B. die Rauchwarenhändler- familie Thorer.

In den 1920er Jahren entstand in Leutzsch ein Großprojekt für den sozialen Wohnungsbau. Licht, Luft und Sonne als Gegenentwurf zu den Mietskasernen des 19. Jahrhunderts.

Entdecken Sie den Stadtteil Leutzsch. Erleben Sie die prächtigen Villen und erfahren Sie, wie man vor 100 Jahren das Problem des fehlenden Wohnraums in Leipzig gelöst hat.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


Gohlis – vom Bauerndorf zum mondänen Wohnort

Gohlis - Gellert-Sulzer-Denkmal am Gohliser Schlösschen

Wems zum wohl ist, der zieht nach Gohlis – so hieß es im 19. Jahrhundert, als aus dem kleinen Bauerndorf Gohlis einer der schönsten Stadtteile Leipzigs wurde.

Gohlis war schon im 18. Jahrhundert beliebter Ausflugsort für die Leipziger, mit dem Boot kamen die Bürger über die Pleiße zur Sommerfrische nach Gohlis. Sie wohnten in den kleinen Bauernhäusern. Im 19. Jahrhundert bauten sie ihre Landhäuser.

In Gohlis ist Leipzigs letzter erhaltener Bürgergarten aus dem 18. Jahrhundert zu sehen – das Gohliser Schlösschen. Der „Musentempel im Rosental“ ist heute Ort der Kultur und des Genusses.

Entdecken Sie den Leipziger Stadtteil Gohlis zwischen Nordplatz und Schillerhaus. Erfahren Sie, was vom alten Dorf Gohlis noch zu sehen ist, was Friedrich Schiller nach Gohlis führte und wo er seine erste Fassung der „Ode an die Freude“ schrieb.

Gruppen ab 26 Personen auf Anfrage. weiter »


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