Ein verborgenes Kapitel Leipziger Geschichte
Seit 1736 existieren in Leipzig zahlreiche Logen. Leipzig gilt als Hochburg der Freimaurer in Deutschland.
Namenhafte Persönlichkeiten waren Mitglieder in hiesigen Freimaurerlogen. Goethes Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser, Gottfried Körner, Arnold Brockhaus, Albert Lortzing, Karl Tauchnitz, Anton Philipp Reclam, Ferdinand Blüthner, Carl Seffner, Alfred Brehm, Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald und der Architekt des Völkerschlachtdenkmals, Clemens Thieme.
Viele dieser Personen haben sich in beeindruckender Weise für Leipzig engagiert. Der Mäzen Johann Ernst Gotzkowsky bewahrte die Stadt im Siebenjährigen Krieg vor Ruin und Zerstörung. Robert Blum starb für die Ideale der Revolution von 1848 den Märtyrertod. weiter »
Johann Wolfgang Goethe – Student & Schwerenöter
Johann Wolfgang Goethe – Schöpfer dichterischer Meisterwerke, geheimer Rat in Weimar, Naturforscher – so kennen wir ihn. Doch als der 16jährige im Herbst 1765 in Leipzig eintraf, um Jura zu studieren, war er noch weit entfenrt davon, einmal Deutschlands größter Dichter zu werden.
Goethe wohnte im Gasthof „Große Feuerkugel“ am Neumarkt. Goethe besuchte Literaturvorlesungen bei Prof. Gellert, nahm Mal- und Zeichenunterricht bei Meister Oeser in der Pleißenburg. Recht intensiv studierte er die Leipziger Wirtshäuser.
Goethes Freundin im Geiste, Friederike Elisabeth Oeser, kümmerte sich um den Neuankömmling. Goethes Freundin Anna Katharina Schönkopf hätte ihn gern geheiratet, doch der unerfahrene Goethe wankte, die Verbindung ging in die Brüche. weiter »
Leipzig, wo seit 1736 zahlreiche Logen existieren, gilt als Hochburg der Freimaurerei in Deutschland.
Die Liste der namhaften Leipziger Persönlichkeiten, Mitglieder in hiesigen Freimaurerlogen, ist lang. Sie reicht von Goethes Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser über Gottfried Körner, Arnold Brockhaus, Albert Lortzing, Karl Tauchnitz, Anton Philipp Reclam, Ferdinand Blüthner, Carl Seffner, Alfred Brehm, Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald, bis zum Schöpfer des Völkerschlachtdenkmals Clemens Thieme.
Viele von ihnen haben sich in beeindruckender Weise für Leipzig engagiert, so zum Beispiel Mäzen Johann Ernst Gotzkowsky, der die Stadt im Siebenjährigen Krieg vor Ruin und Zerstörung bewahrte oder Robert Blum, der für die Ideale der Revolution von 1848 den Märtyrertod starb.
Während eines 90minütigen Rundgangs führt ein ausgewiesener Botschafter der königlichen Kunst von der „Minerva-Säule“ auf dem Nikolaikirchhof, über Strohsack, Nikolaistraße, Specks Hof, Königshaus, Petershof, Rathausarkaden mit Meissener Porzellangeschäft, Naschmarkt, Hainstraße, bis zum „Goldenen Schiff“, einem historischen Versammlungsort der Leipziger Bruderschaft. „Auf den Spuren der geheimnisvollen Freimaurer“ folgt mit zahlreichen Begebenheiten und Geschichten dem Wirken der Leipziger Freimaurer. weiter »