Stadtrundgänge in Leipzig für Schüler
Lehreich, interessant & spannend – Stadtführungen für Schulklassen in Leipzig
Treffpunkt Leipzig bietet Stadtrundgänge für Schüler an. Von der klassischen Stadtführung bis zu thematischen Tour haben wir vieles im Angbeot, das altersgerecht erzählt wird.
Der klassische Stadtrundgang bringt Schülerinnen und Schülern in 90 Minuten die Geschichte der Stadt Leipzig nahe – von der Stadtgründung bis zur Friedlichen Revolution im Herbst 1989. Die Entwicklung der Leipziger Messe und ihre Auswirkungen auf das Stadtbild gehört ebenso zu diesem Stadtrundgang, wie der junge Student Johann Wolfgang Goethe und die Faustsage und der berühmteste Thomaskantor Johann Sebastian Bach. Der Rundgang zeigt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Leipzig ist die Stadt des Bürgersinns, des Bürgerstolzes und der Friedlichen Revolution im Herbst ´89. Demokratiebewegung, Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung und die Anfänge der Frauenbewegung sind mit der Stadt verbunden. Der Stadtrundgang 800 Jahre Bürgerstadt & Demokratiebewegung beleuchtet das Verhältnis der Leipziger Bürger zu ihren Herrschern, beschreibt die Stadt in den beiden Diktaturen und nennt wichtige Personen der Demokratiebewegung, wie Robert Blum.
„Wir sind das Volk“ – der Ruf der Friedlichen Revolution 1989 in der DDR. Anfangs waren wenige auf der Straße, es wurden immer mehr. Am 9. Oktober 1989 sollte sich in Leipzig entscheiden, ob der Aufstand der Bürger der DDR gegen Staat und Partei, erfolgreich werden sollte oder blutig niedergeschlagen wird. Der Tag blieb friedlich – das Volk hatte gesiegt. Der Rundgang „Wir sind das Volk“ – Friedliche Revolution führt zu den Orten des Herbstes ´89 in Leipzig und zeichnet den 9. Oktober 1989 nach – der entscheidende Tag.
Die Leipziger Messe war für die Nazis wirtschaftlich überlebensnotwendig. Der Rundgang Opportunismus & Widerstand – Leipzig unterm Hakenkreuz zeigt, wie Wirtschaft und Zivilgesellschaft sich den Machthabern anpassten. Doch es gab auch Widerstand, aus der Mitte der Gesellschaft, aus den Kirchen. Die Reichspogromnacht 1938 besiegelte auch das Schicksal der Leipziger Juden. Judenhass und Judenverfolgung gab es aber schon lange vorher. 1943 kam der Krieg nach Leipzig zurück und traf die Stadt schwer.
„Auferstanden aus Ruinen“ – unliebsame Gebäude wurden gleich mit gesprengt. Leipzig im Spannungsfeld zwischen Weltmessestadt und kommunistischer Diktatur – das zeigt der Rundgang Zwischen Aufbruch & Niedergang – Leipzig in der DDR. Was hoffnungsvoll hatte immer auch einen bitteren Beigeschmack. Am 17. Juni 1953 rollten sowjetische Panzer durch Leipzig. Die Leipziger Messe war für die Bürger der Stadt das Schaufenster in die Welt. Polizei und Staatssicherheit hielten sich zurück, Oppositionelle nutzten diese kleine Freiheit für öffentlichen Protest.
1813 tobte vor den Toren Leipzigs die Völkerschlacht. 100 Jahre später wurde Europas größte Denkmalanlage eingeweiht – das Völkerschlachtdenkmal. Über jahrzehnte ideologisch missbraucht, erinnert das Völkerschlachtdenkmal heute an alle Toten und mahnt zum Frieden. Die Führung Symbol für Sieg & Niederlage – Das Völkerschlachtdenkmal kann für eine Stunde ohne Führung im Denkmal oder für anderthalb Stunden mit Führung im Denkmal gebucht werden.
Die Krimitour – Leipzigs kriminelle Seite entführt in die großen und kleinen Verbrechen in Leipzig. Von mittelalterlichen Foltermethoden wird berichtet und über die Hinrichtung von Johann Christian Woyzeck auf dem Leipziger Markt. Von den Machenschaften des Bürgermeisters Franz Conrad Romanus, der auf der Festung Königstein sein Leben fristete, bis zum Betrüger Dr. Jürgen Schneider reichen die Geschichten über die kriminelle Energie in Leipzig. Schaurig schön und spannend erzählt.
1765 kam ein 16jähriger Student aus Frankfurt am Main nach Leipzig – Johann Wolfgang Goethe. Jura sollte er studieren, Literatur- vorlesungen hat er besucht, Mal- und Zeichenunterricht genommen, war den den Frauen zugetan und dem Alkohol. Gewohnt hat er im Gasthaus „Zur großen Feuerkugel“ am Neumarkt, nicht weit entfernt von Auerbachs Keller, den er oft besuchte und sich zu seinem Lebenswerk inspirieren ließ. Der Rundgang Johann Wolfgang Goethe – Student & Schwerenöter folgt dem jungen Johann Wolfgang Goethe in Leipzig, lange bevor er Deutschlands größter Dichter werden sollte.
Vor 1938 lebten in Leipzig ca. 14.000 Juden, 1945 waren es noch 24. Jüdische Kaufleute und Pelzhändler prägten die Stadt über Jahrhunderte. Wenige Wochen nach der Machtübernahme durch die Nazis begann auch in Leipzig die Diffamierung und Verfolgung der Juden. In der Reichspogromnacht brannten auch in Leipzig die Synagogen. Tausende Juden wurden in die Lager deportiert, nur wenige kamen 1945 nach Leipzig zurück. Der Stadtrundgang – Jüdisches Leben in Leipzig beleuchtet das Leben der Juden in Leipzig, ihren Einfluss auf den Wohlstand der Stadt und ihr Schicksal nach 1933.
Stadtrundgänge in Leipzig für Schülerinnen & Schüler mit Treffpunkt Leipzig
Stadtrundgang Leipzig – kompakt in 90 Minuten
800 Jahre Bürgerstadt & Demokratiebewegung
„Wir sind das Volk“ – Friedliche Revolution
Opposition & Widerstand – Leipzig unterm Hakenkreuz
Zwischen Aufbruch & Niedergang – Leipzig in der DDR
Symbol für Sieg & Niederlage – Das Völkerschlachtdenkmal
Krimitour – Leipzigs kriminelle Seite
Johann Wolfgang Goethe – Student & Schwerenöter
Stadtrundgang – Jüdisches Leben in Leipzig
Leipzig erleben & noch vieles mehr
Stadtrundgänge & Stadtrundfahrten in Leipzig | Thementouren | Ausflüge ins Umland
Author: Mirko Seidel am 10. Okt. 2026 08:13, category: Krimitour, Politik & Zeitgeschichte, Stadtrundgang Leipzig, Thementouren, comments per feed RSS 2.0, comments closed.

















