Ausflugstipp in der Region Leipzig: die Bergkirche in Beucha
Beucha – eine Kirche & ein bedeutender Steinbruch
Nur wenige Kilometer östlich von Leipzig liegt das Dorf Beucha. Die Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert, die auf einem Porphyrfelsen steht, wurde im Lauf der Jahrhunderte immer wieder verändert.
Soweit nichts besonderes. Doch Ende des 19. Jahrhundert wurde der Porphyr abgebaut, um mit dem Gestein das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig zu verblenden. Geblieben ist ein See, aus dem malerisch die Dorfkirche von Beucha herausragt.
Der Kirchsee bietet ein Blick in die Erdgeschichte, als von ca. 300 Millionen Jahren Vulkane die Landschaft prägten und Lava und Asche ausstießen. Das erkaltete Gestein hat eine rötliche Farbe. Der bekannteste Stein aus dieser Epoche der Erdgeschichte ist der Rochlitzer Porphyr – der Stein der sächsischen Kurfürsten.
Das Land des Roten Porphyrs, dass sich von Rochlitz über Beucha und die Hohburger Berge bis zu den Brachwitzer Alpen bei Halle (Saale) erstreckt, ist nicht nur eine schöne Landschaft, sondern erzählt auch viel über die Erdgeschichte.
Von Beucha ist es nicht weit zum Schlosspark Machern, nach Wurzen oder ins Muldetal bei Grimma oder auch in das Leipziger Neuseenland, wo ein ganz anderer, sehr begehrter Rohstoff abgebaut wurde – die Braunkohle.
Entdecken Sie die Bergkirche in Beucha. Machen Sie ihren Ausflug zu einem Erlebnis der Erdgeschichte im Raum Leipzig, genießen Sie das Muldetal mit den alten Städten Wurzen und Grimma oder Wandeln Sie im Schlosspark in Machern. Gern planen wir für Sie einen Ausflug nach Beucha, an die Mulde oder in das Leipziger Neuseenland.
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Author: Mirko Seidel am 19. Okt. 2026 09:56, category: Ausflugstipp, Ausflüge & Tagesfahrten, comments per feed RSS 2.0, comments closed.

















