Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig und werfen Sie einen Blick auf das alte Leipzig
In der Innenstadt von Leipzig bietet sich eine Architekturvielfalt, wie sie in kaum einer anderen deutschen Großstadt zu finden ist. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich entdecken in Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².
Das älteste erhaltene Gebäude in Leipzig ist die Nikolaikirche. 1165 wurde mit dem Bau begonnen, 1185 war die Kirche fertiggestellt. Außen eher schlicht, zeigt die Nikolaikirche im Inneren einen der schönsten klassizistischen Kirchenräume in Deutschland.
Die Gotik findet man noch an der Thomaskirche. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Thomaskirche im Stil der Neogotik überformt. Bahrmanns Hof am Markt ist vermutlich der älteste erhaltene Profanbau in Leipzig aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die Zeit der Renaissance war die erste große Blütezeit Leipzigs. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt stammen aus dieser Zeit. weiter »
Stadtrundgang durch Historismus und Jugendstil im Waldstraßenviertel Leipzig
Das Waldstraßenviertel in Leipzig gehört zu den schönsten Gründerzeitvierteln in Deutschland.
Im 19. Jahrhundert ließ die Leipziger Kaufmanns- und Bankiersfamile Frege das sumpfige Gelände aufschütten, Straßen anlegen und die Grundstücke parzellieren. In den folgenden Jahrzehnten entstand eines der schönsten Wohnviertel der Stadt. Prächtige Fassaden des Historismus und des Jugendstils, Erker, Dachtürmchen, Portale – das Waldstraßenviertel zeigt alles, was um 1900 modern war. weiter »
Stadtrundgang durch Gohlis – einer der schönsten Stadtteile Leipzigs
Wems zu wohl ist, der zieht nach Gohlis – so hieß es im 19. Jahrhundert, als aus dem kleinen Bauerndorf einer der mondänsten und schönsten Stadtteile Leipzigs wurde.
Gohlis wurde am Rand der sumpfigen Aue der Pleiße gegründet. Jahrhundertelang war Gohlis ein kleines Bauerndorf. Schon im 18. Jahrhundert kamen die Leipziger zur Sommerfrische nach Gohlis. Landhäuser entstanden, Villen, prächtige Wohnhäuser.
Der Leipziger Ratsherr Johann Caspar Richter ließ sich 1756 ein Landhaus bauen – das Gohliser Schlösschen mit dem letzten erhaltenen barocken Bürgergarten in Leipzig. Heute ist das Gohliser Schlösschen ein Ort der Kultur. weiter »
Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig
Leipzig bietet eine einzigartige Architekturvielfalt. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich anschauen in der Altstadt von Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².
Um 1165 erhielt Leipzig Stadt- und Marktrecht. 1165 begann auch der Bau der Nikolaikirche, heute das älteste erhaltene Gebäude in der Innenstadt aus der Romanik mit einem prächtigten Innenraum aus der Zeit des Klassizismus.
Der Bau der Thomaskirche begann 1212, Ende des 15. Jahrhunderts erhielt die Thomaskirche ihr gotisches Schiff, das neogotisch überfromt wurde. Der Bau fester Bürgerhäuser begann wohl im frühen 14. Jahrhundert am Markt. Ihre erste große Blütezeit erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt erzählen noch davon. weiter »
Man kann die Stadt Leipzig als Gesamtkunstwerk bezeichnen. Leipzig hat nicht nur eine sehenswerte Innenstadt, sondern auch viele schöne Wohnviertel, historische Gebäude, umgenutzte Industriebauten, Wasser und Grün in den Stadtteilen.
Eine Stadtrundfahrt zeigt Ihnen kompakt in 90 oder 120 Minuten alles, was man außerhalb des Stadtzentrums in Leipzig gesehen haben sollte. Die Stadtrundfahrt führt von der Innenstadt vorbei am Leipziger Zoo in den Stadtteil Gohlis. Durch das Rosental und das Waldstraßenviertel geht es in das Sportforum Leipzig. Plagwitz war der Industriestadtteil Leipzigs und ist heute beliebter Wohnort am Wasser. weiter »
Wer die Innenstadt von Leipzig bereits kennt, sollte sich den Rest der Stadt anschauen. Leipzig ist viel mehr, als sein Stadtzentrum.
Seit dem 18. Jahrhundert zog es die Leipziger in die Dörfer vor den Toren der Stadt zur Sommerfrische. Etwa 30 barocke Bürgergärten entstanden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts platzte die Stadt aus allen Nähten. Die Industrialisierung zog viele Menschen an, große Wohnviertel und Villenviertel entstanden. Mit der Erfindung der Mustermesse 1895 wurden neue Messehäuser notwendig. 1920 wurde das – heute Alte – Messegelände eröffnet. Die Völkerschlacht bei Leipzig tobte 1813 und einhundert Jahre später wurde das Völkerschlachtdenkmal eingeweiht. weiter »
Durch Leipzig fließen drei Flüsse – die Weiße Elster, die Pleiße, die Parthe – und ein Nebenarm der Weißen Elster, die Luppe. Die breiten, sumpfigen Flussauen konnten nicht bebaut werden und so hat Leipzig das größte zusammenhängende Auwaldsystem in einer europäischen Großstadt. Der Leipziger Auwald zieht sich auf einer Länge von über 20 km von Norden nach Süden durch die Stadt, Breite 2 bis 5 Kilometer.
Die grüne Lunge Leipzigs lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden, vom Cospudener See im Süden bis zur Mündung der Luppe in die Weiße Elster im Nordwesten. In der Innenstadt wurde der Auwald im 19. Jahrhundert in eine mehrere Kilometer lange Parklandschaft umgestaltet. Die Stadt wuchs nah an den Auwald heran und so entdeckt man auch manch imposantes Bauwerk – Palmengartenwehr, Sportforum oder das Bundesverwaltungsgericht.
Entdecken Sie das grüne Leipzig auf einer Radtour durch den Leipziger Auwald und die Elster-Luppe-Aue.
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