„Wir sind das Volk“ – auf den Spuren der Friedlichen Revolution in Leipzig
Im Herbst 1989 gingen in der DDR zehntausende Menschen auf die Straße, um für Freiheit und Demokratie zu demonstrieren. „Wir sind das Volk“ war der Ruf, der über die Straßen schallte.
Die erste Montagsdemontration in Leipzig fand am 4. September 1989 statt und wurde gewaltsam aufgelöst. Am 9. Oktober 1989 hatten sich ca. 70.000 Demonstranten versammelt – es lag etwas in der Luft. Was würde passieren? Würde der Tag blutig enden?
Der 9. Oktober 1989 endete in Leipzig, ohne das ein Schuss gefallen war. Die Polzei wich zurück, das Volk hatte gesiegt. Die Montagsdemontration am 9. Oktober 1989 ist der entscheidende Tag der Friedlichen Revolution im Jahr 1989 in der DDR. weiter »
Eine himmlische Klosterkirche & unterirdische Gänge
1168 gründet Graf Dedo von Groitzsch-Rochlitz auf einem Porphyrfelsen über der Zwickauer Mulde das Kloster Zschillen. Die Mönche errichten eine Klosterkirche mit rotem Porphyr, die die Jahrhunderte fast unverändert überdauert hat.
Nach der Reformation fiel das Kloster zunächst an den Landesherren Moritz von Sachsen und kam schließlich in den Besitz der Grafen von Schönburg. Seit 1869 fanden in der Kirche wieder katholische Messen statt. Schon in der DDR wurde die Klosterkirche Wechselburg zur Wallfahrtskirche im Bistum Dresden-Meißen. weiter »
Bustour zum Traum des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau
Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau hatte einen Traum. Er wollte sein Land in einen Park verwandeln.
Franz schuf mit dem Wörlitzer Park den ersten Park nach englischem Vorbild in Deutschland mit dem ersten klassizistischen Schlossbau. Schönheit und Nützlichkeit sollten harmonisch verbunden werden. Die Dorfkirche von Wörlitz ließ er neogotisch umbauen. Für seine Frau Luise ließ er das Graue Haus errichten, er wohnte im Gotischen Haus. Erleben lässt sich der Wörlitzer Park auch mit einer Gondelfahrt auf dem Wörlitzer See. weiter »
Die Städte im Umland von Leipzig – klein aber oho
Leipzig ist eine tolle Stadt – keine Frage. Aber waren Sie schon einmal in Grimma, Torgau, Wittenberg oder Altenburg? Nein? Dann wird es Zeit.
Leipzig ist seit Jahrhunderten der Anziehungspunkt im Nordwesten von Sachsen. Doch auch die Städte im Umland können mithalten. Kleiner sind sie, aber nicht minder interessant.
Delitzsch hat eine vollständig erhaltene Stadtmauer mit zwei Tortürmen. Das Schloss Delitzsch war Witwensitz der Herzöge von Sachsen-Merseburg und ist ein barockes Juwel ist.
Hermann Schulze-Delitzsch, Begründer des Genossenschaftswesens, lebte in Delitzsch. Der kleine aber feine Stadtkern von Delitzsch mit der mächtigen Stadtkirche lädt zu einem Spaziergang ein. Nach Verfall in der DDR wurde die Altstadt saniert und durch angepasste Neubauten ergänzt. weiter »
Bustour in das schöne Muldental im Süden von Leipzig
Berlin hat die Spree, Köln den Rhein und Sachsen – das Muldental. Über 1.000 Jahre Geschichte haben an den Hängen von Freiberger Mulde, Zwickauer Mulde und Vereinter Mulde ihre Spuren hinterlassen.
Die Freiberger Mulde entspringt im Osterzgebirge, die Zwickauer Mulde im Westerzgebirge. Bei Grimma fließen sie zusammen zur Vereinten Mulde, oder kurz nur Mulde. Die Täler der Mulden sind geschichtsträchtige Orte. Aus den Burgen des Mittelalters wurden prächtige Schlösser. Hoch über den Flüssen thronen Schloss Rochlitz, Schloss Colditz, Burg Mildenstein und das Bischofsschloss in Wurzen. weiter »
Der Reformator und die Messestadt – eine Hassliebe
1512 kam Martin Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. Von dem Geld hätte sich Luther auch 40 Ablassbriefe kaufen können, doch genau dieser Ablasshandel war es, der Luther sauer aufstieß.
1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg und löste damit ein Beben aus. 1519 zitierte Landesherr Georg von Sachsen Luther nach Leipzig zur Disputation gegen Dr. Johannes Eck. Leipziger Drucker druckten die Akten der Leipziger Disputation und sie druckten die Lutherbibel. weiter »
„Wir sind das Volk“ – die Friedliche Revolution in Leipzig
Am 4. September 1989 demonstrierten ca. 1.200 Menschen zum ersten Mal auf den Straßen in Leipzig. Am 9. Oktober 1989 waren es ca. 70.000. Etwas Ungewisses lag an diesem Tag über der Stadt. Was würde passieren? Wird es ein friedlicher Tag oder ein gewaltsamer Tag?
Der 9. Oktober 1989 blieb in Leipzig friedlich und läutete das Ende der DDR ein.
Mit Kerzen und Gebeten standen die Menschen in der DDR auf gegen den Staat, die Partei und die Staatssicherheit. „Wir sind das Volk“ war der Satz, der aus tausenden Kehlen über die Straßen hallte. weiter »
Res severa verum gaudium – Musikrundgang Leipzig
Musikstadt Leipzig – Johann Sebastian Bach, Robert und Clara Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Reger, Albert Lortzing, Richard Wagner, Gustav Mahler – nur einige der großen Namen, die Leipzig den Titel Musikstadt einbrachten.
Musik spielte schon früh eine wichtige Rolle in der Bürger- und Messestadt Leipzig. Die Geschichte der Leipziger Stadtpfeifer reicht zurück bis in das Jahr 1479. Aus den Stadtpfeifern und dem Colegium musicum von Georg Philipp Telemann entstand das Gewandhausorchester. Res severa verum gaudium – „Wahre Freude ist eine ernste Sache“, so lautet der Wahlspruch des Gewandhausorchesters zu Leipzig. weiter »
Alma Mater Lipsiensis – Universität Leipzig, ihre Geschichte & großen Namen
1406 wird in Leipzig die zweitälteste, durchgängig betriebene Universität in Deutschland gegründet.
Eine bewegte Geschichte haben die Universität und ihre Gebäude erlebt. Zunächst in markgräflichen Gebäuden an der Ritterstraße untergebracht, erhielt die Universität das säkularisierte Dominikanerkloster. Bis in das frühe 19. Jahrhundert nutzt die Bildungsanstalt die Klostergebäude bevor eine rege Bautätigkeit einsetzte. weiter »
1168 gründet Graf Dedo von Rochlitz-Groitzsch für die Augustiner-Chorherren ein Kloster über dem Ufer der Zwickauer Mulde.
Handwerker schufen ein Gotteshaus, das zu den schönsten in Sachsen gehört und das die Jahrhunderte überdauert hat.
Der Rochlitzer Porphyr, der Stein der sächsischen Kurfürsten, wurde kunstvoll verbaut. Seit 1992 leben im Kloster Wechselburg wieder Benediktinermönche aus dem Kloster Ettal. weiter »
Entdecken Sie einen verborgenen Stadtteil von Leipzig
Mit der Nordvorstadt von Leipzig verbinden viele das Gebiet um den Hauptbahnhof – doch die Nordvorstadt ist viel größer.
Zwischen Nordplatz und Georg-Schumann-Straße steht ein schönes Stück Leipzig, das oft übersehen wird.
Um 1900 wuchs die Stadt Leipzig nach Norden. Für die Arbeiter war die Nordvorstadt nicht gedacht. Für das wohlhabende Bürgertum entstanden Wohnhäuser mit Fassaden des Historismus und des Jugendstils.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde weitergebaut, nun in der Formensprache des Art Déco. Bauten für das Militär entstanden. Mit dem Funkhaus an der Springerstraße steht in der Nordvorstadt in Leipzig eine Ikone des Expressionismus. Die Michaeliskirche ist eine der wenigen Jugendstilkirchen in Leipzig. weiter »
Der Reformator und die Rolle Leipzigs in der Reformation
1512 kam Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um sich die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. 1545 weilte Luther zum letzten Mal in der Messestadt, um die Kirche des Dominikanerklosters zur ersten evanglischen Universitätskirche in Deutschland zu weihen.
Dazwischen lagen die Leipziger Disputation 1519, während der aus dem Kirchenkritiker Martin Luther der Reformator wurde. 1539 predigt Luther in der Kirche des Thomasklosters im Beisein der Wettiner und führt die Reformation im Herzogtum Sachsen ein. weiter »
Stadtrundgang zur Musikstadt Leipzig
Res severa verum gaudium – „Wahre Freude ist eine ernste Sache“, so lautet der Wahlspruch des Gewandhausorchesters zu Leipzig.
Kaum eine andere deutsche Stadt hat das Prädikat Musikstadt so verdient, wie Leipzig. Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert und Clara Schumann, Richard Wagner, der Thomanerchor, das MDR-Sinfonieorchester und das Gewandhausorchester, Kurt Masur und Herbert Blomstedt – Treffpunkt Leipzig präsentiert Ihnen das reiche musikalische Erbe der Stadt Leipzig.
Die Musiktradition in Leipzig reicht zurück bis in das Mittelalter. 1479 beginnt die Geschichte der Leipziger Stadtpfeifer. 1701 sammelte Georg Philipp Telemann eine Schar musikbegeisterter Kommilitonen um sich. Aus beiden Klangkörpern entstand 1743 das große Concert, später das Gewandhausorchester. weiter »
Zwischen Stalinbarock und WBS 70 – Architektur der DDR in Leipzig
Nach dem 2. Weltkrieg stand man in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir die Stadt wieder auf?
Der Krieg hatte auch in Leipzig seine Spuren hinterlassen. Hinzu kam die ideologische Beeinflussung auf Städtebau und Architektur in der DDR. Eine moderne, sozialistische Großstadt sollte Leipzig werden.
Ruinen wurde beseitigt und unliebsame Gebäude, wie die Paulinerkirche, gesprengt. Großbauten des Bürgertums, die zu retten gewesen wären, wurden aufgegeben. Die Gebäude, die den Krieg überstanden hatten, überließ man viele Jahre dem Verfall. weiter »
Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig und werfen Sie einen Blick auf das alte Leipzig
In der Innenstadt von Leipzig bietet sich eine Architekturvielfalt, wie sie in kaum einer anderen deutschen Großstadt zu finden ist. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich entdecken in Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².
Das älteste erhaltene Gebäude in Leipzig ist die Nikolaikirche. 1165 wurde mit dem Bau begonnen, 1185 war die Kirche fertiggestellt. Außen eher schlicht, zeigt die Nikolaikirche im Inneren einen der schönsten klassizistischen Kirchenräume in Deutschland.
Die Gotik findet man noch an der Thomaskirche. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Thomaskirche im Stil der Neogotik überformt. Bahrmanns Hof am Markt ist vermutlich der älteste erhaltene Profanbau in Leipzig aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die Zeit der Renaissance war die erste große Blütezeit Leipzigs. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt stammen aus dieser Zeit. weiter »
Stadtrundgang durch Leutzsch – Stadtteil der Gegensätze
Im 11. Jahrhundert entstand am Rand der Aue der Weißen Elster ein befestigter Hof zum Schutz der Handelsstadt Leipzig. Da hat es das slawische Dorf Leutzsch schon mehrere Jahrhunderte gegeben.
Eisenbahn und Straßenbahn kamen nach Leutzsch und aus dem kleinen Bauerndorf wurde ein Industrie- und Arbeiterstadtteil. Auch Leipziger Unternehmer erkannten die schöne Lage am Rand der Aue der Weißen Elster und ließen sich eines der prächtigsten Villenviertel in Leipzig bauen, allen voran die Rauchwarenhändlerfamilie Thorer.
Die große Wohnungsnot nach dem 1. Weltkrieg veranlasste Stadtbaurat Hubert Ritter zum Bau großer Wohnanlagen des sozialen Wohnungsbaus. weiter »
Leipzig erleben zu Fuß & im Bus – mit einer Kombitour Leipzig kennenlernen
Sie möchten Leipzig kompakt als Ganzes kennenlernen? Das geht mit der Kombitour von Treffpunkt Leipzig. Die Kombination aus Stadtrundfahrt und Stadtrundgang ist ideal, um in 2 bis 3 Stunden die Stadt Leipzig zu erkunden und alles Wissenswerte über Leipzig zu erfahren.
Die Stadtrundfahrt bringt Sie in Ihrem Bus oder in einem von uns gemieteten Bus in 90 Minuten zu den wichtgisten Sehenswürdigkeiten außerhalb des Stadtzentrums. Zoo mit Gondwanaland, Gohliser Schlösschen und Schillerhaus, der Leipziger Auwald, das Sportforum, Plagwitz mit dem Karl-Heine-Kanal, die Kneipenmeile in der Südvorstadt, das Völkerschlachtdenkmal, Altes Messegelände und die Russische Gedächtniskirche – alles können Sie in 90 Minuten bequem aus dem Busfenster sehen. weiter »
Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig
Leipzig bietet eine einzigartige Architekturvielfalt. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich anschauen in der Altstadt von Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².
Um 1165 erhielt Leipzig Stadt- und Marktrecht. 1165 begann auch der Bau der Nikolaikirche, heute das älteste erhaltene Gebäude in der Innenstadt aus der Romanik mit einem prächtigten Innenraum aus der Zeit des Klassizismus.
Der Bau der Thomaskirche begann 1212, Ende des 15. Jahrhunderts erhielt die Thomaskirche ihr gotisches Schiff, das neogotisch überfromt wurde. Der Bau fester Bürgerhäuser begann wohl im frühen 14. Jahrhundert am Markt. Ihre erste große Blütezeit erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt erzählen noch davon. weiter »
Leipzig erleben im Advent
Die Adventszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Die Weihnachtsmärkte strahlen mit ihren Lichtern, der Duft von Glühwein und Lebkuchen lockt Menschen zum gemütlichen Beisammensein.
Leipzig lädt mit einem besonders schönen Weihnachtsmarkt Gäste aus Nah und Fern ein. Vom Augustusplatz bis zum Markt, vom Burgplatz bis zum Nikolaikirchhof locken festlich geschmückte Buden mit allerlei Leckereien, Weihnachtsartikeln und Naschereien. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – von unten & von oben
Erleben Sie Leipzig mit einem Stadtrundgang und genießen Sie den grandiosen Blick vom Cityhochhaus am Augustusplatz.
Der Stadtrundgang durch Leipzig beginnt an der altehrwürdigen Thomaskirche. Die einstige Klosterkirche wurde nach der Reformation zur Stadtkirche. 1723 trat der Thomaskantor Johann Sebastian Bach sein Amt an und legte den Grundstein für den Weltruf des Thomanerchors.
Folgen Sie dem Duft de Kaffees zum Haus „Zum Arabischen Coffee Baum“ und staunen Sie in Barthels Hof über die Leipziger Messehöfe des 18. Jahrhunderts. Schlendern Sie über den Markt mit dem Alten Rathaus aus der Renaissance und lauschen Sie in der Mädler-Passage der Faustsage, die Johann Wolfgang von Goethe zu seinem Lebenswerk inspirierte. weiter »
Leipzig erleben – mit Geschichten & Anekdoten
Sie möchten einen Stadtrundgang durch Leipzig, der anders ist? Ohne viele Fakten und Jahreszahlen? Dann ist der Stadtrundgang „Spannendes & Kurioses Leipzig“ genau das Richtige für Sie.
Unterhaltsam geht es 90 Minuten durch die Innenstadt von Leipzig. Lernen Sie die Stadt und ihre Kuriositäten kennen. Warum hat das Alte Rathaus einen Knick? Warum befindet sich an der Nikolaikirche ein Hufeisen? Warum ist bei Johann Sebastian Bachs Weste der Knopf offen? Und was brachte den gewieften Bürgermeister Franz Conrad Romanus auf die Festung Königstein? weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – mit Besuch der Thomaskirche
Ein Stadtrundgang durch Leipzig ist immer ein Erlebnis – ob kompakt in 90 Minuten oder intensiver in zwei Stunden. Krönen Sie Ihre Stadtführung durch Leipzig mit einem Besuch der Thomaskirche und des Grabes von Johann Sebastian Bach.
1212 war Baubeginn der Klosterkirche eines Augustinerchorherrenstiftes. 1539 predigte Martin Luther in der Thomaskirche und führte im Herzogtum Sachsen die Reformation ein. Das Kloster wurde aufgelöst und die Thomaskirche zur zweiten Stadtkirche Leipzigs. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – mehr erfahren in 2 Stunden
Eine Stadtführung in 90 Minuten zeigt kompakt das Wichtigste in Leipzig. Mit einem zweistündigen Stadtrundgang kann man tiefer in die Geschichte der Stadt eintauchen.
Der Stadtrundgang Leipzig – XL in zwei Stunden zeigt neben den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Personen weitere interessante Aspekte der Leipziger Stadtgeschichte. Sie werden überrascht sein. Kaum ein Stadtzentrum in Deutschland ist so voll mit Geschichte(n) und architektonischen Leckerbissen.
Von der Nikolaikirche durch Specks Hof, über den Naschmarkt in die Mädler-Passage, vom Markt zur Thomaskirche, durch die Katharinenstraße über den Brühl zur Nikolaistraße – dann hat man eigentlich alles gesehen, was man in Leipzig gesehen haben muss. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – für Eilige
Der Stadtrundgang Leipzig – eine Stunde Schnupperrunde ist ideal für „Leipzig für Eilige“. In 60 Minuten erhalten Sie einen kompakten Überblick über Geschichte, Gebäude und berühmte Personen in Leipzig.
An der Nikolaikirche, dem ältesten Gebäude der Stadt, erfahren Sie von den Ereignissen des Herbstes 89, der Friedlichen Revolution 1989. Specks Hof ist ein Messepalast. Die farbigen Mosaiken erzählen Leipziger Messegeschichte.
Vorbei am exotischen Riquethaus führt der Stadtrundgang zum Naschmarkt. Hier steht die drittälteste Börse der Welt. Am Denkmal für den Studenten Johann Wolfgang Goethe hören Sie seine Geschichte, bevor er Deutschlands größter Dichter wurde. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – kompakt in 90 Minuten
Wer Leipzig besucht, sollte einen Stadtrundgang unternehmen. Kompakt in 90 Minuten Leipzig erleben – die wichtigsten Gebäude, die wichtigsten Personen, die Geschichte der Stadt.
Der Stadtrundgang Leipzig – kompakt in 90 Minuten ist ein Muss für alle Leipzig-Liebhaber und die, die es werden wollen. Kaum ein Stadtzentrum in Deutschland ist so voll mit Geschichte(n) und architektonischen Leckerbissen.
Von der Nikolaikirche durch Specks Hof, über den Naschmarkt in die Mädler-Passage, vom Markt zur Thomaskirche – alles wichtige lässt sich in Leipzig in 90 Minuten gut erlaufen. weiter »
Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg nagelte, ahnte er wohl selbst nicht, dass er damit die Welt verändern würde. Der Kirchenkritiker forderte das Ende von Praktiken der Katholischen Kirche, die seiner Meinung nach im Widerspruch zur Bibel standen.
Was 1517 in Wittenberg mit dem Thesenanschlag begann, fand sein – vorläufiges – Ende 1555 im Augsburger Religionsfrieden mit der Spaltung der christlichen Kirche. Luther wollte seine Ideen friedlich durchsetzen. Doch die Herrscher Europas stritten sich 100 Jahre später auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges um den wahren Glauben.
Martin Luther drohte die Verurteilung als Ketzer und die Verbrennung. Sein Landesherr, Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen hielt seine Hand schützend über den Reformator, ließ ihn auf die Wartburg „entführen“, wo Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.
Kommen Sie mit auf einen spannenden Geschichtsrundgang durch die Lutherstadt Wittenberg und erfahren Sie, welchen Einfluss Philipp Melanchthon, Lucas Cranach, Katharina von Bora und der Buchdruck auf Martin Luther hatten.
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Aus einer unwirtlichen und dreckigen Bergbaulandschaft wurde eine erholsame Seenlandschaft, die sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden lässt – das Leipziger Neuseenland. Ausgebaute Radwege, Gastronomie, Natur im Wachstum. Im Leipziger Neuseenland gibt es viel zu entdecken – Kanupark am Markkleeberger See, schwimmende Insel Vineta auf dem Störmthaler See, Lagune Kahnsdorf und vieles mehr.
Auch so manch historisches Bauwerk lässt sich bestaunen – die Kirchenruine Wachau, Schloss Güldengossa, die Kirche in Störmthal mit ihrer Bach-Orgel, Schloss Knauthain oder der Kees´sche Park.
200 Jahre wurde um Leipzig Braunkohle abgebaut. Kraftwerke, Brikettfabriken, Kokereien und Schwelereien vergifteten die Umwelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat.
Nach 1990 begann der Wandel der einst dreckigsten Region Europas. Die Tagebaue wurde geschlossen, die Restlöcher geflutet und so entstand eine Erholungslandschaft – das Leipziger Neuseenland.
Mit dem Farhhrad lässt sich das Leipziger Neuseenland sehr gut erkunden, als Tagestour oder an mehreren Tagen. Gern buchen wir auch eine Schifffahrt auf dem Markleeberger See oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Im Jahr 1122 sollen die Leipziger den Leibarzt von Markgraf Dietrich von Meißen angestiftet haben, den Markgrafen zu vergiften. Ob es so war, wer weiß. Doch diese Tat gilt als Geburtsstunde der Bürgerstadt Leipzig.
Handel und Messe prägten die Stadt und Ihre Bewohner über Jahrhunderte. Wer handeln und Geld verdienen will, braucht nicht unbedingt seinen Landesherren in der Nähe und schon gar nicht die Moral der Kirche. Und so hatten die Leipziger wohl schon immer ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Obrigkeit.
Die Industrualiserung brachte für viele Menschen neue Herausforderungen. In Leipzig wurde die erste Gewerkschaft in Deutschland gegründet, der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein entstand in Leipzig und der Allgemein Deutsche Frauenverein. Robert Blum, Wilhelm Liebknecht, Ferdinand Lasalle, August Bebel, Clara Zetkin, Louise Otto-Peters oder Henriette Goldschmidt sind Namen dieser Demokratiebewegung.
Der Rundgang „800 Jahre Bürgerstadt Leipzig & Demokratiebewegung“ zeichnet die Ereignisse nach, vom Mittelalter über August den Starken bis zum Widerstand gegen die braune und gegen die rote Diktatur.
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