Zwischen Stalinbarock und WBS 70 – Architektur der DDR in Leipzig
Nach dem 2. Weltkrieg stand man in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir die Stadt wieder auf?
Der Krieg hatte auch in Leipzig seine Spuren hinterlassen. Hinzu kam die ideologische Beeinflussung auf Städtebau und Architektur in der DDR. Eine moderne, sozialistische Großstadt sollte Leipzig werden.
Ruinen wurde beseitigt und unliebsame Gebäude, wie die Paulinerkirche, gesprengt. Großbauten des Bürgertums, die zu retten gewesen wären, wurden aufgegeben. Die Gebäude, die den Krieg überstanden hatten, überließ man viele Jahre dem Verfall. weiter »
Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig und werfen Sie einen Blick auf das alte Leipzig
In der Innenstadt von Leipzig bietet sich eine Architekturvielfalt, wie sie in kaum einer anderen deutschen Großstadt zu finden ist. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich entdecken in Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².
Das älteste erhaltene Gebäude in Leipzig ist die Nikolaikirche. 1165 wurde mit dem Bau begonnen, 1185 war die Kirche fertiggestellt. Außen eher schlicht, zeigt die Nikolaikirche im Inneren einen der schönsten klassizistischen Kirchenräume in Deutschland.
Die Gotik findet man noch an der Thomaskirche. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Thomaskirche im Stil der Neogotik überformt. Bahrmanns Hof am Markt ist vermutlich der älteste erhaltene Profanbau in Leipzig aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die Zeit der Renaissance war die erste große Blütezeit Leipzigs. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt stammen aus dieser Zeit. weiter »
Stadtrundgang durch Leutzsch – Stadtteil der Gegensätze
Im 11. Jahrhundert entstand am Rand der Aue der Weißen Elster ein befestigter Hof zum Schutz der Handelsstadt Leipzig. Da hat es das slawische Dorf Leutzsch schon mehrere Jahrhunderte gegeben.
Eisenbahn und Straßenbahn kamen nach Leutzsch und aus dem kleinen Bauerndorf wurde ein Industrie- und Arbeiterstadtteil. Auch Leipziger Unternehmer erkannten die schöne Lage am Rand der Aue der Weißen Elster und ließen sich eines der prächtigsten Villenviertel in Leipzig bauen, allen voran die Rauchwarenhändlerfamilie Thorer.
Die große Wohnungsnot nach dem 1. Weltkrieg veranlasste Stadtbaurat Hubert Ritter zum Bau großer Wohnanlagen des sozialen Wohnungsbaus. weiter »
Leipzig erleben zu Fuß & im Bus – mit einer Kombitour Leipzig kennenlernen
Sie möchten Leipzig kompakt als Ganzes kennenlernen? Das geht mit der Kombitour von Treffpunkt Leipzig. Die Kombination aus Stadtrundfahrt und Stadtrundgang ist ideal, um in 2 bis 3 Stunden die Stadt Leipzig zu erkunden und alles Wissenswerte über Leipzig zu erfahren.
Die Stadtrundfahrt bringt Sie in Ihrem Bus oder in einem von uns gemieteten Bus in 90 Minuten zu den wichtgisten Sehenswürdigkeiten außerhalb des Stadtzentrums. Zoo mit Gondwanaland, Gohliser Schlösschen und Schillerhaus, der Leipziger Auwald, das Sportforum, Plagwitz mit dem Karl-Heine-Kanal, die Kneipenmeile in der Südvorstadt, das Völkerschlachtdenkmal, Altes Messegelände und die Russische Gedächtniskirche – alles können Sie in 90 Minuten bequem aus dem Busfenster sehen. weiter »
Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig
Leipzig bietet eine einzigartige Architekturvielfalt. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich anschauen in der Altstadt von Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².
Um 1165 erhielt Leipzig Stadt- und Marktrecht. 1165 begann auch der Bau der Nikolaikirche, heute das älteste erhaltene Gebäude in der Innenstadt aus der Romanik mit einem prächtigten Innenraum aus der Zeit des Klassizismus.
Der Bau der Thomaskirche begann 1212, Ende des 15. Jahrhunderts erhielt die Thomaskirche ihr gotisches Schiff, das neogotisch überfromt wurde. Der Bau fester Bürgerhäuser begann wohl im frühen 14. Jahrhundert am Markt. Ihre erste große Blütezeit erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt erzählen noch davon. weiter »
Leipzig erleben im Advent
Die Adventszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Die Weihnachtsmärkte strahlen mit ihren Lichtern, der Duft von Glühwein und Lebkuchen lockt Menschen zum gemütlichen Beisammensein.
Leipzig lädt mit einem besonders schönen Weihnachtsmarkt Gäste aus Nah und Fern ein. Vom Augustusplatz bis zum Markt, vom Burgplatz bis zum Nikolaikirchhof locken festlich geschmückte Buden mit allerlei Leckereien, Weihnachtsartikeln und Naschereien. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – von unten & von oben
Erleben Sie Leipzig mit einem Stadtrundgang und genießen Sie den grandiosen Blick vom Cityhochhaus am Augustusplatz.
Der Stadtrundgang durch Leipzig beginnt an der altehrwürdigen Thomaskirche. Die einstige Klosterkirche wurde nach der Reformation zur Stadtkirche. 1723 trat der Thomaskantor Johann Sebastian Bach sein Amt an und legte den Grundstein für den Weltruf des Thomanerchors.
Folgen Sie dem Duft de Kaffees zum Haus „Zum Arabischen Coffee Baum“ und staunen Sie in Barthels Hof über die Leipziger Messehöfe des 18. Jahrhunderts. Schlendern Sie über den Markt mit dem Alten Rathaus aus der Renaissance und lauschen Sie in der Mädler-Passage der Faustsage, die Johann Wolfgang von Goethe zu seinem Lebenswerk inspirierte. weiter »
Leipzig erleben – mit Geschichten & Anekdoten
Sie möchten einen Stadtrundgang durch Leipzig, der anders ist? Ohne viele Fakten und Jahreszahlen? Dann ist der Stadtrundgang „Spannendes & Kurioses Leipzig“ genau das Richtige für Sie.
Unterhaltsam geht es 90 Minuten durch die Innenstadt von Leipzig. Lernen Sie die Stadt und ihre Kuriositäten kennen. Warum hat das Alte Rathaus einen Knick? Warum befindet sich an der Nikolaikirche ein Hufeisen? Warum ist bei Johann Sebastian Bachs Weste der Knopf offen? Und was brachte den gewieften Bürgermeister Franz Conrad Romanus auf die Festung Königstein? weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – mit Besuch der Thomaskirche
Ein Stadtrundgang durch Leipzig ist immer ein Erlebnis – ob kompakt in 90 Minuten oder intensiver in zwei Stunden. Krönen Sie Ihre Stadtführung durch Leipzig mit einem Besuch der Thomaskirche und des Grabes von Johann Sebastian Bach.
1212 war Baubeginn der Klosterkirche eines Augustinerchorherrenstiftes. 1539 predigte Martin Luther in der Thomaskirche und führte im Herzogtum Sachsen die Reformation ein. Das Kloster wurde aufgelöst und die Thomaskirche zur zweiten Stadtkirche Leipzigs. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – mehr erfahren in 2 Stunden
Eine Stadtführung in 90 Minuten zeigt kompakt das Wichtigste in Leipzig. Mit einem zweistündigen Stadtrundgang kann man tiefer in die Geschichte der Stadt eintauchen.
Der Stadtrundgang Leipzig – XL in zwei Stunden zeigt neben den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Personen weitere interessante Aspekte der Leipziger Stadtgeschichte. Sie werden überrascht sein. Kaum ein Stadtzentrum in Deutschland ist so voll mit Geschichte(n) und architektonischen Leckerbissen.
Von der Nikolaikirche durch Specks Hof, über den Naschmarkt in die Mädler-Passage, vom Markt zur Thomaskirche, durch die Katharinenstraße über den Brühl zur Nikolaistraße – dann hat man eigentlich alles gesehen, was man in Leipzig gesehen haben muss. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – für Eilige
Der Stadtrundgang Leipzig – eine Stunde Schnupperrunde ist ideal für „Leipzig für Eilige“. In 60 Minuten erhalten Sie einen kompakten Überblick über Geschichte, Gebäude und berühmte Personen in Leipzig.
An der Nikolaikirche, dem ältesten Gebäude der Stadt, erfahren Sie von den Ereignissen des Herbstes 89, der Friedlichen Revolution 1989. Specks Hof ist ein Messepalast. Die farbigen Mosaiken erzählen Leipziger Messegeschichte.
Vorbei am exotischen Riquethaus führt der Stadtrundgang zum Naschmarkt. Hier steht die drittälteste Börse der Welt. Am Denkmal für den Studenten Johann Wolfgang Goethe hören Sie seine Geschichte, bevor er Deutschlands größter Dichter wurde. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – kompakt in 90 Minuten
Wer Leipzig besucht, sollte einen Stadtrundgang unternehmen. Kompakt in 90 Minuten Leipzig erleben – die wichtigsten Gebäude, die wichtigsten Personen, die Geschichte der Stadt.
Der Stadtrundgang Leipzig – kompakt in 90 Minuten ist ein Muss für alle Leipzig-Liebhaber und die, die es werden wollen. Kaum ein Stadtzentrum in Deutschland ist so voll mit Geschichte(n) und architektonischen Leckerbissen.
Von der Nikolaikirche durch Specks Hof, über den Naschmarkt in die Mädler-Passage, vom Markt zur Thomaskirche – alles wichtige lässt sich in Leipzig in 90 Minuten gut erlaufen. weiter »
Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg nagelte, ahnte er wohl selbst nicht, dass er damit die Welt verändern würde. Der Kirchenkritiker forderte das Ende von Praktiken der Katholischen Kirche, die seiner Meinung nach im Widerspruch zur Bibel standen.
Was 1517 in Wittenberg mit dem Thesenanschlag begann, fand sein – vorläufiges – Ende 1555 im Augsburger Religionsfrieden mit der Spaltung der christlichen Kirche. Luther wollte seine Ideen friedlich durchsetzen. Doch die Herrscher Europas stritten sich 100 Jahre später auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges um den wahren Glauben.
Martin Luther drohte die Verurteilung als Ketzer und die Verbrennung. Sein Landesherr, Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen hielt seine Hand schützend über den Reformator, ließ ihn auf die Wartburg „entführen“, wo Luther das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.
Kommen Sie mit auf einen spannenden Geschichtsrundgang durch die Lutherstadt Wittenberg und erfahren Sie, welchen Einfluss Philipp Melanchthon, Lucas Cranach, Katharina von Bora und der Buchdruck auf Martin Luther hatten.
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Aus einer unwirtlichen und dreckigen Bergbaulandschaft wurde eine erholsame Seenlandschaft, die sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden lässt – das Leipziger Neuseenland. Ausgebaute Radwege, Gastronomie, Natur im Wachstum. Im Leipziger Neuseenland gibt es viel zu entdecken – Kanupark am Markkleeberger See, schwimmende Insel Vineta auf dem Störmthaler See, Lagune Kahnsdorf und vieles mehr.
Auch so manch historisches Bauwerk lässt sich bestaunen – die Kirchenruine Wachau, Schloss Güldengossa, die Kirche in Störmthal mit ihrer Bach-Orgel, Schloss Knauthain oder der Kees´sche Park.
200 Jahre wurde um Leipzig Braunkohle abgebaut. Kraftwerke, Brikettfabriken, Kokereien und Schwelereien vergifteten die Umwelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat.
Nach 1990 begann der Wandel der einst dreckigsten Region Europas. Die Tagebaue wurde geschlossen, die Restlöcher geflutet und so entstand eine Erholungslandschaft – das Leipziger Neuseenland.
Mit dem Farhhrad lässt sich das Leipziger Neuseenland sehr gut erkunden, als Tagestour oder an mehreren Tagen. Gern buchen wir auch eine Schifffahrt auf dem Markleeberger See oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Im Jahr 1122 sollen die Leipziger den Leibarzt von Markgraf Dietrich von Meißen angestiftet haben, den Markgrafen zu vergiften. Ob es so war, wer weiß. Doch diese Tat gilt als Geburtsstunde der Bürgerstadt Leipzig.
Handel und Messe prägten die Stadt und Ihre Bewohner über Jahrhunderte. Wer handeln und Geld verdienen will, braucht nicht unbedingt seinen Landesherren in der Nähe und schon gar nicht die Moral der Kirche. Und so hatten die Leipziger wohl schon immer ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Obrigkeit.
Die Industrualiserung brachte für viele Menschen neue Herausforderungen. In Leipzig wurde die erste Gewerkschaft in Deutschland gegründet, der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein entstand in Leipzig und der Allgemein Deutsche Frauenverein. Robert Blum, Wilhelm Liebknecht, Ferdinand Lasalle, August Bebel, Clara Zetkin, Louise Otto-Peters oder Henriette Goldschmidt sind Namen dieser Demokratiebewegung.
Der Rundgang „800 Jahre Bürgerstadt Leipzig & Demokratiebewegung“ zeichnet die Ereignisse nach, vom Mittelalter über August den Starken bis zum Widerstand gegen die braune und gegen die rote Diktatur.
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