Der Beitrag der Jüdinnen und Juden am Reichtum der Stadt Leipzig und ihre Vernichtung
Die Geschichte der Stadt Leipzig ist eng verwoben mit den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern.
Im Mittelalter siedelten sich Juden erstmals in Leipzig an. Obwohl sie lange kein Bleiberecht hatten, trugen sie als Händler während der Messen zu Wohlstand und Reichtum der Stadt Leipzig bei. Im 19. Jahrhundert wuchs die jüdische Gemeinde, in den 1920er Jahren gab es in Leipzig die sechstgrößte jüdische Gemeinde in Deutschland.
Felix Mendelssohn-Bartholdy kam 1835 als Gewandhauskapellmeister nach Leipzig, gründete das erste Konservatorium in Deutschland und führte die Werke von Johann Sebastian Bach wieder auf. Sein Denkmal vor dem Alten Gewandhaus wurde 1938 zerstört. weiter »
„Wir sind das Volk“ – die Friedliche Revolution in Leipzig
Am 4. September 1989 demonstrierten ca. 1.200 Menschen zum ersten Mal auf den Straßen in Leipzig. Am 9. Oktober 1989 waren es ca. 70.000. Etwas Ungewisses lag an diesem Tag über der Stadt. Was würde passieren? Wird es ein friedlicher Tag oder ein gewaltsamer Tag?
Der 9. Oktober 1989 blieb in Leipzig friedlich und läutete das Ende der DDR ein.
Mit Kerzen und Gebeten standen die Menschen in der DDR auf gegen den Staat, die Partei und die Staatssicherheit. „Wir sind das Volk“ war der Satz, der aus tausenden Kehlen über die Straßen hallte. weiter »
Res severa verum gaudium – Musikrundgang Leipzig
Musikstadt Leipzig – Johann Sebastian Bach, Robert und Clara Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Reger, Albert Lortzing, Richard Wagner, Gustav Mahler – nur einige der großen Namen, die Leipzig den Titel Musikstadt einbrachten.
Musik spielte schon früh eine wichtige Rolle in der Bürger- und Messestadt Leipzig. Die Geschichte der Leipziger Stadtpfeifer reicht zurück bis in das Jahr 1479. Aus den Stadtpfeifern und dem Colegium musicum von Georg Philipp Telemann entstand das Gewandhausorchester. Res severa verum gaudium – „Wahre Freude ist eine ernste Sache“, so lautet der Wahlspruch des Gewandhausorchesters zu Leipzig. weiter »
Alma Mater Lipsiensis – Universität Leipzig, ihre Geschichte & großen Namen
1406 wird in Leipzig die zweitälteste, durchgängig betriebene Universität in Deutschland gegründet.
Eine bewegte Geschichte haben die Universität und ihre Gebäude erlebt. Zunächst in markgräflichen Gebäuden an der Ritterstraße untergebracht, erhielt die Universität das säkularisierte Dominikanerkloster. Bis in das frühe 19. Jahrhundert nutzt die Bildungsanstalt die Klostergebäude bevor eine rege Bautätigkeit einsetzte. weiter »
Zwischen Stalinbarock und WBS 70 – Architektur der DDR in Leipzig
Nach dem 2. Weltkrieg stand man in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir die Stadt wieder auf?
Der Krieg hatte auch in Leipzig seine Spuren hinterlassen. Hinzu kam die ideologische Beeinflussung auf Städtebau und Architektur in der DDR. Eine moderne, sozialistische Großstadt sollte Leipzig werden.
Ruinen wurde beseitigt und unliebsame Gebäude, wie die Paulinerkirche, gesprengt. Großbauten des Bürgertums, die zu retten gewesen wären, wurden aufgegeben. Die Gebäude, die den Krieg überstanden hatten, überließ man viele Jahre dem Verfall. weiter »
Erleben Sie die Architektur zwischen den Weltkriegen in Leipzig
Nach dem 1. Weltkrieg standen die Architekten vor zwei Fragen – wie lösen wir das Wohnungsproblem und wie sollen wir Bauen?
Das Wohnungsproblem wurde mit einem großen städtischen Wohnungsbauprogramm in Leipzig gelöst. Die zweite Frage war schwerer zu beantworten. Zahlreiche Störmungen breiteten sich aus, eine einheitliche Formensprache gab es nicht.
Konnte sich der Expressionismus nach 1919 noch halten, setzte sich in Leipzig schnell das Art Déco durch. Markantester Bau ist das Neue Grassimuseum am Johannisplatz. Ein bisschen Zierrat musste sein. Gern griff man auch zurück auf den Barock, jedoch in deutlich reduzierten Formen. Ende der 1920er Jahre setzte sich schließlich die Neue Sachlichkeit durch. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – von unten & von oben
Erleben Sie Leipzig mit einem Stadtrundgang und genießen Sie den grandiosen Blick vom Cityhochhaus am Augustusplatz.
Der Stadtrundgang durch Leipzig beginnt an der altehrwürdigen Thomaskirche. Die einstige Klosterkirche wurde nach der Reformation zur Stadtkirche. 1723 trat der Thomaskantor Johann Sebastian Bach sein Amt an und legte den Grundstein für den Weltruf des Thomanerchors.
Folgen Sie dem Duft de Kaffees zum Haus „Zum Arabischen Coffee Baum“ und staunen Sie in Barthels Hof über die Leipziger Messehöfe des 18. Jahrhunderts. Schlendern Sie über den Markt mit dem Alten Rathaus aus der Renaissance und lauschen Sie in der Mädler-Passage der Faustsage, die Johann Wolfgang von Goethe zu seinem Lebenswerk inspirierte. weiter »
Leipzigs Geschichte ist eng verwoben mit den Jüdinnen und Juden.
Erstmalig siedelten sie sich im Mittelalter in der Stadt an. Und obwohl sie danach lange kein Bleiberecht hatten, trugen sie als Händler während der Messezeiten zum Reichtum der Stadt bei. Ab dem 19. Jahrhundert wuchs die jüdische Gemeinde, in den 1920er Jahren hatte Leipzig die sechstgrößte jüdische Gemeinde in Deutschland.
Auf diesem Stadtrundgang decken wir die Spuren dieses einst reichen jüdischen Lebens in Leipzig auf – vom Gemeindeleben, dem Pelzhandel bis hin zu den Künstlerinnen und Künstlern, die Leipzig und die Musik- und Kunstwelt geprägt haben. weiter »
Man kann die Stadt Leipzig als Gesamtkunstwerk bezeichnen. Leipzig hat nicht nur eine sehenswerte Innenstadt, sondern auch viele schöne Wohnviertel, historische Gebäude, umgenutzte Industriebauten, Wasser und Grün in den Stadtteilen.
Eine Stadtrundfahrt zeigt Ihnen kompakt in 90 oder 120 Minuten alles, was man außerhalb des Stadtzentrums in Leipzig gesehen haben sollte. Die Stadtrundfahrt führt von der Innenstadt vorbei am Leipziger Zoo in den Stadtteil Gohlis. Durch das Rosental und das Waldstraßenviertel geht es in das Sportforum Leipzig. Plagwitz war der Industriestadtteil Leipzigs und ist heute beliebter Wohnort am Wasser. weiter »