Bustour in den spannenden Südraum von Leipzig
Schon Ende des 14. Jahrhunderts wird der Abbau von Braunkohle erstmals urkundlich erwähnt. Um 1800 öffneten die ersten Kohlegruben, die Kohle wurde auch im Tiefbau abgebaut. 1899 geht der erste Tagebau in Betieb und 1935 beginnt mit dem Aufschluss des Tagebaus Espenhain die Hauptabbauzeit der Braunkohle im Raum Leipzig.
Brikettfabriken entstanden, Braunkohlekraftwerke, Kokereien und Schwelereien. Neue Siedlungen wurden gebaut und manches Dorf wandelte seinen Charakter. weiter »
Vom Tagebau zum Freizeitparadies
Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig und DOKMitt e.V. informieren über ihren Landschaftsspaziergang bei „Sonne. Satt. Sommer in Leipzig“.
Braunkohletagebaue, abgebaggerte Orte, Umweltbewegung, neue Landschaft und Tourismus – bei der Wanderung zwischen Störmthaler und Markleeberger See wird, begleitet von Zeitzeugen, die Entstehung des Leipziger Neuseenlands nachempfunden. Höhepunkt wird die Besteigung der Zentraldeponie Cröbern sein. Von dort hat man einen guten Rundumblick auf die Entwicklung der letzten 30 Jahre. weiter »
Bustour an die Goitzsche bei Bitterfeld
1949 wurde der Tagebau Goitzsche bei Bitterfeld aufgeschlossen. Die einst liebliche Auenlandschaft der Mulde musste den Braunkohlebaggern weichen.
Die Braunkohle versorgte die Industriebetriebe im Raum Bitterfeld. Rauchende Schlote brachten Bitterfeld den Beinamen „dreckigste Stadt Europas“ ein. 1991 verließ der letzte Kohlezug die Goitzsche. Übrig blieben eine große Wunde in der Landschaft und eine dreckige Stadt.
Die Mulde wurde 1975 für den Tagebau Goitzsche auf einer Länge von 11 km umgeleitet. Seit Mai 1999 wurde der ehemalige Tagebau Goitzsche mit Wasser aus der Mulde geflutet. 2006 sollte die Flutung beendet sein. Doch es kam anders. Beim Muldehochwasser 2002 brach der Damm des Flusses und das Wasser ergoss sich in den früheren Tagebau. So konnte die Goitzsche schon 2005 für den Wassersport freigegeben werden. weiter »
Bustour an den Geiseltalsee – einst das mächtigste Braunkohleflöz der Welt
1698 wird zum ersten Mal Braunkohleabbau im Geiseltal erwähnt. Aus kleinen Kohlegruben entstand Ende des 19. Jahrhunderst eines der größten Braunkohleabbaufelder Europas.
Neun Brikettfabriken und mehrere Chemiebetriebe entstanden um den Tagebau im Geiseltal. Das Ammoniakwerk Merseburg, die späteren Leuna-Werke und die Buna-Werke bei Schkopau wurden mit dem begehrten Rohstoff beliefert.
Der Abbaubetrieb bis in eine Tiefe von 130 m vor. Etwa 33 km² Landschaft und mindestens 16 Orte wurden zerstört. 1993 endete die Kohleförderung im Geiseltal. Seit 1861 wurden mehr als 1,4 Milliarden Tonnen Braunkohle gefördert. weiter »
Wo einst Euopas mächtigstes Braunkohleflöz lag, erstreckt sich heute Deutschlands zweitgrößter künstlicher See – der Geiseltalsee. 23 Orte wurden ganz oder teilweise abgerissen, 12.500 Menschen verloren ihre Heimat.
Mit der Flutung des Tagebaurestloches mit dem Wasser der Saale entstand nicht nur ein großer See. Die Bepflanzung der Uferböschungen, die Überlassung von Teilbereichen für Flora und Fauna ließen ein vielfältiges Landschaftbild entstehen, dass mit der einstigen Tristesse des Tagebaus nichts mehr zu tun hat. Die Marinas in Braunsbedra und Mücheln verströmen maritimes Flair.
Der Geiseltalsee, westlich von Leipzig, ist heute attraktives Naherholungsgebiet im Raum Halle-Leipzig. An den Hängen des Geiseltalsees wächst sogar Wein.
Kommen Sie mit auf eine spanndende Entdeckungstour rund um den Geiseltalsee bei Merseburg. Gern mieten wir auch einen Reisebus, buchen eine Schifffahrt oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Einst floss die Mulde durch eine Auenlandschaft, dann fraßen sich Bagger durch die Landschaft, um die begehrte Braunkohle zu fördern. Heute erstreckt sich eine Erholungslandschaft östlich von Bitterfeld – die Goitzsche. Und ganz nebenbei wurde auch noch Bernstein gefunden. Die einst dreckigste Stadt Europas – Bitterfeld – liegt heute an einem der attraktivsten Naherholungsgebiete im Raum Leipzig.
Der Große Goitzschessee lädt ein zum Wandern, Radfahren oder zum Erholen. An der Seepromenade mit der Bernsteinvilla warten Fahrgastschiffe und Gastronomie. Kommen Sie mit auf eine spanndende Entdeckungstour durch den Nordraum Leipzig. Gern mieten wir auch einen Reisebus, buchen eine Schifffahrt auf dem Großen Goitzschsee oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Aus einer unwirtlichen und dreckigen Bergbaulandschaft wurde eine erholsame Seenlandschaft, die sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden lässt – das Leipziger Neuseenland. Ausgebaute Radwege, Gastronomie, Natur im Wachstum. Im Leipziger Neuseenland gibt es viel zu entdecken – Kanupark am Markkleeberger See, schwimmende Insel Vineta auf dem Störmthaler See, Lagune Kahnsdorf und vieles mehr.
Auch so manch historisches Bauwerk lässt sich bestaunen – die Kirchenruine Wachau, Schloss Güldengossa, die Kirche in Störmthal mit ihrer Bach-Orgel, Schloss Knauthain oder der Kees´sche Park.
200 Jahre wurde um Leipzig Braunkohle abgebaut. Kraftwerke, Brikettfabriken, Kokereien und Schwelereien vergifteten die Umwelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat.
Nach 1990 begann der Wandel der einst dreckigsten Region Europas. Die Tagebaue wurde geschlossen, die Restlöcher geflutet und so entstand eine Erholungslandschaft – das Leipziger Neuseenland.
Mit dem Farhhrad lässt sich das Leipziger Neuseenland sehr gut erkunden, als Tagestour oder an mehreren Tagen. Gern buchen wir auch eine Schifffahrt auf dem Markleeberger See oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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Einst triste Bergbaulandschaft, heute erholsame Seenlandschaft – das ist das Leipziger Neuseenland. Kanupark am Markkleeberger See, schwimmende Insel Vineta auf dem Störmthaler See, Lagune Kahnsdorf und vieles mehr gibt es im Südraum Leipzig zu entdecken.
Über 200 Jahre wurde um Leipzig Braunkohle abgebaut. Braunkohlekraftwerke, Brikettfabriken, Kokereien und Schwelereien vergifteten die Umwelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat.
Nach 1990 begann der Wandel der einst dreckigsten Region Europas. Die Tagebaue wurde geschlossen, die Restlöcher saniert und geflutet und so entstand eine Erholungslandschaft – das Leipziger Neuseenland.
Mit dem Fahrgastschiff kann man heute über den Markkleeberger See fahren. Kommen Sie mit auf eine spannende Entdeckungstour durch den Südraum Leipzig. Gern mieten wir auch einen Reisebus, buchen eine Schifffahrt auf dem Markleeberger See oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
Die Dauer der Fahrt durch das Leipziger Neuseenland kann nach Ihren Wünschen gestaltet werden.
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