Bustour in den spannenden Südraum von Leipzig
Schon Ende des 14. Jahrhunderts wird der Abbau von Braunkohle erstmals urkundlich erwähnt. Um 1800 öffneten die ersten Kohlegruben, die Kohle wurde auch im Tiefbau abgebaut. 1899 geht der erste Tagebau in Betieb und 1935 beginnt mit dem Aufschluss des Tagebaus Espenhain die Hauptabbauzeit der Braunkohle im Raum Leipzig.
Brikettfabriken entstanden, Braunkohlekraftwerke, Kokereien und Schwelereien. Neue Siedlungen wurden gebaut und manches Dorf wandelte seinen Charakter. weiter »
Aus einer unwirtlichen und dreckigen Bergbaulandschaft wurde eine erholsame Seenlandschaft, die sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden lässt – das Leipziger Neuseenland. Ausgebaute Radwege, Gastronomie, Natur im Wachstum. Im Leipziger Neuseenland gibt es viel zu entdecken – Kanupark am Markkleeberger See, schwimmende Insel Vineta auf dem Störmthaler See, Lagune Kahnsdorf und vieles mehr.
Auch so manch historisches Bauwerk lässt sich bestaunen – die Kirchenruine Wachau, Schloss Güldengossa, die Kirche in Störmthal mit ihrer Bach-Orgel, Schloss Knauthain oder der Kees´sche Park.
200 Jahre wurde um Leipzig Braunkohle abgebaut. Kraftwerke, Brikettfabriken, Kokereien und Schwelereien vergifteten die Umwelt, tausende Menschen verloren ihre Heimat.
Nach 1990 begann der Wandel der einst dreckigsten Region Europas. Die Tagebaue wurde geschlossen, die Restlöcher geflutet und so entstand eine Erholungslandschaft – das Leipziger Neuseenland.
Mit dem Farhhrad lässt sich das Leipziger Neuseenland sehr gut erkunden, als Tagestour oder an mehreren Tagen. Gern buchen wir auch eine Schifffahrt auf dem Markleeberger See oder ein Mittagessen in einer Gaststätte.
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