Bitterfeld – von der dreckigsten Stadt Europas zum Naherholungsparadies
Bitterfeld galt in den 1980er Jahren als dreckigste Stadt Europas. Braunkohlebagger fraßen sich durch die Landschaft und förderten den begehrten Rohstoff für die Carbochemie.
Dann kam 1991 das Aus für den Tagebau Goitzsche, die Industriebetriebe schlossen. Tausende Arbeitsplätze gingen verloreen. Zurück blieben eine trostlose Landschaft und eine graue Stadt.
Stillstand gab es aber nicht. Das Tagebaurestloch der Goitzsche wurde saniert und geflutet, durch das Hochwasser der Mulde 2003. Die Häuser in Bitterfeld wurden saniert und heute liegt Bitterfeld am drittgrößten künstlichen See in Deutschland. Auf der Goitzsche kann man auch mit dem Schiff fahren. weiter »
Wald- & Heidelandschaft, die Mulde, Braunkohle & Paul Gerhardt
Nordöstlich der Großstadt Leipzig liegt die Dübener Heide. Die idyllische Wald- und Heidelandschaft lädt ein zum Radfahren, Wandern und Erholen.
Die namensgebende Stadt Bad Düben liegt an Mulde. Den Übergang über den Fluss sicherte eine Burg, die bis heute erhalten blieb.
Am Rand der Dübener Heide holten Bagger die begehrte Braunkohle aus der Erde für die Brikettfabriken und die chemische Indsutrie rund um Bitterfeld. Die Goitzsche bei Bitterfeld war einer dieser Tagebaue. Nach 1990 wurde das Restloch geflutet und so entstand ein 13 km² großer See. In der Baggerstadt Ferropolis bei Gräfenhainichen kann man heute Großgeräte aus dem einstigen Tagebau bestaunen. weiter »
Die Städte im Umland von Leipzig – klein aber oho
Leipzig ist eine tolle Stadt – keine Frage. Aber waren Sie schon einmal in Grimma, Torgau, Wittenberg oder Altenburg? Nein? Dann wird es Zeit.
Leipzig ist seit Jahrhunderten der Anziehungspunkt im Nordwesten von Sachsen. Doch auch die Städte im Umland können mithalten. Kleiner sind sie, aber nicht minder interessant.
Delitzsch hat eine vollständig erhaltene Stadtmauer mit zwei Tortürmen. Das Schloss Delitzsch war Witwensitz der Herzöge von Sachsen-Merseburg und ist ein barockes Juwel ist.
Hermann Schulze-Delitzsch, Begründer des Genossenschaftswesens, lebte in Delitzsch. Der kleine aber feine Stadtkern von Delitzsch mit der mächtigen Stadtkirche lädt zu einem Spaziergang ein. Nach Verfall in der DDR wurde die Altstadt saniert und durch angepasste Neubauten ergänzt. weiter »