Der Reformator und die Messestadt – eine Hassliebe
1512 kam Martin Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. Von dem Geld hätte sich Luther auch 40 Ablassbriefe kaufen können, doch genau dieser Ablasshandel war es, der Luther sauer aufstieß.
1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg und löste damit ein Beben aus. 1519 zitierte Landesherr Georg von Sachsen Luther nach Leipzig zur Disputation gegen Dr. Johannes Eck. Leipziger Drucker druckten die Akten der Leipziger Disputation und sie druckten die Lutherbibel. weiter »
Alma Mater Lipsiensis – Universität Leipzig, ihre Geschichte & großen Namen
1406 wird in Leipzig die zweitälteste, durchgängig betriebene Universität in Deutschland gegründet.
Eine bewegte Geschichte haben die Universität und ihre Gebäude erlebt. Zunächst in markgräflichen Gebäuden an der Ritterstraße untergebracht, erhielt die Universität das säkularisierte Dominikanerkloster. Bis in das frühe 19. Jahrhundert nutzt die Bildungsanstalt die Klostergebäude bevor eine rege Bautätigkeit einsetzte. weiter »
Stadtrundgang zur Musikstadt Leipzig
Res severa verum gaudium – „Wahre Freude ist eine ernste Sache“, so lautet der Wahlspruch des Gewandhausorchesters zu Leipzig.
Kaum eine andere deutsche Stadt hat das Prädikat Musikstadt so verdient, wie Leipzig. Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert und Clara Schumann, Richard Wagner, der Thomanerchor, das MDR-Sinfonieorchester und das Gewandhausorchester, Kurt Masur und Herbert Blomstedt – Treffpunkt Leipzig präsentiert Ihnen das reiche musikalische Erbe der Stadt Leipzig.
Die Musiktradition in Leipzig reicht zurück bis in das Mittelalter. 1479 beginnt die Geschichte der Leipziger Stadtpfeifer. 1701 sammelte Georg Philipp Telemann eine Schar musikbegeisterter Kommilitonen um sich. Aus beiden Klangkörpern entstand 1743 das große Concert, später das Gewandhausorchester. weiter »
Zwischen Stalinbarock und WBS 70 – Architektur der DDR in Leipzig
Nach dem 2. Weltkrieg stand man in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir die Stadt wieder auf?
Der Krieg hatte auch in Leipzig seine Spuren hinterlassen. Hinzu kam die ideologische Beeinflussung auf Städtebau und Architektur in der DDR. Eine moderne, sozialistische Großstadt sollte Leipzig werden.
Ruinen wurde beseitigt und unliebsame Gebäude, wie die Paulinerkirche, gesprengt. Großbauten des Bürgertums, die zu retten gewesen wären, wurden aufgegeben. Die Gebäude, die den Krieg überstanden hatten, überließ man viele Jahre dem Verfall. weiter »
Leipzig erleben & sich verlieben – von unten & von oben
Erleben Sie Leipzig mit einem Stadtrundgang und genießen Sie den grandiosen Blick vom Cityhochhaus am Augustusplatz.
Der Stadtrundgang durch Leipzig beginnt an der altehrwürdigen Thomaskirche. Die einstige Klosterkirche wurde nach der Reformation zur Stadtkirche. 1723 trat der Thomaskantor Johann Sebastian Bach sein Amt an und legte den Grundstein für den Weltruf des Thomanerchors.
Folgen Sie dem Duft de Kaffees zum Haus „Zum Arabischen Coffee Baum“ und staunen Sie in Barthels Hof über die Leipziger Messehöfe des 18. Jahrhunderts. Schlendern Sie über den Markt mit dem Alten Rathaus aus der Renaissance und lauschen Sie in der Mädler-Passage der Faustsage, die Johann Wolfgang von Goethe zu seinem Lebenswerk inspirierte. weiter »