Bustour zu den Anfängen der Moderne in Dessau
Die Form folgt der Funktion – das war Leitspruch des Direktors des Bauhauses, Walter Gropius.
1919 in Weimar gegründet, zog das Bauhaus 1925 nach Dessau um. Die schöpferischste Phase begann mit der Eröffnung des Bauhaus-Gebäudes 1926.
Die Siedlung Törten mit den Laubenganghäusern, dem Stahlhaus und dem Konsumgebäude, das Arbeitsamt, die Meisterhäuser und das Kornhaus ebneten den Weg in eine neue Epoche des Bauens. Funktional sollten die Gebäude sein und doch ästhetisch. Das neue Denken hielt auch Einzug im Produktdesign. Möbel, Textilien und Alltagsgegenstände wurden so entworfen, dass sie industriell zu fertigen und damit erschwinglich waren. weiter »
Walter Gropius hatte eine Vision – die Form folgt der Funktion. Mit der Gründung des Bauhauses in Weimar 1919 sollten Bauen und Formgestaltung revolutioniert werden.
Seine schöpferischste Phase hatte das Bauhaus nach dem Umzug nach Dessau 1925. Mit der Siedlung Törten sollte die Wohnungsnot in Dessau gelindert werden. Das Stahlhaus war ein Experiment mit neuem Material. Das Arbeitsamt revolutionierte Abläufe in Behörden. Beim Bauhausgebäude verwirklichte Walter Gropius seine Idee wohl auf die beste Art mit Stahl, Glas und Beton. Die Meisterhäuser der Bauhausmeister und das Kornhaus an der Elbe runden die Palette des neuen Bauens in Dessau ab.
Zum 100. Jahrestag der Gründung des Bauhauses wurde in Dessau das Bauhaus Museum eröffnet. Die Ausstellung zeigt Möbel und Alltagsgegenstände, erklärt die Lehrmethoden am Bauhaus und verdeutlicht den bis heute wirkenden Einfluss des Bauhauses auf die Produktgestaltung.
Kommen Sie mit in die Bauhausstadt Dessau auf eine Entdeckungstour zu den Wurzeln der Moderne.
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