Eine himmlische Klosterkirche & unterirdische Gänge
1168 gründet Graf Dedo von Groitzsch-Rochlitz auf einem Porphyrfelsen über der Zwickauer Mulde das Kloster Zschillen. Die Mönche errichten eine Klosterkirche mit rotem Porphyr, die die Jahrhunderte fast unverändert überdauert hat.
Nach der Reformation fiel das Kloster zunächst an den Landesherren Moritz von Sachsen und kam schließlich in den Besitz der Grafen von Schönburg. Seit 1869 fanden in der Kirche wieder katholische Messen statt. Schon in der DDR wurde die Klosterkirche Wechselburg zur Wallfahrtskirche im Bistum Dresden-Meißen. weiter »
Bustour in das schöne Muldental im Süden von Leipzig
Berlin hat die Spree, Köln den Rhein und Sachsen – das Muldental. Über 1.000 Jahre Geschichte haben an den Hängen von Freiberger Mulde, Zwickauer Mulde und Vereinter Mulde ihre Spuren hinterlassen.
Die Freiberger Mulde entspringt im Osterzgebirge, die Zwickauer Mulde im Westerzgebirge. Bei Grimma fließen sie zusammen zur Vereinten Mulde, oder kurz nur Mulde. Die Täler der Mulden sind geschichtsträchtige Orte. Aus den Burgen des Mittelalters wurden prächtige Schlösser. Hoch über den Flüssen thronen Schloss Rochlitz, Schloss Colditz, Burg Mildenstein und das Bischofsschloss in Wurzen. weiter »
1168 gründet Graf Dedo von Rochlitz-Groitzsch für die Augustiner-Chorherren ein Kloster über dem Ufer der Zwickauer Mulde.
Handwerker schufen ein Gotteshaus, das zu den schönsten in Sachsen gehört und das die Jahrhunderte überdauert hat.
Der Rochlitzer Porphyr, der Stein der sächsischen Kurfürsten, wurde kunstvoll verbaut. Seit 1992 leben im Kloster Wechselburg wieder Benediktinermönche aus dem Kloster Ettal. weiter »