Stadtrundgang durch Leutzsch – Stadtteil der Gegensätze
Im 11. Jahrhundert entstand am Rand der Aue der Weißen Elster ein befestigter Hof zum Schutz der Handelsstadt Leipzig. Da hat es das slawische Dorf Leutzsch schon mehrere Jahrhunderte gegeben.
Eisenbahn und Straßenbahn kamen nach Leutzsch und aus dem kleinen Bauerndorf wurde ein Industrie- und Arbeiterstadtteil. Auch Leipziger Unternehmer erkannten die schöne Lage am Rand der Aue der Weißen Elster und ließen sich eines der prächtigsten Villenviertel in Leipzig bauen, allen voran die Rauchwarenhändlerfamilie Thorer.
Die große Wohnungsnot nach dem 1. Weltkrieg veranlasste Stadtbaurat Hubert Ritter zum Bau großer Wohnanlagen des sozialen Wohnungsbaus. weiter »
Leipzig erleben außerhalb der Innenstadt
In Leipzig ist nicht nur das Stadtzentrum sehenswert, sondern auch viele Stadtteile. Ab 1890 wurden Dörfer, die längst mit der Stadt zusammengewachsen waren, eingemeindet. Manch neuer Stadtteil wurde zu einem mondänen Wohnort mit Villen und prächtigen Wohnbauten. Andere Stadtteile, vor allem die der Arbeiter, blieben nüchterner. In manchem Stadtteil entwickelte sich die Industrie.
Wer einen Eindruck von der gesamten Stadt Leipzig bekommen möchte, muss sich auch die Stadtteile anschauen. Mit Stadtteilführungenen von Treffpunkt Leipzig können Sie die Vielfalt der Leipziger Stadtteile erkunden.
Das Bauerndorf Gohlis wurde um 1900 zum mondänen Wohnort der wolhabenden Leipziger. Erhalten blieben der Grundriss des alten Dorfes, die Gohliser Mühle, das barocke Gohliser Schlösschen und ein kleines Bauernhaus, in dem Friedrich Schiller lebte. weiter »