Die Wiederauferstehung der Stadt Leipzig nach 1990
Leipzig war 1990 eine Stadt, die von Leerstand und Verfall geprägt war.
Leerstehende Gebäude, Kriegsruinen und Notbauten, Baulücken – dieses Bild bot die Stadt Leipzig ihren Bewohnern und Gästen 1990.
Doch dann kam der Aufschwung. In den 1990er Jahren galt Leipzig als die Stadt, mit der zweithöchsten Krandichte der Welt. Es wurde gebaut und gebuddelt. Das hässliche Entlein verwandelte sich in einen stolzen Schwan. weiter »
Erleben Sie den Wandel von Plagwitz vom Industriestandort Leipzigs zum beliebten Wohnviertel
Plagwitz 1990 – Industrie, Schlote, Gestank, Leerstand, Verfall und stinkende Gewässer.
Es ist kaum zu glauben, wie sich der Leipziger Stadtteil Plagwitz seitdem verwandelt hat. Aus Industriebauten wurden Loftwohnungen. Wohnhäuser wurden saniert, Bahntrassen zu Radwegen. Die Gewässer in Plagwitz kann man heute wieder mit Booten befahren.
Plagwitz war der Industriestandort Leipzigs im 19. und 20. Jahrhundert. Der Visionär Dr. Carl Heine machte aus dem kleinen Bauerndorf ein blühendes Industrieareal. Europas größte Landmaschinenfabrik, die größte Baumwollspinnerei auf dem europäischen Festland, der erste Versandhandel Deutschlands, die Konsumgenossenschaft – das war Plagwitz. weiter »
Waldstraßenviertel Leipzig – Bauen um 1900 in seiner schönsten Form
Das Waldstraßenviertel in Leipzig gehört zu den schönsten Gründerzeitvierteln in Deutschland.
Die Leipziger Kaufmanns- und Bankiersfamile Frege ließ das sumpfige Gelände im 19. Jahrhundert aufschütten. Straßen wurden angelegt und die Grundstücke parzelliert. Es entstand eines der schönsten Wohnviertel der Stadt Leipzig. Prächtige Fassaden von Spätklassizismus über Historismus bis zum Jugendstil erzählen vom Reichtum der Messe- und Pelzstadt Leipzig. Erker, Dachtürmchen, Portale – im Waldstraßenviertel kann man alles bestaunen, was das Bauen in der Zeit um 1900 ausmachte. weiter »
Zwischen Stalinbarock und WBS 70 – Architektur der DDR in Leipzig
Nach dem 2. Weltkrieg stand man in Leipzig vor der Frage: Wie bauen wir die Stadt wieder auf?
Der Krieg hatte auch in Leipzig seine Spuren hinterlassen. Hinzu kam die ideologische Beeinflussung auf Städtebau und Architektur in der DDR. Eine moderne, sozialistische Großstadt sollte Leipzig werden.
Ruinen wurde beseitigt und unliebsame Gebäude, wie die Paulinerkirche, gesprengt. Großbauten des Bürgertums, die zu retten gewesen wären, wurden aufgegeben. Die Gebäude, die den Krieg überstanden hatten, überließ man viele Jahre dem Verfall. weiter »
Erleben Sie die Architektur zwischen den Weltkriegen in Leipzig
Nach dem 1. Weltkrieg standen die Architekten vor zwei Fragen – wie lösen wir das Wohnungsproblem und wie sollen wir Bauen?
Das Wohnungsproblem wurde mit einem großen städtischen Wohnungsbauprogramm in Leipzig gelöst. Die zweite Frage war schwerer zu beantworten. Zahlreiche Störmungen breiteten sich aus, eine einheitliche Formensprache gab es nicht.
Konnte sich der Expressionismus nach 1919 noch halten, setzte sich in Leipzig schnell das Art Déco durch. Markantester Bau ist das Neue Grassimuseum am Johannisplatz. Ein bisschen Zierrat musste sein. Gern griff man auch zurück auf den Barock, jedoch in deutlich reduzierten Formen. Ende der 1920er Jahre setzte sich schließlich die Neue Sachlichkeit durch. weiter »
Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig und werfen Sie einen Blick auf das alte Leipzig
In der Innenstadt von Leipzig bietet sich eine Architekturvielfalt, wie sie in kaum einer anderen deutschen Großstadt zu finden ist. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich entdecken in Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².
Das älteste erhaltene Gebäude in Leipzig ist die Nikolaikirche. 1165 wurde mit dem Bau begonnen, 1185 war die Kirche fertiggestellt. Außen eher schlicht, zeigt die Nikolaikirche im Inneren einen der schönsten klassizistischen Kirchenräume in Deutschland.
Die Gotik findet man noch an der Thomaskirche. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Thomaskirche im Stil der Neogotik überformt. Bahrmanns Hof am Markt ist vermutlich der älteste erhaltene Profanbau in Leipzig aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die Zeit der Renaissance war die erste große Blütezeit Leipzigs. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt stammen aus dieser Zeit. weiter »
Erleben Sie die Architekturvielfalt in Leipzig
Leipzig bietet eine einzigartige Architekturvielfalt. Von der Romanik bis zur Moderne – alles lässt sich anschauen in der Altstadt von Leipzig auf einer Fläche von 0,5 km².
Um 1165 erhielt Leipzig Stadt- und Marktrecht. 1165 begann auch der Bau der Nikolaikirche, heute das älteste erhaltene Gebäude in der Innenstadt aus der Romanik mit einem prächtigten Innenraum aus der Zeit des Klassizismus.
Der Bau der Thomaskirche begann 1212, Ende des 15. Jahrhunderts erhielt die Thomaskirche ihr gotisches Schiff, das neogotisch überfromt wurde. Der Bau fester Bürgerhäuser begann wohl im frühen 14. Jahrhundert am Markt. Ihre erste große Blütezeit erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert. Das Alte Rathaus und die Alte Waage am Markt erzählen noch davon. weiter »
Vielfalt von der Romanik bis zur Moderne
Die Stadt Leipzig bietet eine große Vielfalt der Architektur – von der Romanik bis zur Moderne. Für Architekturbegeisterte ist Leipzig ein Leckerbissen.
Treffpunkt Leipzig bietet mehrere Architekturführungen in Leipzig an, um Ihnen diese Vielfalt zu zeigen.
Der Architekturrundgang „Von der Romanik bis zur Moderne“ zeigt Ihnen die schönsten und wichtigsten Gebäude in der Innenstadt, Vielfalt und Spezifik der Architektur und natürlich die Zweckbauten und Passagen für die Mustermesse.
Diesen Architekturrundgang gibt es auch in Kombination mit der Besichtigung des Stadtmodells im Alten Rathaus, das die Stadt Leipzig im frühen 19. Jahrhundert zeigt. weiter »
Das Stadtzentrum von Leipzig ist nur 600 x 800 m groß. Auf einer Fläche von 0,5 km² stehen architektonische Leckerbissen aus acht Jahrhunderten. Wer sich für Architektur interessiert, ist in Leipzig genau richtig.
Das Stadtbild von Leipzig wurde immer wieder verändert. Kriege, Abbrüche und sich wandelnde Ansprüche der Leipziger Messe führten in der Geschichte der Stadt mehrmals zu großen Umbauten. Seinen ersten Aufschwung erlebte Leipzig im 16. Jahrhundert und wurde prächtige Renaissancestadt. Im 18. Jahrhundert bauten sich die Bürger eine nicht minder prächtige Barockstadt. Mit der Erfindung der Mustermesse 1896 entstanden großen Messehäuser, die das Stadtbild bis heute prägen. weiter »