Die Städte im Umland von Leipzig – klein aber oho
Leipzig ist eine tolle Stadt – keine Frage. Aber waren Sie schon einmal in Grimma, Torgau, Wittenberg oder Altenburg? Nein? Dann wird es Zeit.
Leipzig ist seit Jahrhunderten der Anziehungspunkt im Nordwesten von Sachsen. Doch auch die Städte im Umland können mithalten. Kleiner sind sie, aber nicht minder interessant.
Delitzsch hat eine vollständig erhaltene Stadtmauer mit zwei Tortürmen. Das Schloss Delitzsch war Witwensitz der Herzöge von Sachsen-Merseburg und ist ein barockes Juwel ist.
Hermann Schulze-Delitzsch, Begründer des Genossenschaftswesens, lebte in Delitzsch. Der kleine aber feine Stadtkern von Delitzsch mit der mächtigen Stadtkirche lädt zu einem Spaziergang ein. Nach Verfall in der DDR wurde die Altstadt saniert und durch angepasste Neubauten ergänzt. weiter »
Bustour in das schöne Muldental im Süden von Leipzig
Berlin hat die Spree, Köln den Rhein und Sachsen – das Muldental. Über 1.000 Jahre Geschichte haben an den Hängen von Freiberger Mulde, Zwickauer Mulde und Vereinter Mulde ihre Spuren hinterlassen.
Die Freiberger Mulde entspringt im Osterzgebirge, die Zwickauer Mulde im Westerzgebirge. Bei Grimma fließen sie zusammen zur Vereinten Mulde, oder kurz nur Mulde. Die Täler der Mulden sind geschichtsträchtige Orte. Aus den Burgen des Mittelalters wurden prächtige Schlösser. Hoch über den Flüssen thronen Schloss Rochlitz, Schloss Colditz, Burg Mildenstein und das Bischofsschloss in Wurzen. weiter »
Bustour an Saale und Unstrut – wo Gott die Erde geküsst hat
„An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn …“ dichtete Franz Kugler auf der Rudelsburg bei Bad Kösen.
Tief haben sich die Flüsse Saale und Unstrut in den Kalkstein eingegraben. Steile Hänge und günstige klimatische Bedinungen sind ideal für den Weinbau, der vor über 1.000 Jahren an Saale und Unstrut kam.
Herrschaftsland war die Region im Mittelalter. Mächtige Burgen entstanden, Klöster wurden gegründet. Im Herz der Saale-Unstrut-Region liegt die Domstadt Naumburg. Seine vier mächtigen Türme überragen die Landschaft. Der wahre Schatz des Naumburger Doms ist in seinem Westchor zu finden – die Stifterfiguren. Nicht verwunderlich ist es, dass die Region zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. weiter »
Der Reformator und die Messestadt – eine Hassliebe
1512 kam Martin Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. Von dem Geld hätte sich Luther auch 40 Ablassbriefe kaufen können, doch genau dieser Ablasshandel war es, der Luther sauer aufstieß.
1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg und löste damit ein Beben aus. 1519 zitierte Landesherr Georg von Sachsen Luther nach Leipzig zur Disputation gegen Dr. Johannes Eck. Leipziger Drucker druckten die Akten der Leipziger Disputation und sie druckten die Lutherbibel. weiter »
Res severa verum gaudium – Musikrundgang Leipzig
Musikstadt Leipzig – Johann Sebastian Bach, Robert und Clara Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Reger, Albert Lortzing, Richard Wagner, Gustav Mahler – nur einige der großen Namen, die Leipzig den Titel Musikstadt einbrachten.
Musik spielte schon früh eine wichtige Rolle in der Bürger- und Messestadt Leipzig. Die Geschichte der Leipziger Stadtpfeifer reicht zurück bis in das Jahr 1479. Aus den Stadtpfeifern und dem Colegium musicum von Georg Philipp Telemann entstand das Gewandhausorchester. Res severa verum gaudium – „Wahre Freude ist eine ernste Sache“, so lautet der Wahlspruch des Gewandhausorchesters zu Leipzig. weiter »
Alma Mater Lipsiensis – Universität Leipzig, ihre Geschichte & großen Namen
1406 wird in Leipzig die zweitälteste, durchgängig betriebene Universität in Deutschland gegründet.
Eine bewegte Geschichte haben die Universität und ihre Gebäude erlebt. Zunächst in markgräflichen Gebäuden an der Ritterstraße untergebracht, erhielt die Universität das säkularisierte Dominikanerkloster. Bis in das frühe 19. Jahrhundert nutzt die Bildungsanstalt die Klostergebäude bevor eine rege Bautätigkeit einsetzte. weiter »
1168 gründet Graf Dedo von Rochlitz-Groitzsch für die Augustiner-Chorherren ein Kloster über dem Ufer der Zwickauer Mulde.
Handwerker schufen ein Gotteshaus, das zu den schönsten in Sachsen gehört und das die Jahrhunderte überdauert hat.
Der Rochlitzer Porphyr, der Stein der sächsischen Kurfürsten, wurde kunstvoll verbaut. Seit 1992 leben im Kloster Wechselburg wieder Benediktinermönche aus dem Kloster Ettal. weiter »
Der Reformator und die Rolle Leipzigs in der Reformation
1512 kam Luther zum ersten Mal nach Leipzig, um sich die 40 Gulden an der Universität abzuholen, die er für seine Doktorarbeit in Wittenberg brauchte. 1545 weilte Luther zum letzten Mal in der Messestadt, um die Kirche des Dominikanerklosters zur ersten evanglischen Universitätskirche in Deutschland zu weihen.
Dazwischen lagen die Leipziger Disputation 1519, während der aus dem Kirchenkritiker Martin Luther der Reformator wurde. 1539 predigt Luther in der Kirche des Thomasklosters im Beisein der Wettiner und führt die Reformation im Herzogtum Sachsen ein. weiter »
Steil steigen die Hänge an der Mulde auf, gekrönt von prächtigen Schlössern. August der Starke liebte die Gegend und ließ sich in Kössern ein Jagdhaus bauen. In Grimma, der Perle an der Mulde, betrieb Georg Joachim Göschen seinen Verlag. Das stattliche Schloss Colditz war im 2. Weltkrieg Gefangenenlager britischer Offiziere, ihre Ausbruchsversuche sind legendär. Städte, eingebettet in die Aue, wollen entdeckt werden.
Erleben Sie sächsische Geschichte, schöne Landschaften und manch imposantes Bauwerk auf Ihrer Fahrt durch das Muldental. Grimma, Rochlitz und Colditz mit ihren imposanten Schlössern oder das Wasserschloss Podelwitz am Zusammenfluss von Zwickauer und Freiberger Mulde laden Sie ein.
Oder doch das Jagdhaus in Kössern, das Kloster Nimbschen, in dem Katharina von Bora lebte oder die Burg Mildenstein in Leisnig? Es gibt so viel zu entdecken im Muldental da reicht ein Tag gar nicht aus.
Gern planen wir Ihren individuellen Ausflug nach Ihren Wünschen.
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